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FC Bayern greift bei Kimmich und Co. durch! Quarantäne-Konsequenzen für ungeimpfte Spieler

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Von: Tom Offinger

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Serge Gnabry und Joshua Kimmich
Erhalten wohl weniger Gehalt: Die ungeimpften Serge Gnabry (li.) und Joshua Kimmich (re.) © IMAGO / Sven Simon

Die fehlende Corona-Impfung könnte einigen Stars des FC Bayern nun im wahrsten Sinne des Wortes teuer zu stehen kommen. Laut Medieninformationen müssen einige Spieler auf ihr Gehalt verzichten.

München - Die anhaltende Corona-Thematik beherrscht weiter die Diskussionen beim FC Bayern. Bei der 1:2-Niederlage gegen den FC Augsburg musste Trainer Julian Nagelsmann erneut auf Joshua Kimmich verzichten, der sich derzeit in häuslicher Quarantäne befindet. Die Corona-bedingten Ausfälle könnten für den deutschen Nationalspieler und einige Mannschaftskollegen teuer werden. Den betroffenen Stars soll nun ein Teil des Gehalt gestrichen werden, berichtet die Bild am Sonntag.

FC Bayern München: Kein Gehalt für Kimmich, Gnabry und Co.

Wie die Zeitung berichtet, wurden am Donnerstagmorgen die ebenfalls ungeimpften Serge Gnabry, Jamal Musiala, Eric Maxim Choupo-Moting und Michael Cuisance zum Rapport in die Geschäftsstelle des deutschen Rekordmeisters gebeten. Kimmich wurde per Videochat zu dem Gespräch hinzugeschaltet.

Die Verantwortlichen um den Vorstandvorsitzenden Oliver Kahn, Präsident Herbert Hainer, Sportvorstand Hasan Salihamidzic und Finanz-Chef Jan-Christian Dreesen sollen den anwesenden Spielern klar gemacht haben, dass sie rückwirkend für ihren Quarantäne-bedingten Ausfall kein Gehalt erhalten würden. Hintergrund hierfür ist eine Regelung, die im Freistaat Bayern bereits seit Anfang des laufenden Monats gilt: Ungeimpfte Personen in Quarantäne haben keinen Anspruch auf Lohn vom Arbeitgeber.

Im Falle von Joshua Kimmich, der nun bereits die zweite Woche nicht für die Münchner auflaufen kann, droht dem Nationalspieler ein Verdienstausfall von rund 768.000 Euro. Das jährliche Gehalt des Mittelfeldspielers beläuft sich auf rund 20 Millionen Euro.

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