Kurzer Arbeitstag: Kingsley Coman vom FC Bayern
+
Kurzer Arbeitstag: Kingsley Coman vom FC Bayern

Sorge um Coman

Fünfzehn Minuten Humpeln

  • Andreas Werner
    vonAndreas Werner
    schließen

Kingsley Coman fällt beim FC Bayern mit einer Kapselverletzung aus - Jupp Heynckes befürchtet aber keine dramatisch lange Pause

München – Es war am Samstag ein kurzer Arbeitstag für Kingsley Coman, und wäre alles unter normalen Umständen verlaufen, wäre er sogar noch beschnitten worden. In der 68. Minute ersetzte der Franzose seinen Landsmann Franck Ribery, doch bereits nach wenigen Minuten hätte er schon wieder vom Feld beordert werden können. Nach einem Foul von Matthew Ledecki konnte Coman, ansonsten nachweislich gut zu Fuß, nur mehr humpeln. Dummerweise hatten die Bayern bereits drei Mal gewechselt.

Wie lange der 21-Jährige pausieren muss, ist unklar. Die erste Diagnose nach den 15 Minuten Humpeln lautete Kapseleinriss, weder Jupp Heynckes noch Hasan Salihamidzic gingen am Samstag von einer langen Pause aus. „Er hat große Probleme, die Bänder sind aber stabil“, so der Coach. „Der Arzt sagt, es wäre keine so schwere Verletzung.“ Ein Ausfall käme auch ungelegen, denn Coman ist in dieser Saison zu einer festen Münchner Größe geworden.

Auch beim 0:0 gegen Hertha wurde wieder einmal deutlich, dass die Zeit von Ribery abläuft, der bald 35-Jährige arbeitete sich wie immer vorbildlich auf, setzte sich aber kaum nennenswert durch. „Er hat sich reingehauen, hat eine große Chance gehabt und seine Sache ordentlich gemacht“, sagte Salihamidzic. „Es geht darum, dass sich alle reinhauen und Vollgas geben. Das macht Franck, deswegen: Einfach weitermachen.“ Fällt Coman länger aus, ist man ohnehin auf Ribery angewiesen. „Er hat versucht, der Mannschaft zu helfen, und sich aufgeopfert, er ist ein Super-Junge“, meinte der Sportchef unterdessen über Coman, „er hat das gemacht, was ging.“ Zu welchem Preis, wird sich zeigen.

Auch interessant

Kommentare