FCB-Star bei der Münchner Tafel

Holger Badstuber verteilt Geschenke an bedürftige Kinder

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Holger Badstuber verteilt Geschenke an bedürftige Kinder. Wie schon im vergangenen Jahr kam der Profi des FC Bayern zum Münchner Großmarkt, um Kindern von Münchner Tafelgästen eine Freude zu bereiten.

Das Abschlusstraining ruft, Pep Guardiola wartet, doch Holger Badstuber nahm sich am Freitagmittag vorher noch die Zeit, um bedürftige Kinder der Münchner Tafel glücklich zu machen. Der tz erklärte der FCB-Star, wie wichtig ihm diese Unterstützung ist.

Herr Badstuber, es ist noch nicht Weihnachten, doch die Kinder strahlen trotz der verfrühten Bescherung. Macht Sie das auch glücklich?

Holger Badstuber: Ich bin hier gar nicht so wichtig, es dreht sich alles um die Kinder. Das ist gut so, denn für sie ist das Weihnachtsfest immer etwas Besonderes. Sie freuen sich, vor allem auf Geschenke.

Sie sind nicht zum ersten Mal hier. Ist die Aktion inzwischen schon eine Herzensangelegenheit für Sie?

Holger Badstuber: Sie ist eine Angelegenheit, die mir sehr wichtig ist. Es ist aufgrund unseres vollen Terminkalenders immer ein bisschen schwierig, an solchen Aktionen teilzunehmen. Jetzt hat es spontan gepasst und das ist schön. Ich freue mich, die Kinder und ihre Eltern glücklich zu machen.

Erden solche Ereignisse einen erfolgreichen Profisportler?

Holger Badstuber: Es ist ja nicht so, dass ich das zum ersten Mal erlebe. Und ich denke, dass ich geerdet bin. Ich weiß, worum es hier geht. Und ich weiß auch, dass ich mit meinem Leben sehr glücklich sein kann. Dennoch glaube ich, dass es für den ein oder anderen durchaus mal interessant wäre, zu sehen, wie es hier vor sich geht. Man jammert doch immer wieder im Leben. Hier sieht man, dass das Leben für viele Leute sehr schwer ist.

Sie leben inzwischen seit 13 Jahren in München. Spüren Sie als Promi eine Verantwortung für die ärmeren Menschen?

Holger Badstuber: Auf jeden Fall. Ich lebe schon ziemlich lange in München und finde die Stadt toll. Wenn ich andere Menschen hier vor Ort unterstützen kann, mache ich das gerne. Das ist meine Art, der Stadt etwas zurückzugeben. Ich bin stolz darauf, Münchner zu sein und fühle mich hier sehr, sehr wohl.

Ist ein Profi heutzutage eigentlich nur Fußballer oder hat er auch Verantwortung in anderen Bereichen?

Holger Badstuber: Natürlich ist es unsere Hauptaufgabe, sich auf den Job zu fokussieren. Das ist am wichtigsten. Aber trotzdem haben wir ja abseits des Platzes noch ein bisschen Zeit. Da sollte man nicht nur den Tunnelblick aufsetzen, sondern auch mal schauen, was links und rechts passiert. Das sind manchmal nur Kleinigkeiten. Sich da ein bisschen zu engagieren, das sollte schon möglich sein. So sehe ich das, aber das muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden.

Auch in sozialen Netzwerken sind Sie sehr präsent, geben Ihren Fans viele Einblicke.

Holger Badstuber: Das ist die heutige Kommunikationsplattform. Inzwischen gibt es Fanpost ja nicht mehr nur in Briefen, sondern auch im Internet. Wenn man da als Profi seinen Anhängern ein paar Einblicke geben kann, ist es doch schön. Die Leute interessiert das ja. Heute ist man als Fußballer eine Person des öffentlichen Lebens, deshalb gehört das für mich mit dazu.

Freitag verteilen Sie noch Geschenke, Samstag gegen Ingolstadt wohl eher nicht. Sie sind endlich wieder fit – ist das Ihr größtes Geschenk?

Holger Badstuber: Ich fühle mich super und arbeite an mir, um weiter voranzukommen, gebe in jeder Einheit Vollgas. Ich bin sehr froh, dass ich wieder dabei bin. Jetzt will ich das Jahr gut abschließen. Mit der Mannschaft die Spiele gewinnen und zu Einsätzen kommen.

Interview: Sven Westerschulze

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