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Michael Ballack hält große Stücke auf José Mourinho, unter dem er 2006 trainierte.

Portugiese bezeichnet FCB als „Gigant“

Mourinho als Trainer beim FC Bayern? Darum würde Ballack ihn verpflichten

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  • Philipp Kuserau
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José Mourinho ist auf Jobsuche - nun hat er sich für die Bundesliga ins Gespräch gebracht? Würde er nach München passen? Michael Ballack hat einen Rat an den FC Bayern.

Update vom 17.April 2019: Der FC Bayern versteht sich selbst als einzigartigen Verein. Die Säbener Straße soll ein besonderer Ort sein, der Trainingsort für das Außergewöhnliche. Passend dazu wäre ja ein extravaganter Übungsleiter. Und wer kommt einem bei so vielen Superlativen als Erstes in den Sinn? Genau, José Mourinho oder besser gesagt: „The Special One“. Doch würde Mourinho tatsächlich nach München passen? Eine Frage, deren Antwort wohl ehemalige Weggefährten und FCB-Kenner am besten geben könnten. Michael Ballack ist ein solcher Experte - außerdem spielte der ehemalige Nationalspieler beim FC Chelsea unter dem Portugiesen.

Michael Ballack: Mourinho würde Bundesliga Glanz verleihen 

„José Mourinho hat nicht nur einen ganz großen Namen und einen exzellenten Ruf, er verfügt auch über sehr viel Erfahrung und ist besessen davon, Titel zu gewinnen“, erzählt Ballack in einem SportBild-Interview.

Zwar sei Niko Kovac im Moment der leitende Mann, dennoch bezeichnet der 42-Jährige eine Verpflichtung „irgendwann in der Zukunft“ als reizvoll. Denn der aktuell vereinslose Coach würde „der Bundesliga einen gewissen Glanz bringen“.

Darum spricht sich Michael Ballack für eine Verpflichtung aus

Als Beispiel führt er das Engagement von Pep Guardiola beim Rekordmeister an: „Man hat es ja bei Pep Guardiola gesehen: Es ist ein Riesen-Ruck durch die ganze Liga gegangen, auch wenn er am Ende mit Bayern nicht die Champions League gewann. Guardiola hat einen gewissen Spielstil eingeführt, ein Ausnahmetrainer.“

Darüber hinaus glaubt Ballack, dass der Portugiese die Verhandlungsposition des Vereins entscheidend verbessern würde: „Mit Trainern wie Mourinho ist es für einen Klub wahrscheinlich einfacher, Top-Stars zu kriegen.“ Momentan fehle der Bundesliga eine solche Persönlichkeit, deren Strahlkraft die Weltklasse-Spieler in ihren Bann zieht.  

Update vom 11. April 2019: Derzeit sitzt Niko Kovac auf der Bank des FC Bayern. Der Kroate soll allerdings nicht bei allen Spielern unumstritten sein. Ein Bayern-Star zog nun sogar den nicht nett gemeinten Ancelotti-Vergleich.

José Mourinho über möglichen Trainerjob beim FC Bayern: „Ich hoffe, dass ...“

Update vom 10. April 2019: Es gibt kaum einen Trainer, der so polarisiert wie er: José Mourinho. Klar also, dass „The Special One“ auch immer wieder mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht wird - ein Trainer mit einem solchen Profil würde zumindest aus Prestige-Gründen gut an die Säbener Straße passen. Zuletzt hatte der 56-Jährige sogar durchblicken lassen, dass für ihn ein Job in der Bundesliga zumindest nicht uninteressant wäre. Auch im Interview mit der Sport Bild wurde „Mou“ erneut auf das Thema angesprochen - und sogar konkret auf den FC Bayern.

Das Sportmagazin wollte wissen, ob Mourinho seiner langen Triumph-Liste auch den Titel „Deutscher Meister“ hinzufügen wolle. „Wenn ich darauf jetzt mit ‚Ja‘ antworte, werden Sie und die öffentliche Meinung sofort eins und eins zusammenzählen und daraus folgern: José möchte in die Bundesliga kommen.“ Daher könne er nicht mit „Ja“ antworten. „Ob mich ein neues Abenteuer denn motiviert? Ja, das tut es. Aber ein neues Abenteuer kann auch in einem Land stattfinden, in dem ich bereits die Meisterschaft gewonnen habe.“

José Mourinho zum FC Bayern? „Ich habe Niko getroffen, und ...“

Weniger kryptisch äußerte sich José Mourinho hingegen in Bezug auf den FC Bayern. Ob ihn im Falle eines Angebots der Rekordmeister reizen würde, fragte die Sport Bild. Mourinho: „Ich habe Niko getroffen, als wir in der Vorbereitung ein Freundschaftsspiel ausgetragen haben, und ich mochte ihn auf Anhieb“, so der Star-Coach, der sogleich begründete, warum er zu einem potentiellen Engagement bei Bayern nichts sagen wolle: “Ich respektiere ihn, so wie ich viele andere Kollegen respektiere. Wie könnte ich daher etwas zu dieser Frage sagen oder sie in irgendeiner Form kommentieren? Das kann ich nicht. Ich kann nur sagen: Bayern ist natürlich ein Gigant. Ich versichere Ihnen ehrlich, dass ich hoffe, dass Niko seinen Job behält, weil er sehr hart gearbeitet hat, um dieses Niveau zu erreichen.“ 

FC Bayern: José Mourinho mit Interesse an Trainerjob in Bundesliga

Update vom 4. April 2019: Seit nun mehr fast einem halben Jahr ist José Mourinho als Fußballtrainer unbeschäftigt - im Dezember vergangenen Jahres zog Manchester United die Reißleine und setzte den exzentrischen Portugiesen auf die Straße. Lauscht man den jüngsten Aussagen des „Special One“, so ist es nun also wieder Zeit, sich wieder für etwaige Trainerposten bei europäischen Top-Teams in Stellung zu bringen. So geschehen bei einer Trainertagung in Portugal, wo er Gerüchten um ein mögliches Engagement in Deutschland kräftig Nahrung gab.

Der portugiesischen Zeitung Record antwortete Mourinho auf die Frage, ob er sich einen Trainerposten in der Bundesliga vorstellen könne, vielsagend: „Es ist ein Land, in dem ich noch nie trainiert habe. Warum nicht? Mal schauen. Ich möchte versuchen, die Champions League ein drittes Mal mit einem dritten Verein und eine fünfte Meisterschaft in einem anderen Land zu gewinnen.“ Das Interesse seitens Mourinho ist also real - vielmehr stellt sich jedoch die Frage, wo der ehemalige Madrid-Coach in der Bundesliga unterkommen könnte. Eigentlich kommen mit dem FC Bayern und Borussia Dortmund nur zwei Vereine für die Ansprüche eines José Mourinho in Frage. Doch beim BVB sitzt Lucien Favre sicher im Sattel und trotz einer durchwachsenen ersten Saison von Niko Kovac scheint er weiter eine Zukunft an der Säbener Straße zu haben.

Interessant erscheinen die Aussagen von „Mou“ auch deshalb, weil er in der Vergangenheit eher durch Läster-Attacken auf die Bundesliga und den FC Bayern Aufmerksamkeit erlangte. 2015 wetterte er gegen den laschen Konkurrenzkampf in der Bundesliga und im März 2017 ätzte er gegen den deutschen Rekordmeister mit folgenden Worten: „Wissen Sie, wann der Gewinn des Titels für den FC Bayern in jedem Jahr anfängt? Wenn sie im vorherigen Sommer den besten Spieler von Borussia Dortmund kaufen.“

Ist Mourinho also einer für die Bundesliga? Aktuell wohl eher nicht.

Zidane statt Mourinho bei Real: Verhinderten zwei Spieler per Veto „The Special One“?

Update vom 12. März 2019: Es war die Sensations-Meldung am Montagabend: Zinedine Zidane kehrt zurück auf die Trainerbank bei Real Madrid. Dabei galt in den Tagen zuvor José Mourinho als heißester Kandidat auf den Job bei den Königlichen. Und dies war wohl mehr als nur ein Gerücht: Nach einem Bericht der spanischen Sport wollte Real-Präsident Florentino Perez Mou zurückhaben. 

Demnach hielt er ihn für den geeigneten Kandidaten, um mit klaren Ansagen in der Kabine für Geschlossenheit zu sorgen. Die harte Hand des Portugiesen sollte Disziplinlosigkeiten und Possen, wie die um Gareth Bale oder Sergio Ramos verhindern. Allerdings sollen zwei Real-Spieler eine Mourinho-Rückkehr per Veto verhindert haben.

Dem Bericht nach lehnten Reals erfahrene Führungsspieler Sergio Ramos und Karim Benzema ein Mourinho-Engagement ab. Sie seien der Meinung gewesen, eine Rückkehr des exzentrischen Trainers würde nicht für Ruhe, sondern vielmehr für noch mehr Unruhe sorgen. Erst nach dem Veto soll Perez dann auf eine Rückkehr von Zidane gesetzt haben - die zweite Wahl also.

Die Sport bezieht sich in ihrem Bericht auch auf die Worte von Real-Ex-Präsident Ramón Calderón.

Zidane wird neue Trainer in Madrid

Update vom 11. März 2019: Fußball-Sensation in Spanien! Laut mehreren Medienberichten holt Real Madrid Zinedine Zidane als Trainer zurück.

José Mourinho zu Real? Er soll einen Ex-Bayern-Profi als Co-Trainer fordern

Update vom 6. März, 20.36 Uhr: José Mourinho hatte sich bereits vor dem CL-Aus von Real Madrid gegen Ajax Amsterdam als Trainer bei Real Madrid ins Gespräch gebracht. Nun wird bekannt, dass es sogar schon Kontakt zwischen Real-Boss Florentino Pérez und „The Special One“ gegeben haben soll. 

Der spanische Journalist Eduardo Inda berichtete in der Sendung El Chiringuito, dass Mourinho dabei bereits Bedingungen für eine Real-Rückkehr gestellt habe. So wolle Mou volle Kontrolle über die Kaderplanung, sprich den Verkauf und Einkauf von Spielern. Nach Angaben der Sportbild will der Portugiese Eden Hazard von Chelsea bei den Königlichen sehen. Dagegen soll er Gareth Bale, Isco und Marcelo loswerden wollen.

Darüber hinaus will Mourinho demnach den Ex-Bayern-Profi Xabi Alonso als Co-Trainer bei Real Madrid haben, mit dem ihn eine besondere Beziehung verbinde. Und auch Zahlen werden genannt: Mou soll 18 Millionen Euro pro Jahr überwiesen bekommen.

Nach der bitteren 1:4-Heimpleite steht nun der aktuelle Coach Santiago Solari kurz vor der Kündigung. Dia Fans revoltieren schon einmal offen. 

José Mourinho bringt sich bei Real Madrid ins Gespräch

Update vom 5. März, 16.39 Uhr: Eine Rückkehr von Star-Trainer José Mourinho zu Real Madrid steht weiter im Raum. Die beiden verlorenen Clasico-Duelle gegen den FC Barcelona haben die Position des aktuellen Trainers Santiago Solari sicher nicht verbessert. 

Jetzt hat sich Mourinho ein wenig selbst ins Spiel gebracht. Bei beIn-Sports schwärmte der 56-Jährige von Real als Nummmer eins der Welt. Zudem sagte er ohne Umschweife, dass er nach Madrid zurückkehren würde.

Mourinho war bereits von 2010 bis 2013 bei Real als Trainer aktiv.

Update vom 26. Februar, 10.54 Uhr: Star-Coach José Mourinho ist weiter vereinslos und sucht noch nach dem passenden Club. Jetzt klärte er auf, wie er sich seinen neuen Arbeitgeber vorstelle: Mourinho will sich bei seinem nächsten Arbeitgeber als Aufbauhelfer beweisen. Er hoffe auf das Angebot eines Clubs, „der noch nicht sofort bereit für die Titeljagd ist, aber den Ehrgeiz hat, ein Titeljäger zu werden“, sagte der 56 Jahre alte Portugiese der britischen Zeitung Telegraph.

Nach seinem Rauswurf habe er bereits ein lukratives Angebot für ein neues Engagement abgelehnt, sagte Mourinho. Wichtig bei seinem nächsten Job sei ihm, dass es keine internen Konflikte gebe. Für seine nächste Aufgabe wolle er „voller Freude, Energie und Wissen“ sein.

Zuletzt wurde Mou in Frankreich gesichtet: Mitte Februar verfolgte er die Partie zwischen Montpellier und Lille. Mourinho hatte im Herbst seinen Posten als Trainer des englischen Fußball-Rekordmeisters Manchester United nach internen Querelen räumen müssen. Zuvor war der Coach beim FC Chelsea, Real Madrid, Inter Mailand und dem FC Porto tätig und hatte unter anderem zweimal die Champions League gewonnen.

Nicht auf der Trainerbank: Mourinho hat neuen Job in Russland: „Was habt ihr denn gedacht?“

Update vom 11. Februar, 19.09 Uhr: Der 56-Jährige wird in der Sendung "On the touchline with Jose Mourinho" (An der Seitenlinie mit Jose Mourinho) ab dem 7. März die Partien in der Champions League analysieren.

"Ich werde bei RT über Fußball sprechen, was habt ihr denn gedacht?", sagte Mourinho in einem auf Twitter veröffentlichtem Video, das in der Balaschicha-Arena in Omsk gedreht wurde und Mourinho beim Eishockey zeigte.

Vor dem KHL-Spiel zwischen den russischen Klubs Awangard Omsk und SKA St. Petersburg hatte der frühere Teammanager des englischen Fußball-Rekordmeisters Manchester United vergangene Woche den feierlichen Puckwurf ausgeführt - und danach recht unsanft gestolpert.

Mourinho zu Bayern? „Er würde sofort zusagen“

München - Im Krisen-Herbst wackelte der Trainerstuhl von Niko Kovac massiv. Mittlerweile hat der Kroate wieder Ergebnisse geliefert, den Neun-Punkte-Abstand zu Spitzenreiter Dortmund auf sechs verringert. Ein Star-Coach, der bei der nächsten Trainer-Diskussion in München auf einen Platz in der Coachingzone der Roten schielen könnte, heißt José Mourinho – zumindest wenn man dessen Biograf Manuel Pereira Glauben schenkt.

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„Wenn morgen Karl-Heinz Rummenigge anruft und ihm anbietet, den FC Bayern zu trainieren, würde Mourinho sofort zusagen“, sagt Pereira Spox und Goal. Der Portugiese war schon in sämtlichen Topligen der Welt - England, Spanien, Italien - die Bundesliga fehlt noch im Portfolio. Pereira glaubt allerdings nicht, dass Mourinho so bald wieder auf einer Trainerbank sitzt: „Er muss sich ja nicht beeilen, sondern hat alle Zeit der Welt. Das Wahrscheinlichste ist, dass er eine Pause bis zum Sommer einlegt, um die nötige Kraft für eine neue Herausforderung zu sammeln.“

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Eine Ausnahme könnte für den Biografen jedoch eine Rückkehr zu Real Madrid sein: „Der Moment muss nur stimmen.“ Und sollte es mit keinem Engagement bei einem Klub klappen, gibt es für Pereira eine weitere Option: „Dann kann ich mir vorstellen, dass er die portugiesische Nationalmannschaft übernimmt.“

bok

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