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Karl-Heinz Rummenigge ging die Entlassung von Trainer Carlo Ancelotti sehr nahe.

„Bleibst mein Freund“

Als er diesen Trainer entlassen musste, brach Karl-Heinz Rummenigge in Tränen aus

Als Vorstandsvorsitzender des FC Bayern München musste Karl-Heinz Rummenigge bereits einige Trainer vor die Tür setzen. Eine Trennung ging dem FCB-Boss dabei besonders nahe.

München - Egal, ob beim FC Bayern, oder woanders: Sich von Spielern, vor allem aber Trainern, trennen zu müssen, ist für Manager im Profifußball keine Seltenheit. Wie das Entlassungsgespräch genau abläuft, bleibt der Öffentlichkeit meist verborgen. In aller Regel veröffentlicht der Verein lediglich ein möglichst neutral gehaltenes Statement.

FC Bayern: Bei dieser Trainer-Entlassung brach Rummenigge in Tränen aus

Dass ein solcher Rausschmiss aber durchaus eine emotionale Angelegenheit ist, verriet nun Karl-Heinz Rummenigge, der beim FC Bayern München eigentlich als Macher mit kühlem Kopf bekannt ist. Bei einer Trainer-Entlassung brach er allerdings in Tränen aus, wie er selbst bekundet.

„Ich erinnere mich, dass ich beinahe geweint habe, als ich ihm mitteilen musste, dass seine Zeit in München vorbei ist“, sagt Rummenigge laut Sportbild auf einer Veranstaltung der italienischen Zeitung Gazzetta dello Sport über die Trennung vom damaligem Bayern-Coach Carlo Ancelotti.

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FC Bayern: Ancelotti zu Rummenigge: „Bist nicht mehr mein Chef, aber...“

Die Antwort des arrivierten Startrainers ließ ihn dann tatsächlich in Tränen ausbrechen: „Er hat das verstanden, stand vom Stuhl auf, umarmte mich und sagte: ’Alles klar. Du bist nicht mehr mein Chef, aber bleibst mein Freund.‘ Danach musste ich weinen, weil ich das nicht erwartet hatte“, erinnert sich Rummenigge.

Er hätte gedacht, dass der Italiener wütend über den Rausschmiss wäre, so Rummenigge. Mit seiner freundschaftlichen Reaktion habe Carlo Ancelotti seine große Persönlichkeit bewiesen. 

Ancelotti, mit dem Rummenigge auch heute noch befreundet ist, trainierte die Bayern von Juli 2016 bis September 2017 und gewann dabei die Meisterschaft. Seit Sommer 2018 steht der 60-Jährige beim italienischen Top-Klub SSC Neapel am Seitenrand. 

Derweil werden Karl-Heinz Rummenigge und Aki Watzke wohl keine Freunde mehr. Auch, wenn der BVB-Chef bei Ärger mit Uli Hoeneß lieber mit Rummenigge spricht und ihn um Hilfe bittet.

Zum Weinen ist offenbar auch Thomas Müller zumute. Der Bayern -Star ist mit seinen Einsatzzeiten unzufrieden - und könnte den Verein sogar verlassen. Diese Top-Klubs haben sich angeblich schon gemeldet. Der FC Bayern plant womöglich schon einer seiner Nachfolge - und hat dafür diesen Top-Star im Auge. Auch der Abschied von Franck Ribery fiel Rummenigge sehr schwer, wie tz.de* berichtet. Ein Ex-Bayern-Star spricht derweil über seine größten Vorbilder beim FCB, wie tz.de* berichtet.

*tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

trk

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