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Zwei der drei Protagonisten, mit denen sich Diego Simeone kürzlich in Madrid getroffen hat. Der dritte Bayern-Profi ist Juan Bernat.

Gemeinsames Dinner in Madrid

Heimliches Essen mit Simeone: Will Atlético einen Bayern-Star?

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Wildert Diego Simeone im Kader des FCB? Jüngst wurde der Trainer von Atlético Madrid bei einem gemeinsamen Treffen mit gleich drei Stars des FC Bayern erwischt. Was steckt dahinter?

München - Diego Simeone, Erfolgstrainer des spanischen Spitzenklubs Atlético Madrid, pflegt offenbar einen guten Draht zu einigen Profis des FC Bayern. Kürzlich wurde der argentinische Startrainer dabei beobachtet, wie er mit gleich drei Starkickern des deutschen Rekordmeisters in der Hauptstadt Madrid ein Restaurant besuchte. Laut Medienberichten habe das Quartett allerdings getrennt die Lokalität verlassen und wurde dabei von einem Reporter beobachtet. Bei den Fußballern handelt es sich um die Spanisch sprechende Fraktion in Diensten der Münchner: James Rodriguez, Arturo Vidal sowie Juan Bernat.

Natürlich liegt der Verdacht nahe, dass das Treffen nicht nur aus privaten Gründen stattfand. Bei mindestens zwei der drei betroffenen Bayern ist die Wahrscheinlichkeit nicht gering, dass sie am Saisonende eine neue Herausforderung suchen (müssen) und da könnte Atlético Madrid ein willkommenes Abenteuer darstellen. Hier die personelle Situation:

Drei Bayern-Spieler ein Fall für Atlético Madrid?

James Rodriguez: Der Kolumbianer ist in den vergangenen Wochen zu einem Shootingstar avanciert und überzeugt beim FC Bayern mittlerweile als Leistungsträger. Nicht nur der Kolumbianer selbst fühlt sich eigenen Angaben zufolge pudelwohl an der Isar, auch der FC Bayern ist sich laut einem aktuellen Bericht bereits sicher, die Kaufoption für den temporeichen Offensivstar ziehen zu wollen. Dass Rodriguez im Sommer 2018 zu Atlético Madrid wechselt, ist somit unwahrscheinlich.

Arturo Vidal: Viel größer ist die Chance, dass Simeone bald einen weiteren „Krieger“ in seinem Kader begrüßen darf. Arturo Vidal ist einer der zahlreichen FCB-Akteure, die ein gutes Verhältnis mit Trainer Jupp Heynckes genießen, aufgrund der ungeklärten Trainerfrage bezüglich der kommenden Saison ist ein Abschied des Chilenen jedoch nicht ausgeschlossen. Ein weiterer Grund für einen Wechsel könnte der harte Konkurrenzkampf im Mittelfeld sein, schließlich wird dieser Mannschaftsteil in wenigen Monaten noch mit Leon Goretzka von Schalke 04 verstärkt.

Ein Reporter ertappte das Quartett kürzlich beim Verlassen eines Restaurants in der spanischen Hauptstadt Madrid.

Juan Bernat: Der spanische Außenverteidiger kam im Sommer 2014 vom FC Valencia und ist seitdem die Alternative für David Alaba, der auf der Position links hinten die Nummer eins ist. Mit seinen 24 Jahren ist Bernat im besten Fußballer-Alter und wird dauerhaft sicher größere Ambitionen haben, als hinter dem ein Jahr älteren Österreicher beim Rekordmeister die zweite Geige zu spielen. Zuletzt gegen Schalke hatte sich der Flügelflitzer sogar auf der Tribüne wiedergefunden, was einen Weggang vom FC Bayern im kommenden Sommer nicht gerade unwahrscheinlich macht. Beim Wunsch des Spielers dürfte der Verein ihm wohl keine Steine in den Weg legen.

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