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Leon Goretzka spielt seit dem Sommer 2018 beim FC Bayern.

Interview mit dem Mittelfeldmann

Mit einem Problem hatte Goretzka noch nie zu kämpfen - Mittefeldspieler setzt sich auch Tore-Ziel

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Seit etwas mehr als einem halben Jahr ist Leon Goretzka Spieler des FC Bayern. In einem Interview zieht der Mittelfeldspieler Bilanz und spricht außerdem über seine Ansprüche und die Meisterschaft.

Zum Rückrundenstart traf Leon Goretzka doppelt gegen die TSG Hoffenheim und verhalf dem FC Bayern so zum 3:1-Sieg. Nach einem guten halben Jahr beim Rekordmeister sieht sich der Neuzugang vom FC Schalke 04 als durchaus etabliert im Star-Ensemble des FCB.

„Ich glaube, dass ich das ganz gut hinbekommen habe - mit vielen Startelfeinsätzen und Minuten, obwohl wir anfangs viel rotiert haben“, sagte Goretzka im Interview mit dem kicker. „Danach durfte ich mich schnell zu dem Kern zählen, der gesetzt auf dem Platz stand.“ Selbstbewusste Worte von einem 23-Jährigen.

„Ein Problem mit meinem Selbstbewusstsein hatte ich noch nie“, meint der Nationalspieler und verknüpft das mit seinem aktuellen Verein: „Um bei Bayern zu spielen, brauchst du eine breite Brust.“ Die bringt Goretzka offenbar mit. Das neue Umfeld habe ihm gut getan, auch wenn er Respekt davor hatte. Auch für seine Entwicklung sei das förderlich gewesen.

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Wechsel ins Ausland? Goretzka: Schritt wäre möglich gewesen

Auch der Schritt ins Ausland sei für Goretzka möglich gewesen. Darüber will er aber nicht mehr nachdenken, weil er glaube, dass der Schritt zum FC Bayern der richtige gewesen sei. Goretzka bringt außerdem eine weit verbreitete Meinung ins Spiel. „Außerhalb von Bayern sagt man ja, dass das wie ein Schritt ins Ausland ist.“ Zweifel habe er nie gehabt, auch nicht als er gegen Augsburg links verteidigen musste.

Wann er zufrieden mit seinem ersten Jahr im Bayern-Trikot wäre wird Goretzka gefragt. „Ich möchte an das erste halbe Jahr anknüpfen, zudem habe ich mir ein paar persönliche Ziele gesetzt“, sagt der 23-Jährige. Eines davon sei torgefährlicher zu werden. „Unser Co-Trainer Peter Hermann hat mir zu unserer gemeinsamen Zeit in Schalke gesagt, ich müsse jede Saison zehn Tore schießen.“ Aktuell fehlen ihm in allen Wettbewerben noch sechs Treffer.

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Leon Goretzka: „Am Ende will ich auch Titel gewinnen“

Eines stellt der Nationalspieler aber ebenfalls klar: „Am Ende aber will ich auch Titel gewinnen.“ Dass es im Kampf um die Meisterschaft ausgerechnet gegen Dortmund geht, scheint für Goretzka etwas Besonders zu sein. „Seit der F-Jugend“ habe er mitbekommen, dass Partien gegen Dortmund und Schalke „etwas besonderes waren“. Das habe sich in Gelsenkirchen mit den Derby fortgesetzt.

Das Schlimmste in dieser Saison wäre eine Meisterschaft des BVB aber nicht sagt Goretzka, ganz Teamplayer. „Es wäre für mich das Schlimmste, wenn wir nicht Meister werden.“ Irgendwas würden die Dortmunder dem FCB aber im abgelaufenen Halbjahr vorausgehabt haben, da sie das direkte Duell gewonnen haben. Das müsste der FC Bayern im kommenden Halbjahr korrigieren.

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Ernennung zum Stammspieler? Goretzka: „Kann auf die Formulierung verzichten, wenn...“

Eine Ernennung zum Stammspieler, wie Sie Natioanalmannschaftskollege Niklas Süle vor dem Spiel gegen Hoffenheim bekommen hatte, braucht Goretzka aber nicht. „Ich kann auf die Formulierung in der Öffentlichkeit verzichten, wenn ich immer auf dem Platz stehe.“ In den wichtigen Spielen sehe er sich ohnehin nur an einem Ort sagt der Mittelfeldspieler und grinst. „Auf dem Platz.“

Allerdings äußert Goretzka auch Kritik an der Mannschaft und will das Hoffenheim-Spiel nicht beschönigen. Einen Ball, wie den Kopfball von Adam Szalai beim Stand von 2:1 könne Manuel Neuer nicht jeden Tag parieren. Auch sich selbst nahm er von der Kritik nicht aus. „Die zweite Hälfte von uns war bei Weitem nicht so gut wie die erste. Daran hatte ich meinen Anteil“, so Goretzka. „Ich hatte nicht mehr die Ballsicherheit, war nicht mehr so oft anspielbar.“

Für die Partie gegen den VfB Stuttgart hat sich der Nationalspieler nicht speziell ein Tor vorgenommen. „Mir ist der Sieg wichtiger“, sagt Goretzka, „aber die Kombination aus beidem wäre natürlich super.“

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Wir wollen es wissen: Wie geht Bayern gegen Stuttgart aus?

sh

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