Franck Ribéry
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Franck Ribéry hat einen Prozess verloren.

Journalist darf ihn in Buch so bezeichnen

Ribéry: Bittere Niederlage im "Abschaum"-Prozess

München - Im Buch eines Journalisten wurde Franck Ribéry als "Gangster" und "Abschaum" bezeichnet. Dagegen klagte der Bayern-Star - und verlor nun den Prozess.

Es waren harte Worte, die Autor Daniel Riolo (45) in seinem Buch

FC Racaille

(zu Deutsch: "FC Gesindel") über einige französische Nationalspieler wie Franck Ribéry und Karim Benzema wählte. Als "Abschaum" und "Gangster" bezeichnete er die Spieler darin. Grund genug für den Profi des FC Bayern, den Autoren und dessen Verlag Hugo Sport wegen Beleidigung zu verklagen.

Doch im Prozess zog der 32-Jährige nun den Kürzeren. Wie unter anderem metronews.fr berichtete, gab ein Pariser Gericht dem Journalisten recht. So sei seine Beurteilung objektiv und bereits Sportministerin Roselyne Bachelot habe während der WM 2010 das Wort "Gangster" in den Mund genommen, als es um einige französische Nationalspieler ging. 

Nun muss sich Ribéry nicht nur die Bezeichnung als "übler Kerl" gefallen lassen, sondern auch noch die Kosten des Prozesses tragen: 5000 Euro - jeweils 2.500 Euro an den Journalisten und an dessen Verlag.

tz

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