Die teuersten Verkäufe des FC Porto
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James Rodriguez (23) ist Portos teuerster Verkauf der Vereinsgeschichte. Er ging 2013 für 45 Millionen Euro nach Monaco. Real Madrid eiste ihn nach der WM in Brasilien für 80 Millionen Euro aus dem Fürstentum los.
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Hulk (28) ist der teuerste Einkauf in Portos Vereinshistorie. 2008 kam er für 19 Millionen Euro vom japanischen Klub Tokyo Verdy. Vier Jahre später verkaufte ihn der FC Porto für 40 Millionen Euro an Zenit St. Petersburg.
Die teuersten Verkäufe des FC Porto
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2011 wechselte der kolumbianische Torjäger Falcao für 40 Millionen Euro von Porto zu Atletico Madrid. Bei Manchester United macht der 29-Jährige derzeit eine schwierige Zeit durch.
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Zu Beginn der laufenden Saison gab der FC Porto Innenverteidiger Eliaquim Mangala (24, l., hier mit City-Keeper Joe Hart und West Bromwichs Jonas Olsson) an Manchester City ab. Kostenpunkt: 40 Millionen Euro.
Die teuersten Verkäufe des FC Porto
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Er wird gegen den FC Bayern im Champions-Leauge-Viertelfinale noch dabei sein: Rechtsverteidiger Danilo (23) wechselt erst im Sommer für 31,5 Millionen Euro zu Real Madrid.
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In Europa ist der 27-Jährige mittlerweile schon fast wieder vergessen: Anderson spielt derzeit für Internacional Porto Allegre in seiner brasilianischen Heimat. 2007 war er Manchester United noch 31,5 Millionen Euro wert.
Die teuersten Verkäufe des FC Porto
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Knallharter Abwehrmann: Pepe wechselte 2007 als damals 24-Jähriger für 30 Millionen Euro von Porto zu Real Madrid. Dort spielt er noch heute.
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Im Alter von zarten 36 Jahren mischt Ricardo Carvalho im Trikot des AS Monaco im aktuellen Champions-League-Viertelfinale fleißig mit. 2004 gewann er mit dem FC Porto die Königsklasse - und wechselte danach für 30 Millionen Euro zusammen mit Coach José Mourinho zu Chelsea.

Bayern-Gegner ist Verkaufs-Weltmeister

Durchlauferhitzer! Diese Topstars spielten schon beim FC Porto

München - Im Champions-League-Viertelfinale treffen zwei Philosophien aufeinander. Auf der einen Seite der kaufkräftige FC Bayern, auf der anderen der FC Porto, der immer wieder Spieler teuer abgibt.

Personalsorgen hin oder her: Der FC Bayern ist haushoher Favorit im Viertelfinale der Königsklasse gegen den FC Porto. Das zeigt allein schon der Vergleich der beiden Kader-Marktwerte. Bringen es die Bayern-Spieler auf insgesamt über 550 Millionen Euro, so ist das Team aus Portugal gerade mal gut 210 Millionen Euro wert (Quelle:transfermarkt.de). Mal angenommen, der FC Porto hätte seine Topspieler in den vergangenen Jahren allesamt gehalten, sähen diese Zahlen ganz anders aus.

Die Bayern greifen für einen Neuzugang gerne mal tief in die Tasche. Beim FC Porto verhält es sich umgekehrt. Die Portugiesen darf man getrost als Verkaufsweltmeister bezeichnen. Die Devise in Porto: Billig einkaufen, zum Topspieler reifen lassen, und danach für eine saftige Ablösesumme wieder verkaufen - quasi ein Durchlauferhitzer für Talente auf dem Sprung zum Topstar.

Bestes Beispiel dafür ist der Kolumbianer James Rodriguez. Den damals 18-Jährigen holte Portugals Rekordmeister 2010 für schlappe 7,35 Millionen Euro. 2013 wurde James dann für 45 Millionen Euro an den AS Monaco verkauft. Dass Rodriguez nach der WM für sage und schreibe 80 Millionen Euro nach Madrid weiterzog, ist allseits bekannt. Weitere prominente Beispiele sind Hulk und Falcao, die Porto für jeweils rund 40 Millionen Euro an Zenit St. Petersburg und Atletico Madrid abgab.

Sammer: „Was Porto leistet, ist Wahnsinn“

Zur kommenden Saison steht auch schon ein millionenschwerer Transfer fest. Rechtsverteidiger Danilo wird Porto für 31,5 Millionen Euro Richtung Real Madrid verlassen. Danilo taucht damit schon in unserer Bildergalerie der zehn teuersten Porto-Verkäufe auf. Zusammen brachten die zehn Akteure ihrem abgebenden Verein 337,6 Millionen Euro ein.

Der FC Porto hat allerdings auch keine andere Wahl, als ein komplett anderes Geschäftsmodell zu verfolgen als zum Beispiel die Bayern. Denn die Portugiesen haben 280 Millionen Euro Schulden. Deshalb muss der Verein dem Vernehmen nach Jahr für Jahr einen Transferüberschuss im mittleren zweistelligen Bereich erwirtschaften, um überleben zu können. Matthias Sammer zeigt sich in jedem Fall beeindruckt vom Viertelfinal-Gegner: „Das Erfolgsgeheimnis ist ein ganz anderes als beim FC Bayern, bei Real Madrid oder in Barcelona. Was dieser Klub leistet, ist Wahnsinn“, schwärmte Bayerns Sportvorstand.

Allerdings gehören inzwischen Anteile an den meisten Profis im Kader des FC Porto privaten Investoren, weshalb der Klub in diesen Fällen nur noch partiell an einem Transfer verdient. Die FIFA hat jedoch bereits beschlossen, die besonders in Südamerika und Portugal verbreiteten „Third Party Ownerships“ zu verbieten, bereits ab Mai gelten nur noch Übergangsregelungen. Da ist es für den FC Porto von Vorteil, dass die Rechte am von einigen Spitzenvereinen umworbenen Stürmer Jackson Martinez zu 100 Prozent beim Verein liegen. Der Verein würde so auch die festgeschriebene Ablöse von 35 Millionen kassieren. 8,8 Millionen hat der Kolumbianer 2012 gekostet.

Was die Ausgabenseite angeht, hat der FC Porto übrigens überhaupt erst fünfmal eine zweistellige Millionensumme für Neuzugänge ausgegeben. Der teuerste Zugang der Vereinshistorie ist Hulk, der 2008 für 19 Millionen Euro aus Japan geholt wurde. Profitbringend für den FC Porto war sein späterer Verkauf nach Russland aber dennoch.

mas mit SID

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