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Niko Kovac muss auf einen Wunschtransfer verzichten.

Transfer gescheitert

Niko Kovac wollte ihn unbedingt - Rekordmeister kriegt Abfuhr von Bundesliga-Konkurrent

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Niko Kovac wollte einen ehemaligen Kollegen unbedingt beim FC Bayern München sehen. Jetzt ist klar: Dazu wird es so schnell nicht kommen.

Update vom 26. Juni 2019: Lange war über seine Zukunft spekuliert worden. Jetzt ist klar: Marcel Daum wird nicht zum FC Bayern München wechseln. Der umworbene Videoanalyst bleibt Bayer Leverkusen bis 2023 erhalten. Die Werkself verlängerte den bis 2020 laufenden Vertrag mit dem Sohn des früheren Bayer-Trainers Christoph Daum ebenso vorzeitig um drei Jahre wie den mit Athletik-Trainer Schahriar Bigdeli.

„Marcel und Schahriar spielen beide eine bedeutende Rolle im Trainerteam von Peter Bosz“, sagte Sport-Geschäftsführer Rudi Völler zu den beiden Personalien: „Sie bekleiden für den sportlichen Erfolg extrem wichtige Positionen, auf denen wir nun für Kontinuität gesorgt haben.“ Vielleicht haben die Bayern auf Spieler-Ebene mehr Glück? Klar ist: Ein Transfer von Leroy Sané oder Ousmane Dembélé würde unglaublich teuer werden. Das würde sogar das viel zitierte Festgeldkonto arg belasten.

FC Bayern: Niko Kovac will Leverkusens Video-Genie Marcel Daum - Klare Ansage von Rudi Völler

Update vom 14. Juni 2019: Marcel Daum gilt als Scouting-Experte und ist deshalb ein gefragter Name in der Bundesliga. Nachdem er mit dem jetzigen Bayern-Trainer Niko Kovac zusammen in Frankfurt arbeitete, ist er nun bei Bayer Leverkusen tätig. Kovac will seinen ehemaligen Kollegen gerne wieder im Team haben - und buhlt deshalb offensiv um den Sohn des ehemaligen Bundesliga-Trainers Christoph Daum.

Bayer Leverkusen will ihn aber nicht nach München ziehen lassen. Der Rekordmeister will Daum als Videoanalyst in den Stab von Kovac holen. Doch Bayer-Geschäftsführer Rudi Völler sagte der Bild: „Marcel bleibt bei uns. Er hat noch ein Jahr Vertrag, wir wollen langfristig mit ihm arbeiten.“

Marcel Daum: Niko Kovac will ihn beim FC Bayern

Der 32 Jahre alte Marcel Daum ist seit dem Vorjahr Chef-Videoanalyst bei den Leverkusenern. Vater Christoph Daum, einst selbst Trainer bei Bayer, hatte dem TV-Sender Sport1 eine Anfrage der Bayern bestätigt.

Kovac versuche auch nach dem Gewinn des Doubles „auf jeder Position etwas zu optimieren, und ich kann seine Anfrage sehr gut verstehen“, sagte Christoph Daum, der mit seinem Sohn während seiner Zeit als Nationaltrainer in Rumänien zusammenarbeitete. Im Poker um Timo Werner scheint der FC Bayern ebenfalls einen Rückschlag erlitten zu haben.

Lockt Niko Kovac den Sohn von Hoeneß‘ Intimfeind zum FC Bayern? 

Update vom 13. Juni 2019: Nicht nur neue Spieler stehen beim FC Bayern in der Sommerpause im Fokus. Auch das Team hinter dem Team soll verstärkt werden - auf einer wichtigen Position: Offenbar will der Rekordmeister einen Experten im Scouting zu sich lotsen.

Dabei gelten sein Vater und Bayern-Präsident Uli Hoeneß nicht unbedingt als beste Freunde - um es mal höflich auszudrücken. Jetzt könnte Christoph Daums Sohn, Marcel Daum, bei Bayern München landen. Wie der langjährige Bundesliga-Trainer bei Sport1 bestätigte, soll sein Filius Scout beim Klub von Präsident Hoeneß werden. Dies sei der Wunsch von Coach Niko Kovac.

Marcel Daum zum FC Bayern? Niko Kovac will ihn unbedingt

„Diese Anfrage hat sich aus der erfolgreichen Zusammenarbeit von meinem Sohn und Niko bei Eintracht Frankfurt ergeben. Dort hat er die Qualitäten meines Sohnes kennengelernt“, sagte Daum: „Die Abteilung nennt sich Analytics and Research. Niko beurteilt die Fähigkeiten von Marcel auf einem höheren Niveau als den momentanen Stand beim FC Bayern.“

Marcel Daum war in Frankfurt als Videoanalyst und im Scoutingbereich tätig. Seit 2018 arbeitet der 32-Jährige bei Bayer Leverkusen. Sieht Daum junior die künftigen Bayern-Stars also zuerst? Ein Talent, das die Bayern offenbar auch auf dem Radar haben, ist gerade einmal 18 Jahre alt und spielt beim FC Arsenal.

Holt Kovac den Sohn von Christoph Daum zum FC Bayern?

Erstmeldung vom 17. März 2019: München - Wie die Bild-Zeitung berichtet, fand das Treffen am Donnerstag im Münchner Edel-Restaurant Koi statt. Bayern-Trainer Niko Kovac und sein Bruder Robert wurden mit Jonas Boldt, dem früheren Sportdirektor von Bayer Leverkusen mit Bayer-Chef-Videoanalyst Marcel Daum gesichtet.

Letzterer ist der Sohn von Christoph Daum, der jahrelang als erbitterter Gegner von Bayern-Präsident Uli Hoeneß galt. Mittlerweile sollen sich der frühere Leverkusen-Trainer und der Bayern-Boss versöhnt haben, wie Daum senior dem Kölner Express bereits 2016 bestätigte.

Bayern-Trainer Niko Kovac und Daum junior arbeiteten zwischen März 2016 und Sommer 2018 bei Eintracht Frankfurt zusammen. Wie die Bild berichtet, wollte Kovac Marcel Daum auch mit zum FC Bayern nehmen, was aber nicht klappte. Mittlerweile steht dieser als Chef-Videoanalyst bei Bayer Leverkusen unter Vertrag. 

FC Bayern: Gerüchte um Marcel Daum

Startet Kovac einen neuen Anlauf, Marcel Daum zum FC Bayern zu locken? Für dieses Gerücht gibt es keine Bestätigung. Vater Christoph Daum sagt der Bild-Zeitung im Hinblick auf das Essen in München: „Beide sind sehr eng miteinander befreundet. Da ist es ganz normal, dass man sich privat zum Essen trifft.“

Und warum war der frühere Leverkusen-Sportdirektor Jonas Boldt bei dem Essen im Münchner Nobel-Japaner dabei? Die Bild berichtet: „Sein Vater Jens-Uwe (Ex-Leiter der Düsseldorfer Lufthansa-Station) pflegte engen Kontakt zur Ex-Leverkusen-Vereinsspitze um Reiner Calmund (70). Kovac war von 1996 bis 1999 Profi bei der Werkself, sah den jungen Jonas oft auf dem Vereinsgelände herumturnen.“

Gegenüber der Bild-Zeitung beschreibt Bayern-Trainer Kovac das gemeinsame Essen lediglich als „freundschaftliches Treffen“. Oder steckte doch mehr dahinter?

fro

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