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Schaut ganz genau hin: Carlo Ancelotti muss einen Ersatz für den verletzten Thiago suchen.

Spanier war unter dem Italiener gesetzt

Nach Thiago-Ausfall: So reagiert Ancelotti

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Doha - Im Winter-Trainingslager in Katar muss Carlo Ancelotti die erste Hiobsbotschaft des Jahres verkraften. Der Bayern-Trainer lässt sich von Thiagos Verletzung aber nicht aus der Ruhe bringen.

Die erste Hiobsbotschaft im neuen Jahr ließ beim FC Bayern nicht lange auf sich warten. Für Thiago ist das Trainingslager beendet. Der Schock am Samstag war groß, als die Verletzung des Edeltechnikers genauer diagnostiziert wurde und klar war, dass ihm eine längere Pause droht.

Doch schon am Sonntag machte Carlo Ancelotti dem Bayern-Lager wieder Mut. „Das kann passieren. Wir hoffen, es dauert nicht zu lange. Er hat kein großes Problem, vielleicht fehlt er nur drei Wochen“, erklärte der Coach. Nach der Rückkehr an die Säbener Straße soll der Spanier aber noch einmal untersucht werden. „Er bleibt jetzt bei uns“, so Ancelotti weiter. Carlo bleibt cool!

Nur Lewandowski häufiger im Einsatz als Thiago

Auch wenn sich der 56-Jährige lässig gibt, trifft die Roten der Ausfall des Zauberers hart. Thiago zählte in dieser Saison bislang zu den Leistungsträgern, absolvierte 15 von 16 Ligaspielen - nur Robert Lewandowski schaffte von den Feldspielern mehr. „Thiago war zuletzt in einer sehr guten Verfassung, sein Ausfall ist bitter“, meinte Philipp Lahm. Vor allem beim 3:0 gegen Leipzig drehte der 25-Jährige groß auf, erzielte ein Tor und legte eins auf. Jetzt stoppt ihn eine Muskelverletzung im rechten Oberschenkel und zwingt Ancelotti zum Umdenken.

Wird er bis zum CL-Achtelfinale am 15. Februar wieder fit? „Ich habe die Hoffnung, dass es bis zum Hinspiel gegen Arsenal reicht“, so der Trainer, doch bis dahin muss er sich neue Ideen einfallen lassen. „An unserem System ändert das nichts“, stellt er auf tz-Nachfrage allerdings klar. Auch Lahm ist sich sicher, dass die Mannschaft den Ausfall kompensieren wird. „Wir haben einen breiten Kader und mehrere Optionen, also brauchen wir uns da keine Sorgen zu machen.“

Sprints im Sand, Applaus beim Training: Bilder aus Doha

Kommt Müller jetzt zum Zug?

Thiago (l.) in der Zuschauerrolle.

Die wahrscheinlichste Option heißt Thomas Müller. Durch den Ausfall von Thiago ist der Weltmeister in den nächsten Wochen auf der Zehner-Position konkurrenzlos - sofern Ancelotti weiter auf das 4-2-3-1-System setzt. In dem hatten die Roten starke Leistungen gezeigt, Müller blühte hinter Lewandowski auf. Die Bayern schienen sich in dieser Formation wohler zu fühlen als in Ancelottis bevorzugtem 4-3-3. Für das fehlt ihm mit Thiago nun ein wichtiges Element.

„Zuletzt sind wir mit einem Zehner gut gefahren“, meint auch Lahm. Dennoch wehrt er sich dagegen, alles über das System zu definieren. „Es geht auch um die Spielertypen, die die Positionen ausführen. Es ist ein Unterschied, ob Thomas Müller oder Thiago im 4-2-3-1 die ­Zehner-Position ausführt“, betont der 33-Jährige.

Mit Müller werden die Roten wieder offensiver, was zuletzt bei den beiden Siegen gegen Mainz und Wolfsburg hervorragend funktioniert hat. „Thomas hat seine unglaubliche Stärke im Strafraum, da ist er unglaublich. Seine Bewegungen, sein Torabschluss - das ist sensationell. Er hat das Gespür, wo die Bälle hinkommen und wie er laufen muss“, adelt Lahm seinen Mitspieler. Auch Ancelotti ist von Müller überzeugt: „Er ist ein sehr intelligenter Spieler.“ Und kann dafür sorgen, dass Thiagos Ausfall gar nicht groß ins Gewicht fällt.

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Sven Westerschulze

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