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Wäre er einer für den FC Bayern? Isco (r.) von Real Madrid weckt das Interesse mehrerer Klubs.

Möglicher Ersatz für Robbery

Steht ein Rekordwechsel bevor? FC Bayern laut Transfer-Experte in Pole Position bei Real-Star

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Uli Hoeneß hat beim FC Bayern einen großen Umbruch im Sommer angekündigt. Ein Neuer könnte von Real Madrid kommen. Doch auch englische Top-Klubs und Juventus Turin sollen interessiert sein.

Update vom 8. August 2019: Das große Thema im Transfer-Sommer ist Leroy Sané. Der Außenstürmer von Manchester City soll zum FC Bayern München wechseln. Nun scheint eine mögliche Horror-Diagnose alles zu ändern. 

Steht ein Rekordwechsel bevor? FC Bayern laut Transfer-Experte in Pole Position bei Real-Star

Erstmeldung vom 7. Dezember 2018: Am Nikolaustag durfte Isco endlich einmal wieder von Beginn an ran. Er trug sogar die Kapitänsbinde beim 6:1 über UD Melilla und sich gleich zweimal in die Torschützenliste ein. Nun war das ungleiche Aufeinandertreffen zwischen seinem Arbeitgeber Real Madrid und dem Drittligisten eigentlich schon vor dem Anpfiff im Estadio Santiago Bernabeu entschieden. Im Hinspiel fünf Wochen zuvor hatte der Champions-League-Sieger ein 4:0 vorgelegt - ohne den 26-Jährigen.

Denn unter dem neuen Trainer Santiago Solari ist der Offensivallrounder alles andere als gesetzt. Seitdem der Argentinier den Platz des glücklosen Julen Lopetegui übernommen hat, absolvierten die „Königlichen“ acht Spiele. Sieben davon gewannen sie. Nur ein einziges Mal stand Isco dabei in der Startelf - eben beim Schützenfest gegen Melilla, der zum Reservisten-Ball mutierte. Die geringen Einsatzzeiten sollen ihm verständlicherweise gar nicht schmecken, was er spanischen Medien zufolge unverständlicherweise mit lustlosen Trainingsleistungen quittiert.

Neben FC Bayern auch FC Liverpool, Manchester-Duo und Juventus Turin offenbar interessiert

Wenig verwunderlich halten sich hartnäckige Gerüchte um einen baldigen Abschied des 36-maligen Nationalspielers. Und wie schon im Frühjahr, als Isco auch angesichts so übermächtiger Konkurrenten wie Cristiano Ronaldo oftmals nur die Bank wärmen durfte, wird auch der FC Bayern als Interessent genannt. Der stets bestens informierte italienische Transferexperte Tancredi Palmeri twitterte vor besagtem Isco-Auftritt als Real-Kapitän, dass der FC Liverpool, Manchester United, Manchester City und Juventus Turin ihre Hüte in den Ring geworfen hätten. Doch der konkreteste Kontakt bestehe zu den Roten.

Schließlich könnte Isco die Lücke schließen, die unweigerlich entstehen wird, wenn im kommenden Sommer Arjen Robben und höchstwahrscheinlich auch Franck Ribery verabschiedet werden. Stichwort: großer Umbruch. Zwar fühlt sich der Spanier auf der zentralen Position hinter der Spitze am wohlsten, doch auch auf den Flügeln ist er zu Hause.

FC-Bayern-Boss Rummenigge und Perez gelten als gute Freunde

Was für einen Wechsel zum FC Bayern sprechen würde: Palmeri zufolge sind Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge und Real-Präsident Florentino Perez gute Freunde - auch wenn so ein Begriff im heutigen Fußball-Business etwas zu hoch gegriffen scheint. Immerhin haben die beiden Funktionäre im Sommer 2017 schon die Leihe von James Rodriguez abgewickelt.

Fraglich erscheint dagegen, ob der FC Bayern bereit ist, tief genug in die Tasche zu greifen, um am Ende wirklich alle Nebenbuhler auszustechen. Zwar dürfte die Ablösesumme um Welten unter den in Iscos Vertrag festgeschriebenen 700 Millionen Euro liegen. Aber Palmeri erwartet schon, dass Real Madrid einen hohen zweistelligen Millionenbetrag aufrufen wird. Das wäre für die Roten, deren teuerster Zugang Corentin Tolisso 41,5 Millionen Euro kostete, echtes Neuland. Doch Präsident Uli Hoeneß deutete zuletzt schon an, dass sich der FC Bayern auch für bislang als unsittlich verachtete Preise erwärmen könnte - wenn denn die Qualität des Spielers stimme.

Das steht bei Isco außer Frage. Immerhin hat der 2013 für 30 Millionen Euro vom FC Malaga geholte Andalusier für Real Madrid am Nikolaustag sein 255. Pflichtspiel absolviert und dabei 46 Tore erzielt. Auch Perez sieht in dem Umworbenen laut Palmeri einen Mann mit Zukunft. Diese könnte trotz eines Vertrags bis 2022 aber an der Säbener Straße liegen.

In unserem News-Ticker zu Real Madrid halten wir Sie über allen Entwicklungen rund um die „Königlichen“ auf dem Laufenden.

mg

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