Kingsley Coman (r.) mit Robert Lewandowski beim Erfolg gegen Werder Bremen. 
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Kingsley Coman (r.) mit Robert Lewandowski beim Erfolg gegen Werder Bremen. 

Flügelspieler blüht unter Heynckes auf

Coman: „Dann müss­te ich zu einem noch grö­ße­ren Ver­ein gehen, aber ...“

  • Fabian Müller
    vonFabian Müller
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Kingsley Coman, Außenbahnspieler des FC Bayern, hat nicht vor, die Münchner in den kommenden Jahren zu verlassen. Mindestens bis 2023 will er an der Isar Fußball spielen. 

München - Kingsley Coman (21) gilt als eines der größten Versprechen für die Zukunft des FC Bayern München. Im Sommer 2015 lieh ihn der deutsche Rekordmeister für zwei Jahre von Juventus Turin aus. Weil Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge trotz schwankender Leistungen das große Potenzial des Franzosen sahen, verpflichteten die Bayern den gebürtigen Pariser für kolportierte 21 Millionen Euro fest. Ende Dezember 2017 dann verlängerten die Verantwortlichen den Vertrag - Coman ist nun der Spieler im Kader der Münchner mit dem längsten gültigen Kontrakt.  

Vielleicht auch, weil Coman eine beeindruckende Statistik begleitet: Seit seinem Profi-Debüt 2013 ist er stets Meister geworden. Zweimal mit Paris St.-Germain, einmal mit Juventus Turin - und bisher zweimal mit dem FC Bayern. An die letzte Saison ohne Meistertitel kann er sich nur dunkel erinnern. Der Bild sagte er: „Das muss vor fünf Jahren gewesen sein, mit der U19 von Paris.“ Auch wenn es unwahrscheinlich ist: Eine Karriere, in der er diese Statistik aufrecht erhalten kann, „wäre magnifique, das wäre wunderbar!“

„Das Wichtigste, um sich zu verbessern, ist, viel zu spielen“

Auch in der aktuellen Spielzeit schaut es derzeit danach aus, dass der FC Bayern wieder einmal Meister wird. Trotz der derzeit 16 Punkte Vorsprung auf den Zweitplatzierten Bayer Leverkusen findet Coman, dass die deutsche Liga ein sehr gutes Niveau habe. „Aber wir spielen eben eine gute Saison“, befindet der Offensivspieler. Das Niveau in der Premier League sei vielleicht noch höher, die Bundesliga sehe er aber „auf einem Niveau mit Spanien.“

Dass Coman als eines der größten Talente beim FC Bayern gilt, liegt auch an der positiven Entwicklung, die er zuletzt unter Trainer Jupp Heynckes durchlaufen hat. „Das Wichtigste, um sich zu verbessern, ist, viel zu spielen“, findet der 21-Jährige. Heynckes gebe ihm viele Tipps und Verbesserungsvorschläge, arbeite mit ihm auch an Kleinigkeiten. „Er ist ein sehr starker Trainer, einer der besten, die ich bisher hatte“, so der Franzose. 

„Sicherlich fünf, sechs Jahre“ sei er noch in München, sagt Coman, „aber ich kann nicht sagen, dass ich in zehn Jahren noch da bin.“ Sicher sei aber, dass er seinen Vertrag bis 2023 erfülle. Wenn er einmal wechseln sollte, dann „müsste ich zu einem noch größeren Verein gehen. Aber den“, so sagt Coman, „gibt es nicht.“ 

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fmü

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