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Jupp Heynckes.

Ex-Coach wieder da

Heynckes: Erster öffentlicher Auftritt seit Monaten - bisher sind nur wenige Worte überliefert

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Jupp Heynckes holte vergangene Saison den Meistertitel mit dem FC Bayern München. Nun hat sich der Ex-Trainer über seine Zeit geäußert. 

Update vom 23. November 2018: Jupp Heynckes hat sich rar gemacht in den vergangenen Monaten. Am 28. August wurde er auf der Tribüne beim Abschiedsspiel von Bastian Schweinsteiger gesichtet. Die Bild zählt das nicht mit und schreibt sogar von vier Monaten, in denen er nicht öffentlich aufgetreten sei. Und bezieht sich wohl damit auf die Eröffnung der Sonderausstellung „Jupp Heynckes - Spieler, Trainer, Mensch“ in der Bayern-Erlebniswelt im Juli.

Jetzt war er wieder zu sehen - und zwar in Erftstadt (NRW). Dort trug er sich laut Bild ins Goldene Buch der Stadt ein. Es handelt sich um die Geburtsstadt von Hennes Weisweiler. Der Trainer, der mit 63 Jahren verstorben war, hätte nächstes Jahr seinen 100. Geburtstag gefeiert.

„Hennes war in Gladbach wie der Dirigent eines Orchesters“, schwärmt Heynckes. Zu aktuellen Themen wollte er sich nicht äußern, schreibt die Zeitung. Weitere Presseberichte darüber gibt es auch zunächst nicht. Insofern bleibt es bei dem einzigen überlieferten Satz vorerst.

Unser Artikel vom August 2018: Heynckes blickt offen und ehrlich zurück: „Da habe ich dazugelernt“

München - „Man hat Spuren hinterlassen. Menschen vergessen, was du gesagt oder getan hast; aber sie werden niemals vergessen, mit welchem Respekt und welcher Empathie du ihnen entgegengetreten bist“, sagt Jupp Heynckes in der Montagsausgabe des Kicker. Der ehemalige Trainer des FC Bayern München hat mit dem Sportmagazin in seinem Ruhestand über die vergangene Saison geredet und ein Fazit gezogen. 

Vor allem die zwischenmenschliche Komponente spielte immer eine wichtige Rolle in Heynckes‘ Führungsstil. Auch darüber definiert sich der 73-Jährige. „"Du kannst so viele Titel wie nur möglich gewonnen haben, wichtiger ist, dass du den Menschen das Gefühl vermittelst, dass du sie achtest und anerkennst, was sie machen“, so der Trainer und blickt stolz zurück: „Das spüre ich jetzt immer mehr, deshalb hat es sich gelohnt, das beim FC Bayern mit 72, 73 Jahren noch einmal zu machen.“

Jupp Heynckes: „Ich bin ans Limit gegangen, ohne absolute Selbstdisziplin hätte es nicht geklappt“

Heynckes opferte viel für sein letztes Engagement. Er bezeichnet sich selbst „als topfit“. Es sei aber nicht immer einfach gewesen. „Ich bin ans Limit gegangen, ohne absolute Selbstdisziplin hätte es nicht geklappt. Priorität hatte der Job. Ich war nicht in München, um das Leben zu genießen", so „Don Jupp“. Der erfahrene Coach hat reflektiert und sich seine Gedanken gemacht. "Wenn man jung ist, macht man Fehler. Da will man vieles erzwingen. Da habe ich dazugelernt", so Heynckes. 

Kürzlich wählten Journalisten den Trainer des Jahres, die Fußballerin des Jahres und den Fußballer des Jahres. Neben Dzenifer Marozsan und Toni Kroos räumte Jupp Heynckes den Award ab. Der demütige Übungsleiter war auch von dieser Auszeichnung überrascht. „Mein großes Kompliment gilt aber auch jenen, die nicht für mich gestimmt haben, weil es in der Bundesliga viele gute junge Trainer gibt, die diese Ehrung genauso verdient hätten - und natürlich auch Christian Streich in Freiburg“, sagt der Ex-Bayern-Coach. "Ich freue mich sehr, dass ich von den Fachjournalisten zum Trainer des Jahres gewählt worden bin", so Heynckes, der sich eine Rückkehr „überhaupt nicht mehr“ vorstellen kann. 

Lesen Sie auch: Kovac‘ gelungene Heimpremiere: Neue Bayern mit altbekannter Gier

ank

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