Panne beim Auswärts-Dress

Exklusiv-Video: Das eigentlich noch geheime neue Bayern-Trikot

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München - Der FC Bayern hat das neue Auswärtstrikot noch nicht offiziell vorgestellt. Wir zeigen ein exklusives Video - und verraten Ihnen, wie Sie es auch jetzt schon haben können.

Das Heimtrikot für die kommende Saison hat der FC Bayern schon im Mai vorgestellt. Rot wird's sein und einen Kragen haben, ansonsten ist es eher klassisch ohne große Überraschungen.

Und das Auswärtstrikot? Das ist bisher abgesehen von einem Internet-Leak noch geheim. Der FC Bayern hat es noch nicht offiziell vorgestellt, auch im Fanshop ist es noch nicht erhältlich.

Aber unsere Onlineredaktion erfuhr, dass da irgendwas schief lief. Denn bei verschiedenen Einzelhändlern hängt das neue Away-Trikot schon auf den Kleiderständern. Bei weitem nicht in jedem Sportartikel-Laden. Stichproben zeigten, dass ein Shop in der Münchner City und einer in Waldtrudering das Leiberl noch nicht auf Lager haben. Wohl aber der Intersport Siebzehnrübl in München-Pasing.

Und auch weit weg von München gibt's das Trikot schon zu kaufen, etwa bei Intersport Polch in Burgdorf bei Hannover. "Ich hätte es gar nicht als besonders empfunden, wenn Sie nicht angerufen hätten", meint Geschäftsführer Holger Polch. Das Trikot sei ohne Hinweis auf ein Verkaufsverbot schon am 1. Juli geliefert worden. "Es kommt schon öfter mal vor, dass es einen offiziellen Verkaufsstart gibt und das Trikot erst nach der Präsentation verkauft werden darf, etwa beim EM-Trikot. Das wäre ja logistisch gar nicht anders möglich."

Interessanterweise gibt es sogar einzelne Online-Shops in Deutschland, die das Trikot zur sofortigen Lieferung anbieten, etwa der nicht gerade kleine Internet-Kaufladen otto.de.

Hat keiner gemerkt, dass das eigentlich geheime neue Trikot längst zu haben ist? Wir schon. Wir haben uns das gute Stück besorgt und zeigen Ihnen oben das erste exklusive Video des Away-Leiberl. Das in spannenden Grau-Tönen mit einer ungewöhnlichen mittelgrauen "Schärpe" gehalten ist.

Natürlich hat unsere Onlineredaktion am Mittwochmittag auch bei Adidas angefragt, was denn da schief gelaufen ist. Das Unternehmen stellt den Fall etwas anders dar - und betont, dass es durchaus eine Verkaufssperre gegeben habe: "Eine geringe Anzahl Trikots wurden bereits vorab an vereinzelte Händler ausgeliefert. Diese Händler haben sich nicht an den Verkaufsstart für den Handel gehalten. Dadurch wurde das neue Jersey bereits vor der Vorstellung an einige wenige Fans verkauft", so Adidas-Sprecher Oliver Brüggen.

lin 

Die FC-Bayern-Trikots 2016/2017 - und ein historischer Streifzug

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