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Seitz: „Für mich war Awoudja der beste Spieler auf dem Platz“

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Holger Seitz sah am Freitag Abend einen überzeugenden Auftritt seines Teams. © Sven Leifer

Am vergangenen Freitag empfingen die kleinen Bayern Schalding-Heining im heimischen Stadion. Trainer Seitz konnte mit der Mannschaftsleistung zufrieden sein, sieht aber noch Verbesserungsmöglichkeiten.

Trotz des hohen Siegs der kleinen Bayern, bei dem besonders der 17-jährige Joshua Zirkzee mit einem Dreierpack überzeugen konnte, sieht Trainer Holger Seitz noch einige Schwächen bei der U23 des FC Bayern. Besonders das Gegentor beim 5:1 Heimerfolg hat der Bayern-Trainer bemängelt. „Das stinkt mir schon“, gab der 44-Jährige in der Pressrunde nach der Partie unumwunden zu. 

Zu Beginn des Spiels hatten die kleinen Bayern noch etwas Mühe. Die kurzfristigen Abstellungen von Mai, Shabani und Jeong zu den Profis ermöglichten den Gästen in der Anfangsphase offenbar einige Chancen. „Wir haben die ersten fünf, sechs Minuten durch die Umstellungen etwas Zeit gebraucht, um rein zu finden“, so Seitz. Schon vor der Partie hatte der Coach gewarnt, dass die Partie „eine schwierige Aufgabe“ werden wird. Bisher hatte Schalding-Heining zehn Auswärtsspiele und kassierte nur fünf Gegentore. 

Dass Seitz nur wenige Stunden vor Anpfiff drei absolute Stammspieler kurzfristig ersetzen musste, brachte den Coach nicht aus der Fassung. „Wir sind eine Ausbildungsmannschaft mit einer klaren Zielsetzung. Das übergeordnete Ziel ist, unsere Spieler so gut zu machen, dass Nico auf sie zurückgreift.“ 

Seitz über Zirkzee: „Solche Spielertypen gibt es nicht oft“

Ändern kann und will es Seitz sowieso nicht, dass seine Talente immer wieder im Profi-Kader stehen und wie Wooyeong Jeong am Samstagabend beim 5:1-Sieg in Mönchengladbach erstmals Bundesliga-Luft schnuppern dürfen. Dann müssen eben andere Burschen in die Bresche springen, so wie Maxime Awoudja, der von Seitz nach dem Sieg besonders gelobt wurde. „Für mich war Maxime Awoudja der beste Spieler auf dem Platz. Er hat das sensationell gespielt, sowohl in der Defensive, als auch im Spiel mit Ball“, so der 44-Jährige. 

Neben dem 17-jährigen Joshua Zirkzee, der in der Startelf stand, saßen fünf Akteure, die noch für die U19 spielberechtigt sind, auf der Bank. Anpassungsschwierigkeiten gab es keine. „Das Fundament in der Mannschaft stimmt und aufgrund dessen kann man Spieler dazu nehmen, die sich wunderbar eingliedern können“, so Seitz weiter. Vor allem der blutjunge Zirkzee konnte mit einem Dreierpack und einer Vorlage überzeugen. „Joshua ist ein Spielertyp, der oft gesucht wird, ein Stoßstürmer. Er erkennt Situationen und ist handlungsschnell. Solche Spielertypen gibt es nicht oft“, so der Coach über das Talent. 

Nach der starken Anfangsphase der Gäste vom SV Schalding-Heining übernahm die Mannschaft von Holger Seitz ab der 15. Minute das Kommando. Bis zur 60. Minute erarbeitete sich sein Team einen souveränen 5:0-Vorsprung. „Wir hatten eine Phase, in der wir eine unwahrscheinliche Wucht hatten und permanent Stress ausgeübt haben“, freute sich der 44-Jährige. Gegen Ende der Partie unterliefen den Bayern immer wieder kleine Leichtsinnsfehler, auf die Konter und der Ehrentreffer der Schaldinger folgten. „Wenn du gegen Schalding-Heining nicht konzentriert agierst, wirst du entsprechend bestraft.“

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