„Die Zeit hat mich geprägt“

Alaba verrät: Das war meine bitterste Niederlage

  • Stefan Matern
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München - David Alaba ist bereits seit 2008 bei den Bayern. Nun spricht er über seine Zukunftspläne und verrät, welches seine bitterste Niederlage war.

Noch zwei Spiele stehen für den FC Bayern München vor der Winterpause an. Am Wochenende geht es nach Darmstadt, am kommenden Mittwoch empfangen die Roten dann den überaus starken Aufsteiger RB Leipzig zum Spitzenspiel in der Allianz Arena. Dabei kommt es voraussichtlich zum Treffen zweier Österreicher - Rechtsaußen Marcel Sabitzer wird dann versuchen, seinem Nationalmannschaftskollegen David Alaba, seines Zeichens Weltklasse-Linksverteidiger, ein Schnippchen zu schlagen.

Im „Paulaner Fantraum“-Interview der Bild äußert sich Alaba derweil positiv über den neuen Konkurrenten: „Leipzig spielt einen sehr, sehr guten Fußball - auch erfolgreich. RB macht es uns nicht einfach. Aber Dortmund wird sicherlich auch noch ein echter Konkurrent werden“, sagt der 24-Jährige voraus. 

„Die Zeit hat mich geprägt“

Doch die Entwicklung Alabas, über Austria Wien, wo er bereits als 15-Jähriger auf der Bank sitzen durfte, bis zum Spitzenspieler beim deutschen Rekordmeister, lief nicht immer glatt. Angesprochen auf seine schlimmste Niederlage, antwortet der Österreicher: „Im März 2010 als junger Profi war es mal richtig schlimm. Da habe ich zwei Fehler gegen Frankfurt gemacht. Das war keine schöne Zeit“, erzählt er.

Er habe danach erst einmal etwas Zeit gebraucht, um wieder Fuß zu fassen. „Ich habe mich ein halbes Jahr nach Hoffenheim ausleihen lassen, das hat mir geholfen. Die Zeit hat mich geprägt und im Nachhinein gestärkt“, so Alaba

Lieber die Champions League oder den EM-Titel?

Angesprochen auf die Vertragsverlängerung von Robert Lewandowski, dessen Kontrakt nun wie der Alabas bis 2021 läuft, und die dann noch verbleibende Zeit bis zum Karriereende, meint der Österreicher: „Bis zum Karriereende bei Bayern kann sich hier jeder vorstellen. Ein besonderer Verein! Ich fühle mich hier sehr, sehr wohl und bin ja praktisch seit 2008 hier aufgewachsen. Aber ich bin niemand, der so viele Jahre vorausplant“, erklärt er.

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In nicht allzu ferner Zukunft trifft Alaba dann mit den Bayern in der Champions League wieder einmal auf den FC Arsenal. Für ihn seien diese Spiele immer sehr schön, meint der 24-Jährige: „Denn Arsenal war in meiner Kindheit meine Lieblingsmannschaft!“ Für Alaba also eine besondere Hürde auf dem Weg zum Titel in der Königsklasse. Den wollen die Bayern mit CL-Experte Carlo Ancelotti wieder nach München holen. Nur entscheiden könnte sich Alaba wohl nicht: lieber die Champions League oder einen EM-Titel mit Österreich gewinnen? „Noch einmal mit Bayern die Champions League gewinnen, wäre der Wahnsinn! Europameister mit Österreich wäre unglaublich. Beides sind Träume von mir!“

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