SC Freiburg - Bayern München
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Sitzt gerne neben dem Klo: Thomas Müller (hier gegen Freiburgs Torrejon).

Geheimnis gelüftet

In der Bayern-Kabine müllert es neben dem Klo

  • Markus Ehrlich
    vonMarkus Ehrlich
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München - Die Sitzplätze in der Bayern-Kabine sind klar verteilt. An ihnen wird nicht gerüttelt. Thomas Müller hat jetzt verraten, warum er direkt neben dem Klo sitzt.

Thomas Müller (27) schleicht auf dem Platz gerne umher, treibt sich zwischen den Linien rum und schlägt eiskalt zu, wenn der Gegner am wenigsten mit ihm rechnet. Dafür braucht es gute Übersicht - und die ist dem Weltmeister auch anderswo wichtig. Im Interview mit dem Sportmagazin Socrates verrät er, warum er in der Kabine gerne neben der Toilette sitzt. „Den Platz werde ich nicht mehr abgeben“, sagte er. „Ich kann von dort aus gut handeln.“

Das Leid der Talente

Im Interview wurde aber auch über ernsthaftere Themen gesprochen. Zum Beispiel über den Umstand, dass es kaum Bayern-Eigengewächse in den Kader des Rekordmeisters schaffen. Nach Thomas Müller spielte sich gar nur noch ein einziger Youngster in der ersten Elf fest: David Alaba (24). Für Müller ist der Grund klar. „Es ist ganz normal, dass die eigenen Spieler zunächst etwas kleiner gehalten werden“, sagte der Weltmeister. „Einen Spieler von außen musst du umgarnen. Dem musst du was bieten, damit er zu dir kommt.“ Für Jugendspieler gilt das nicht. Derjenige, der schon da sei, der sei da, erklärt Müller seine Argumentation.

Lahm als Sportdirektor?

Auch zu seinem Kollegen Philipp Lahm äußerte sich Müller. Immer wieder wurde spekuliert, dass der 33-Jährige nach der laufenden Saison seine Karriere beendet und ins Bayern-Management einsteigt. Müller weiß nichts über Lahms konkrete Pläne, glaubt aber an dessen Qualitäten - auch abseits des Platzes „Sicherlich ist Philipp ein Typ, dem man den Sportdirektor zutrauen kann“, sagte er. „Er kommt ja sehr seriös daher und hat diesen wichtigen Blick über den Tellerrand hinaus.“

Im Sat1-Video: Müller warnt Kollegen

mae/Glomex

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