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Läuft gut an: Alphonso Davies hat sein FCB-Debüt gefeiert.

Sportdirektor mahnt zur Ruhe

Brazzo drückt bei den Bayern auf Davies-Bremse

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Kanada-Juwel Alphonso Davies zeigte beim Telekom Cup gute Ansätze und für jede Menge Aufsehen im Netz – aber Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic mahnt zur Ruhe und drückt auf die Bremse.

München - Eine seiner ersten Aktionen im Bayern-Dress geht bereits viral: In der 21. Minute tunnelte Winter-Neuzugang Alphonso Davies im Finale des Telekom-Cups seinen Gladbacher Gegenspieler Poulsen mit einem sehenswerten Hackentrick. Das Video davon ist in den sozialen Netzwerken bereits ein Renner. Der FC Bayern teilte es bereits via Twitter, auf dem US-Account der Roten wurde die Sequenz schon fast 120 000 mal aufgerufen.

Einem wird dieser Hype gar nicht gefallen: Sportdirektor Hasan Salihamidzic. Brazzo betont immer wieder, dass man das Kanada-Juwel langsam aufbauen muss und den Trubel um seine Person nicht noch aufbauschen darf. Auch nach „Phonzys“ Bayern-Debüt drückt der Sportdirektor auf die Davies-Bremse: „Mit dem Jungen muss man behutsam umgehen. Dass er Qualitäten hat, ist doch klar. Wenn er Selbstvertrauen, den Rhythmus und das Tempo verinnerlicht hat, dann hat er große Qualitäten.“

„Phonzy hat Betrieb gemacht auf jeden Fall“

Mehr wollte Salihamidzic dann auch nicht mehr sagen.Das taten dafür die Teamkollegen des 18-jährigen Winterneuzugangs. „Phonzy hat Betrieb gemacht auf jeden Fall. Man hat gesehen, dass er uns helfen kann und uns auch hoffentlich helfen wird“, lobte etwas Niklas Süle. Joshua Kimmich sagte: „Er hat eine brutale Schnelligkeit und eine extreme Dynamik, mit der er uns helfen kann.“

Davies selbst wollte, bzw. durfte nach seinem Bayern-Debüt nichts sagen. Als er zum Bus schlenderte erreichte ihn der eine oder andere Glückwunsch in den Katakomben des Stadions und bedankte sich schüchtern. Zurückhaltend startete der Nationalspieler auch gegen Gladbach. Mit zunehmender Spieldauer wurde er mutiger, forderte Bälle, ging ins Dribbling und spielte saubere Pässe – dann kam irgendwann der Hackentrick.

In Hoffenheim (Text unten) wird es für Kanadas Spieler des Jahres trotzdem nicht für einen Startelf-Einsatz reichen – trotz der Verletzungen von Arjen Robben und Franck Ribéry. Auf den Außenbahnen werden mit großer Wahrscheinlichkeit Serge Gnabry und Kingsley Coman wirbeln.

Lesen Sie auch: FC Bayern zittert sich im Telekom Cup 2019 zum Sieg

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