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Längst eine feste Größe beim FC Bayern: Dante (Mitte)

Brasilianer: Warum es in Freiburg knifflig war

Dante kann sich vor Lob kaum retten

  • vonArmin Linder
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München - Dante zählt derzeit zu den meistgelobten Spielern des FC Bayern - Manuel Neuer und Uli Hoeneß schwärmen in den höchsten Tönen. Der Brasilianer erklärt unterdessen, warum es in Freiburg so knifflig war.

Im nicht mehr taufrischen Fußballeralter von 28 Jahren ist Dante im Sommer von Borussia Mönchengladbach gewechselt, für vergleichsweise niedrige 4,7 Millionen Euro und ohne die ganz große internationale Erfahrung. Manche zweifelten: Packt der Brasilianer den Sprung vom konstanten Top-Bundesliga-Profi zum FC Bayern, wo allerhöchste Ansprüche gelten?

Die Frage ist längst beantwortet. Dante löste ein, was er Karl-Heinz Rummenigge schon bei der Unterschrift versprochen hatte. "Bei seiner Vertragsunterzeichnung sagte er zu mir: Sie werden diesen Transfer nicht bereuen", verriet der Vorstandsboss einst dem Kicker.

Der inzwischen 29-Jährige zählte in den vergangenen Wochen und Monaten nicht nur zu den besten Bayern-Profis - er ist derzeit vielleicht auch der meistgeobte. "Über Dante müssen wir nicht diskutieren", findet Uli Hoeneß laut Kicker. Und wenn man schon nicht über ihn diskutieren darf, dann soll man ihn zumindest loben.

Dieser Meinung ist Manuel Neuer und schmettert im Fachblatt eine laute Lobeshymne auf den Innenverteidiger. Der Keeper nennt ihn "einen super Spieler, einen der Besten, mit denen ich jemals in der Viererkette zusammengespielt habe." Der Brasilianer sei ruhig, immer anspielbereit und wisse, wie man den Torwart anspielen muss.

Das ist alles? Mitnichten. "Er hat eine Ausstrahlung, wie ich es kaum vor ihm jemals gesehen habe", schwärmt Neuer, "auch von der Körpersprache ist er top, immer positiv."

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Top-Leistungen hin, Lobeshymnen her: Dante bleibt bescheiden und kritisch. Auch er war, wie Thomas Müller, mit der Art und Weise des Sieges in Freiburg, nicht so recht zufrieden. "Wir wussten, dass es ein kompliziertes Spiel werden würde. Und das ist dann auch passiert, auch mit einem Mann mehr von der 17. Minute an hatten wir Schwierigkeiten, unseren Fußball zu entwickeln."

Im Breisgau, wo er einen Kopfball an die Latte setzte, sah sich Dante vor besondere Herausforderungen gestellt. "Hier in Freiburg zu spielen, ist nicht leicht, weil das Feld klein ist und die Menge nah dran sitzt und ihr Team das ganze Spiel über anfeuert. Wichtig ist, dass wir das Spiel entscheiden konnten und erneut ohne Gegentor geblieben sind."

al.

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