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Neuer Krach? Spieler erwägen offenbar „juristische Schritte“ gegen den FC Bayern

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Von: Alexander Kaindl

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Bayern-Boss Oliver Kahn erlebt aktuell eine komplizierte Phase bei seinem Klub.
Bayern-Boss Oliver Kahn erlebt aktuell eine komplizierte Phase bei seinem Klub. © Sven Simon / Imago

Beim FC Bayern München ist weiterhin einiges geboten. Nach dem neuerlichen Quarantäne-Alarm folgt nun das nächste Corona-Kapitel.

München - Dieses Thema wird den FC Bayern München noch Monate beschäftigen! Aktuell vergeht keine Woche ohne Corona-Chaos beim Rekordmeister. Dass sich mit den steigenden Zahlen irgendwann einmal auch Fußballprofis anstecken und deshalb ausfallen, war abzusehen. Dieses Schicksal trifft aktuell auch etliche andere Vereine. Aber: Leistungsträger wie Joshua Kimmich fehlen dem FCB momentan ebenfalls - dabei sind sie gar nicht infiziert.

Viel mehr muss der Nationalspieler nun schon zum zweiten Mal in Quarantäne, weil er in direktem Kontakt zu einer Person stand, die positiv auf Covid-19 getestet wurde. Ungeimpfte müssen sich deshalb sieben Tage lang abschotten und dann einen negativen Test vorlegen, um das Haus wieder verlassen zu dürfen. So ist die aktuelle Lage in Deutschland. Für die Bayern bedeutet das: Einer der wichtigsten Spieler fällt zum wiederholten Male aus, weil er noch nicht geimpft ist. Derzeit sind mit Serge Gnabry, Jamal Musiala, Eric Maxim Choupo-Moting und Michael Cuisance vier weitere Spieler in Quarantäne - mutmaßlich aus demselben Grund wie Kimmich.

FC Bayern München: Impfchaos - Spieler fallen wegen Quarantäne aus

Die Bayern-Bosse sind deshalb natürlich aufgebracht, denn: Die Spieler können weder trainieren noch spielen. Besonders groß ist der Ärger, wenn die Münchner dann auch noch verlieren. So geschehen am Freitagabend in Augsburg, als ausgerechnet Kimmich-Vertreter Marcel Sabitzer ein Patzer unterlief, aus dem schließlich ein Gegentor resultierte. Innerhalb der Mannschaft wird das Thema auch immer größer, denn langsam sieht man wegen der Quarantäne-Thematik die Saisonziele in Gefahr. Sportvorstand Hasan Salihamidzic appellierte vor der 1:2-Pleite im bayerischen Schwaben einmal mehr an seine Spieler, sich impfen zu lassen.

Von der Chefetage gab es nun schon ein deutliches Signal in Richtung der Spieler, die aktuell nicht mitwirken können. Wie die Bild am Sonntag berichtete, sollen Gehaltskürzungen folgen. Die Ansage der Führung um Vorstandschef Oliver Kahn: Alle Spieler, die wegen einer fehlenden Corona-Impfung in Quarantäne müssen, sollen in dieser Zeit nicht mehr bezahlt werden.

Im Video: Bayern-Stars müssen offenbar auf Gehalt verzichten

FC Bayern München: Spieler erwägen offenbar juristische Schritte

Am Donnerstag soll den Stars mitgeteilt worden sein, dass ihr Gehalt aus der vergangenen Quarantäne-Woche rückwirkend abgezogen wird. Für Kimmich wären das bei einem geschätzten Jahressalär von etwa 20 Millionen Euro bereits rund 768.000 Euro Verlust. „Das wird ihm natürlich nicht gefallen“, sagte der frühere Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge bei „Sky90“.

Ähnliche Einbußen drohen jetzt Gnabry, Musiala, Choupo-Moting und Cuisance. Die Akteure sollen „sehr überrascht“ von der Maßnahme gewesen sein. Nach Informationen des Bayerischen Rundfunks sollen sich „einzelne Spieler sogar juristische Schritte vorbehalten“. Kommt es zum Mega-Krach bei den Bayern?

Beim Rest der Mannschaft soll der Schritt des Klubs auf Zustimmung stoßen. Wohl auch bei Julian Nagelsmann, den das leidige Corona-Thema spürbar nervt. Sicher ist: In der Champions League muss der Trainer am Dienstag ohne das Quintett auskommen. (akl/sid)

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