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Michael Cuisance mit Sportdirektor Hasan Salihamidzic.

Franzose im Fokus

Brazzo verrät: Bayern wollte Cuisance schon vor seinem Gladbach-Wechsel

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  • Patrick Freiwah
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Michael Cuisance war einer der Sommer-Transfers des FC Bayern. Hasan Salihamidzic verriet nun, wie lange man schon an dem Franzosen dran war.

Update vom 8. Oktober: Der Transfer von Mickaël Cuisance zum FC Bayern München kam im Sommer für viele Fans etwas überraschend. Hatte man doch auf einen Top-Transfer in der Dimension von Leroy Sané gehofft. Doch der Einkauf passt in den Scouting- und Kader-Plan der Bayern. Niko Kovac und Hasan Salihamidzic setzen auf einen Mix aus etablierten Top-Spielern und jungen Talenten. Und diese Transfer-Strategie ist langfristig angelegt. Dass diese auch nicht erst seit dem viel gelobten Umbruch bei den Bayern im Sommer (Stichwort: Abgang Robbery) gefahren wird, zeigen nun einmal mehr einige Aussagen von Salihamidzic.

Gegenüber der Bild sagte der Sportdirektor über den Einkauf von Cuisance: „Wir haben immer versucht, Mika zu Bayern zu holen. Das hat erst nicht geklappt, weil er zu einem anderen Verein ging. Als wir dann Signale bekamen, dass es dort nicht so läuft, haben wir uns bemüht“. 

In dieser Aussage enthalten, ist die Info, dass die Bayern-Scouts schon vor dem Wechsel des Franzosen zu Borussia Mönchengladbach an ihm dran waren. Und das ist durchaus bemerkenswert, zeigt es doch einmal mehr, wie tief die FCB-Talentsucher schon seit Jahren in den internationalen Jugendteams nach neuen Spielern suchen - wohlgemerkt für die erste Mannschaft. Schließlich wechselte Cuisance im Sommer 2017 von der U19 des AS Nancy zu den Fohlen. 

Allerdings zeigt die Geschichte auch, dass der Name FC Bayern gerade bei Jungspielern nicht immer sofort wirkt. Sollte es Kontakt gegeben haben, wie Brazzos Aussage vermuten lässt, entschied sich Cuisance schließlich zunächst gegen einen Wechsel an die Isar. 

Währenddessen macht Lothar Matthäus beim FC Bayern ein „Kopf-Problem“ aus und erklärt was er damit meint.

Bayern-Neuzugang Michael Cuisance: Aspekt macht deutlich - Darum verpflichtete ihn der FCB

Update vom 25. September: Der FC Bayern verstärkte sich im Sommer mit Michael Cuisance. Das französische Talent scheint allerdings noch nicht wirklich in den Kader der Roten eingebunden - bringt es durch zwei Einwechslungen nur auf 30 Spielminuten und wurde zuletzt sogar in die zweite Mannschaft geschickt. Dass ihn der FC Bayern überhaupt verpflichtet hat, wird durch eine spezielle Nominierung untermauert.

Cuisance ist wie sein aktueller Teamkollege Alphonso Davies und der womöglich zukünfitge Mitspieler Kai Havertz für den „Golden Boy Award“ nominiert. Die von Sportjournalisten vergegebene Auszeichnung kürt jedes Jahr den besten Spieler unter 21 Jahren. Cuisance schaffte es in die 40 Nachwuchskicker umfassende Shortlist - eine große Ehre für den Neuzugang des FC Bayern und eine Tatsache, die untermauert, warum der FC Bayern Cuisance im Sommer verpflichtet hat. Der 20-Jährige ist ein großes Talent.

Wechsel zum FC Bayern provoziert? Christoph Kramer tritt gegen Cuisance nach

Update vom 3. September: Michael Cuisance ist beim FC Bayern München angekommen, am Samstag absolvierte er seine ersten Bundesliga-Minuten für den Rekordmeister. Bei seinem Ex-Klub Borussia Mönchengladbach ist man allerdings weiterhin nicht gut auf ihn zu sprechen.

Weltmeister Christoph Kramer äußerte sich nun in der Sky-Sendung „Wontorra on Tour“. Er sagte über Cuisance: „Positiv kann man sagen: Er ist unheimlich ehrgeizig, möchte unbedingt Stammspieler werden, Verantwortung übernehmen und der Mannschaft helfen.“ Das klingt doch erstmal ganz gut, oder? Kramer ergänzt aber: „Auf der anderen Seite geht es darum, wie man das umsetzt. Man setzt es nicht mit Forderungen um oder trainiert mit offenen Schuhen, um seine Unzufriedenheit zu zeigen. Das gehört sich einfach nicht.“ Es sei „eine Sache des Respekts vor der Gruppe“. 

Hatte sich Cuisance also im Gladbach-Training tatsächlich die Schuhe nicht mehr gebunden? Sicher dürfte man solch ein Verhalten auch an der Säbener Straße nicht dulden. Dort trainierte der Neuzugang am Dienstag zusammen mit Fiete Arp und Jerome Boateng, der zur Feier seines Geburtstages einen lässigen Tanz aufführte, wie tz.de* berichtet.

Befremdliches Verhalten in Gladbach: Wird Offensiv-Juwel Cuisance auch in München ein „Zirkusspieler“?

Update vom 28. August: Dass die Trennung zwischen Borussia Mönchengladbach und FC-Bayern-Neuzugang Michaël Cuisance nicht reibungslos verlief, ist bereits aus diversen Statements von Seiten der „Fohlen“ zu entnehmen (siehe unten). Ein aktueller Bericht in der Sport Bild handelt nun von den Vorkommnissen, die zu dem Abschied des begabten Franzosen vom Niederrhein geführt haben. Demnach habe Cuisance mit befremdlichem Verhalten seinen Wechsel zum deutschen Rekordmeister forciert und mit bestimmten Aktionen seinen alten Verein gegen sich aufgebracht. So schildert die Sport Bild die Entfremdung, die nach der Vertragsverlängerung von Cuisance bis 2023, inklusive Gehaltserhöhung, ihren Anfang nahm.

Bei Gladbachs Spieler der Saison 2017/2018 habe sich zunehmend Überheblichkeit breitgemacht, die mit der enttäuschenden vergangenen Spielzeit (Platz fünf) schließlich in Unzufriedenheit münzte. „Man hat gemerkt, dass er sich Gedanken über seine Situation gemacht hat. Mika ist ein junger Spieler, der großes Potenzial hat. Ich wünsche ihm natürlich alles Gute und viel Erfolg bei Bayern München“, formuliert es Ex-Mitspieler Lars Stindl diplomatisch. Sowohl der Mannschaftskapitän der "Fohlen", als auch Landsmann Ibrahima Traoré versuchten demnach, Cuisance ins Gewissen zu reden. Vergeblich.

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FC Bayern: So verhielt sich Neuzugang Michaël Cuisance vor dem Wechsel

Aufgrund eines rapiden Leistungsabfalls sei Michaël Cuisance von Mönchengladbachs sportlicher Führung hinter vorgehaltener Hand gar als "Zirkusspieler" bezeichnet worden, weil dessen Spiel zwar schön anzusehen sei, aber zu selten effektiv. Ein Beleg hinsichtlich Torgefahr liefert das Blatt gleich mit: Cuisance gelang als offensiver Mittelfeldspieler in 35 Partien kein einziger Treffer... Dessen Forderung nach einem Stammplatz wollten in Gladbach weder Trainer Dieter Hecking noch Nachfolger Marco Rose Folge leisten.

Daraufhin sei der Franzose zunehmend durch Lustlosigkeit aufgefallen: mit offenen Schuhen trainiert und abgesehen davon durch Egoismus „geglänzt“. So habe er nach harmloseren Fouls im Training die Entschuldigung des Mitspielers verweigert und sich weggedreht. Außerdem wird von einem Vorfall vor dem Pokalspiel in Sandhausen berichtet: Cuisance habe eine Verletzung simuliert, um kein Risiko für den bevorstehenden Wechsel zum FC Bayern einzugehen (das versprechen sich die Münchner vom Transfer-Doppelpack Cuisance/Coutinho*).

Michael Cuisance (l.) beim ersten Training mit dem FC Bayern.

Nichtsdestotrotz: Von FCB-Torjäger Robert Lewandowski gibt es unterdessen Lob für den Neuzugang aus Gladbach: „Ich habe ihn einmal beim Telekom-Cup von der Seitenlinie aus beobachtet. Er ist ein junger Spieler mit großem Potenzial. Ich kannte ihn damals noch nicht richtig, dachte mir aber: Der Junge hat eine gute Zukunft vor sich“, so der polnische Goalgetter. Bleibt aus Bayern-Sicht zu hoffen, dass Cuisance in München nicht ebenfalls durch Querelen von sich reden macht.

Michael Cuisance: Ließ er für den FC Bayern diese Topklubs abblitzen?

Update vom 22. August: Michael Cuisance ist beim FC Bayern München angekommen: Am Dienstag stand für ihn das erste Training auf dem Programm, direkt im Anschluss wurde der 20-jährige Franzose auf einer Pressekonferenz offiziell vorgestellt.

Dass Cuisance beim FC Bayern landet, war nicht unbedingt absehbar - letztlich fädelte Sportdirektor Hasan Salihamidzic den Deal relativ kurzfristig ein. Für den gebürtigen Straßburger war dagegen schnell klar, dass er an die Isar will. Deshalb ließ er wohl einige Top-Mannschaften abblitzen.

„Es gab viele französische Klubs, so ziemlich alle an der Spitze der Tabelle, die wollten, dass ich nach Frankreich zurückkehre. Ich habe das wirklich genossen, weil es Mannschaften aus meinem Heimatland sind“, erklärte er in der RMC-Sendung „Breaking Foot“. So ziemlich alle an der Spitze? Damit wären wohl mindestens Meister Paris St. Germain und Vizemeister OSC Lille gemeint.

Als dann der FCB aber Interesse zeigte und Cuisance das Projekt vorstellte, war für den Junioren-Nationalspieler klar: „Ich muss es machen, vielleicht ist es die Chance meiner Karriere.“ Möglicherweise sucht der OSC Lille laut tz.de* nun ausgerechnet beim FC Bayern nach einer Alternative für das zentrale Mittelfeld. Cuisances Landsmann Franck Ribéry ist dagegen in Florenz angekommen.

Michael Cuisance zum FC Bayern: Große Fußstapfen bei der Trikotnummer - Noch mehr Transfers?

Update vom 20. August: Lange war geredet und spekuliert worden, jetzt scheint der FC Bayern München seinen Kader für die Saison komplett zusammen zu haben: Zuletzt schlug der Rekordmeister gleich drei Mal auf dem Transfermarkt zu.

Mit Ivan Perisic*, Philippe Coutinho* und Michael Cuisance hat sich der FCB sowohl in der Breite als auch in der Tiefe verstärkt. Inzwischen sind auch die Trikotnummern der Neuzugänge klar: Perisic bekommt die 14, Coutinho nimmt die 10 und Cuisance läuft künftig mit der 11 auf. Das Trikot ist bereits im FC-Bayern-Fanshop erhältlich. Der junge Franzose tritt damit in große Fußstapfen: Vor ihm streifte sich James Rodriguez dieses Jersey über. 

Klar ist: Von den prestigeträchtigen Nummern ist somit nur noch eine frei - die 7. Hält man sie vielleicht für Leroy Sané* bereit? Der Nationalspieler wurde nun operiert. Cuisance und Coutinho absolvierten am Dienstag das erste Training mit dem FCB, am Nachmittag beantwortet der Franzose noch Fragen auf einer Pressekonferenz*.

Nach den Verpflichtungen von Ivan Perisic, Philippe Coutinho und Michael Cuisance: Wie bewerten Sie die Arbeit von Sportdirektor Hasan Salihamidzic nun? Stimmen Sie ab!

Michael Cuisance vorgestellt: Gladbach-Trainer ledert über ihn - „Transfer war unabdingbar“

Update vom 18. August, 12.38 Uhr: Toptalent Michael Cuisance hat beim deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München einen Vertrag bis 2024 unterschrieben. Das gab der Titelverteidiger am Sonntag bekannt. Die Bayern sollen für den 20-Jährigen etwa zehn Millionen Euro an Borussia Mönchengladbach zahlen. Die Fohlen hatten den Transfer schon am Samstag bestätigt.

"In seiner ersten Profisaison in Gladbach war Michael Cuisance bereits Gladbachs Spieler der Saison. Er bringt technisch sehr viel mit, verfügt über großes Potenzial", sagte Sportdirektor Hasan Salihamidzic: "Michael soll sich bei uns entwickeln. Wir sind davon überzeugt, dass wir viel Freude an ihm haben werden".

Mit dem Neuzugang kann man nun auch erkennen, wie die Bayern in der kommenden Saison voraussichtlich planen, denn auch der Deal mit Philippe Coutinho ist nun in trockenen Tüchern.

Michael Cuisance zum FC Bayern München: Ein „sehr großer Schritt“

Cuisance sprach von einem "sehr großer Schritt", der U20-Nationalspieler war bei den Fohlen zuletzt nicht über die Rolle des Ergänzungsspielers hinausgekommen. "Aber ich fühle mich bereit und bin sehr stolz, künftig das Trikot des FC Bayern tragen zu dürfen", sagte der Franzose.

Cuisance war im Sommer 2017 von der AS Nancy an den Niederrhein gewechselt. Dort war er auf 39 Pflichtspiele gekommen, in denen er drei Vorlagen beisteuerte. Bei der Borussia hatten die Umstände des Wechsel für Kopfschütteln gesorgt. Laut Sportdirektor Max Eberl hatte der Franzose noch vor dem ersten Gespräch mit dem neuen Trainer Marco Rose einen Stammplatz gefordert.

"Er hat hier einige Verhaltensweisen an den Tag gelegt, die er bei seinem neuen Arbeitgeber sicher nicht an den Tag legen wird. Genau das ist der Punkt. Denn das geht auch hier nicht", sagte Rose am Samstag.

Nach tz-Informationen soll Cuisance zum ersten Mal wohl am Dienstag mit seinem neuen Team trainieren. Jetzt soll der FCB allerdings auch noch an Emre Can von Juve dran sein.

Marco Rose über Cuisances Wechsel: Talentiert - muss jedoch noch viel lernen

Update vom 18. August, 12.07 Uhr: Gladbachs neuer Trainer Marco Rose ledert weiter gegen seinen ehemaligen Schützling und Neu-Bayer Michael Cuisance. Er sagte der Bild: „Er ist ein talentierter Spieler, der aber noch viel lernen muss. Ich hatte zuletzt den Eindruck, Gladbach ist ihm zu klein geworden. Der Transfer war für uns deshalb unabdingbar.”

Update vom 17. August, 22.04 Uhr: Die Trennung von Michael Cuisance kam für die Verantwortlichen von Borussia Mönchengladbach nicht überraschend - dass es zum FC Bayern München geht, erstaunt Gladbachs Sportdirektor Max Eberl aber doch. Aus seiner Sicht passt ein Wechsel zum FC Bayern München nicht zu den Wünschen, die Cuisance zuvor geäußert hatte.

„Das hat mich überrascht, aber das ist ja nicht meine Entscheidungsfindung. Ein junger Spieler muss spielen und ich glaube, dass die Bayern einen hervorragenden Kader haben. Da wird es für einen jungen Spieler nicht einfacher zu spielen als bei uns“, kommentierte Eberl den Wechsel.

Borussia Mönchengladbachs neuer Trainer Marco Rose hat Michael Cuisance nach dessen Abgang zu Bayern München kritisiert. Der 20 Jahre alte Franzose habe "einige Verhaltensweisen an den Tag gelegt, die er bei seinem neuen Arbeitgeber sicher nicht an den Tag legen wird. Genau das ist der Punkt. Das geht auch hier nicht", sagte Rose.

FC Bayern verpflichtet Michael Cuisance: Verträge unterschrieben! Nun ist es offiziell

Update vom 17. August, 12.23 Uhr: Jetzt ist die die Tinte endgültig trocken. Auch Borussia Mönchengladbach bestätigte nun den Wechsel von Michael Cuisance zum FC Bayern München. 

Schon am Freitag, passenderweise dem Geburtstag des nun 20-Jährigen, habe er den Medizincheck erfolgreich absolviert, berichtet die Deutsche Presse-Agentur. Am Samstag wurden die Verträge dann unterzeichnet. 

Salihamidzic über Cuisance-Verpflichtung: „Er wird ein Spieler des FC Bayern“

Update vom 16. August, 23.30 Uhr: Der Blitz-Deal wird tatsächlich Realität. Hasan Salihamidzic hat gegenüber der tz die Verpflichtung von Michael Cuisance bestätigt. „Das wird ein Spieler des FC Bayern“, sagte der Sportdirektor nach dem Saisonauftakt gegen Hertha BSC. Der 20-jährige Franzose würde damit Borussia Mönchengladbach nach zwei Jahren wieder verlassen und an die Säbener Straße wechseln. Einzelheiten zu dem bevorstehenden Transfer gibt es noch nicht. 

„Ein großes Talent, das im Ballbesitzfußball Riesen-Stärken hat. Ich glaube, dass er auf sich aufmerksam machen wird, weil er Mentalität, eine hervorragende Technik, eine hervorragenden linken Fuß hat. Ein Spieler, an dem wir viel Freude haben werden“, so Salihamidzic. 

Cuisance ist nicht der einzige Transfer, den Salihamidzic am Freitagabend angekündigt hat. 

Update vom 16. August, 17.13 Uhr: Der Kicker will auch schon die Ablösesumme für den Mittelfeldspieler erfahren haben. Stimmen diese Informationen, wird das oft zitierte Festgeldkonto der Bayern nicht allzu sehr leiden. 

Die Summe soll maximal im niedrigen zweistelligen Millionenbereich liegen. Zur heutigen Marktlage nicht unbedingt zu viel für den französischen U-Nationalspieler. 

Blitz-Deal angeblich fix! FC Bayern soll sich mit Bundesliga-Top-Talent einig sein

Update vom 16. August, 16.17 Uhr: Der Transfer von Michael Cuisance soll fix sein! In den nächsten zwei Tagen soll der Wechsel wohl offiziell bekannt gegeben werden. 

FC Bayern wohl ganz kurz vor der Verpflichtung: Cuisance-Deal soll schon bald offiziell sein

Wie Sky Sport berichtet, fehlen nur noch Details zur Verpflichtung des 20-jährigen Mittelfeld-Juwels. Am Samstag oder sogar schon am Freitag soll der Blitz-Deal abgeschlossen sein. 

Cuisance hatte es sich mit der Forderung nach einer Stammplatz-Garantie bei BMG-Macher Max Eberl verscherzt und ist auf das Abstellgleis geraten. Für seine Spielzeit wird er beim Rekordmeister mti Sicherheit noch härter kämpfen müssen.  

Hat der FC Bayern Interesse an Gladbacher Mittelfeld-Juwel? Eberl lässt alles offen

Update vom 13. August um 18.41 Uhr: Beschäftigt sich der FC Bayern mit dem Gladbacher Youngster Michael Cuisance? Nachdem am Nachmittag Gerüchte über ein Interesse der Münchner laut wurden, hat sich Max Eberl, Sportdirektor der Fohlen, zur Personalie Cuisance geäußert. Über das jüngste Verhalten seines Schützlings zeigte er dabei indes kein Verständnis. Der 19-Jährige hatte seinen Unmut über seine aktuelle sportliche Situation mehrmals deutlich gemacht. 

Auf dem „Rheinischen Fußballgipfel“ der „Rheinischen Post“ in Düsseldorf sagte Eberl diesbezüglich: „Wir führen seit vielen Wochen Gespräche mit dem Spieler und seinem Management. Es ist überraschend für mich, dass die Unzufriedenheit so groß ist bei einem 19-Jährigen, dass er eine Stammplatz-Garantie fordert, die kein Spieler bei uns hat.“ Dann fügte er an: „Mal sehen, wo die Reise hinführt.“

FC Bayern an Michael Cuisance interessiert? Gladbach auf Transfereinnahmen angewiesen

Ob Cuisances Reise letztlich an die Isar führt, ist nach tz*-Informationen derzeit zwar eher unwahrscheinlich, fest steht jedoch, dass die Borussen auf das durch einen Verkauf generierte Geld angewiesen ist. Seit Wochen ist der letztjährige Bundesligafünfte auf der Suche nach einem Linksverteidiger. Eine Verpflichtung der gehandelten Ramy Bensebaini (Stade Rennes) oder Malang Sarr (Nizza) scheiterte bis dato allerdings dem Vernehmen nach am klammen Geldbeutel der Gladbacher. 

Folglich könnte durch Michael Cuisance das nötige Kleingeld in die Kassen gespült werden. Ob dieses letztlich vom FC Bayern überwiesen wird? Mal sehen, wo die Reise hinführt. 

Erstmeldung: FC Bayern München offenbar an Gladbacher Mittelfeld-Juwel interessiert

München - Die ersten beiden Pflichtspiele der neuen Saison hat der FC Bayern München bereits hinter sich. Gegen Borussia Dortmund setzte es im Supercup eine 0:2-Niederlage, im DFB Pokal bei Energie Cottbus* gewann der Rekordmeister glanzlos mit 3:1. Nun steht der Bundesliga-Start gegen Hertha BSC am Freitag (16. August) bevor, doch der groß angekündigte Königstransfer lässt allerdings noch weiterhin auf sich warten. Während der Transfer von Inter Mailands Ivan Perisic zu den Bayern* fix ist, taucht nun allerdings ein neuer Name in der Gerüchteküche auf.

Noch ein Franzose? FC Bayern wohl an diesem 22-jährigen Gladbacher interessiert

Laut Informationen der Bild soll sich der FC Bayern München für Michael Cuisance von Liga-Konkurrent Borussia Mönchengladbach interessieren. Der 22-jährige Franzose war in der Vergangenheit immer wieder durch seine Unzufriedenheit bei den Fohlen aufgefallen und forderte zuletzt mehr Spielzeit. „Ich muss mehr spielen, die letzte Saison war sehr enttäuschend für mich“, sagte das Mittelfeld-Juwel nach der abgelaufenen Saison.

Marco Rose, Neu-Coach der Gladbacher, hält allerdings viel von Michael Cuisance. Zuletzt fand der 42-Jährige auf der Pressekonferenz vor dem DFB Pokal-Spiel beim SV Sandhausen lobende Worte für sein Mittelfeld-Juwel, das nun offenbar vom FC Bayern umworben wird: „Er ist ein junger, sehr talentierter Spieler, der in der Vorbereitung schon ein paar Tore gemacht hat. Es macht Spaß, ihn spielen zu sehen.“

Michael Cuisance zum FC Bayern? Gladbach-Coach Rose hält viel von dem Mittelfeld-Juwel

Allerdings fehlte Michael Cuisance beim 1:0-Erfolg im DFB Pokal-Spiel seiner Gladbacher beim SV Sandhausen. Dem Vernehmen nach leidet der 22-Jährige an Adduktorenproblemen, steht Borussia Mönchengladbach aber wohl schon bald wieder zur Verfügung. Das ist bei den Fohlen auch nötig, denn nach der schweren Verletzung von Stammspieler Jonas Hofmann (Innenbandriss im Knie) ist bei den Gladbachern eine Position im Mittelfeld unbesetzt - die nicht zuletzt auch Michael Cuisance bekleiden könnte.

Ob der FC Bayern München tatsächlich an Michael Cuisance interessiert ist, weiß Sportirektor Max Eberl. „Ich habe von dem Gerücht gehört, aber ein Angebot gab es bislang nicht“, so der Sportmanager von Borussia Mönchengladbach auf Nachfrage der Bild. Der 22-jährige Franzose wechselte erst vor zwei Jahren für 250.000 Euro vom AS Nancy (Frankreich) zu den Fohlen, brachte es seitdem auf insgesamt 35 Bundesliga-Einsätze (kein Tor).

Gladbachs Michael Cuisance war mit seiner Spielzeit in der letzten Saison nicht zufrieden. Der Mittelfeldspieler stand nur elf Mal auf dem Feld, lediglich ein Mal davon in der Startelf.

Michael Cuisance zum FC Bayern? Franzose bereits der dritte Gladbacher, der im Gespräch ist

In der vergangenen Saison stand Michael Cuisance allerdings nur elf Mal auf dem Feld, ein Startelf-Einsatz steht lediglich zu Buche. Trotzdem hat der 22-jährige Franzose laut transfermarkt.de einen Marktwert von 5 Millionen Euro. Das Mittelfeld-Juwel ist allerdings nicht der einzige Akteur der Gladbacher, der in dieser Sommer-Transferperiode schon auf dem Zettel der Münchner stand.

Schon Mitte Juli war bekanntgeworden, dass Niko Kovac zwei andere Mittelfeld-Stars von Borussia Mönchengladbach ins Auge gefasst haben soll. Demnach bekundete der Bayern-Coach gegenüber den Verantwortlichen um Uli Hoeneß, Hasan Salihamidzic und Karl-Heinz Rummenigge sein Interesse an den Mittelfeldspielern Denis Zakaria (22) und Florian Neuhaus (22), doch die Münchner Bosse lehnten ab.  

FC Bayern sucht nach Martinez-Ausfall nach einem neuen Mittelfeldspieler 

Dabei will Niko Kovac unbedingt noch einen Neuzugang fürs Mittelfeld haben. In Leon Goretzka, Corentin Tolisso, Renato Sanches, Thiago und Javi Martinez verfügt der FC Bayern München zwar schon über fünf Weltklasse-Spieler im Zentrum, doch letzterer fehlt derzeit mit Knie-Problemen verletzt - und die Saison wird lang. Zwar kann auch Joshua Kimmich eine Position im Mittelfeld einnehmen, doch es fehlt auf seiner angestammten Rechtsverteidiger-Position an einer echten Alternative.

Bei den Fans des FC Bayern München dürfte sich jedoch die Frage stellen, ob ein Transfer von Michael Cuisance wirklich eine Verstärkung ist oder ob ein Wechsel eher Empörung bei den Anhängern* auslöst, wie es bei dem Transfergerücht um Kevin Vogt von der TSG Hoffenheim* der Fall war.

Neben den nun insgesamt drei Mittelfeld-Spielern von Borussia Mönchengladbach waren in diesem Transfer-Sommer bereits einige Akteure beim FC Bayern München im Gespräch. So hegte der Rekordmeister unter anderem Interesse an Marc Roca von Espanyol Barcelona* und Donny van de Beek von Ajax Amsterdam*. Während van de Beek allerdings kurz vor einem Wechsel zu Real Madrid steht, war die angebotene Ablösesumme für Marc Roca in Höhe von 18 Millionen Euro wohl zu wenig. 

nag

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Kommt doch noch ein neuer Spieler zum FC Bayern? Aus Italien ist ein heißes Gerücht aufgetaucht. Ein Ex-Bayer könnte nach München zurückkehren.

Nicht nur die Transfergerüchte sorgen beim FC Bayern aktuell für Wirbel, sondern auch ein möglicher Rücktritt von FC Bayern Präsident Uli Hoeneß.

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