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Erst Neuer, jetzt Müller: FC Bayern und Deutschland sorgen sich um Führungsspieler

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Von: Marius Epp, Florian Schimak

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Thomas Müller und Manuel Neuer plagen sich mit Verletzungen herum. Lewandowski besuchte die Bayern-Kabine. Der News-Ticker zum Rekordmeister.

Update vom 28. Oktober, 13.49 Uhr: Ausgerechnet Kapitän Nummer eins und Kapitän Nummer zwei bereiten beim FC Bayern Sorgen. Sowohl Thomas Müller als auch Manuel Neuer werden den Münchnern für das Spiel gegen Mainz am Samstag und wahrscheinlich auch für das Spiel gegen Inter Mailand am Dienstag fehlen.

Neuer plagt sich mit einer Schultereckgelenksverletzung, herum, die sich als hartnäckig erweist. Müller ließ zwar Corona-Infektion und Magen-Darm-Infekt hinter sich, hat aber nun Probleme im Beckenbereich, wie Julian Nagelsmann auf der Pressekonferenz am Freitag verkündete.

Zwei, die eigentlich immer spielen: Bei Thomas Müller und Manuel Neuer zwickt der Körper.
Zwei, die eigentlich immer spielen: Bei Thomas Müller und Manuel Neuer zwickt der Körper. © Renate Feil/M.i.S.

„Wir haben uns heute morgen zusammengesetzt. Mit Schmerzmittel geht es auch nicht. Es blockiert und sticht ein bisschen. Wir müssen jetzt Ruhe reinbringen, dann sehen wir, ob es nächstes Wochenende funktioniert. Ich nehme ihn jetzt mal für eine Woche raus“, informierte Nagelsmann. Weder bei Neuer noch bei Müller handele es sich aber um eine „strukturelle Verletzung“.

Neuer an der Schulter verletzt: Training dauerte nur wenige Minuten

Update vom 27. Oktober, 14.51 Uhr: Verwirrung an der Säbener Straße. Manuel Neuer musste nach Informationen der Bild das Comeback-Training am Donnerstagvormittag angeblich aufgrund von Schmerzen an der verletzten Schulter abbrechen. Dies konnte aber nach Informationen von tz und tz.de nicht bestätigt werden. Fakt ist: Nach nur zehn Minuten hatte Neuer die Reha-Einheit beendet.

Zunächst hatte sich der Bayern-Kapitän warmgelaufen und dann lockere Fang-Übungen gemacht, dabei soll Neuer nach Bild-Infos aber offenbar wieder Probleme mit seiner lädierten Schulter gehabt haben. Damit dürfte ein Einsatz am kommenden Samstag gegen den 1. FSV Mainz 05 (15.30 Uhr) ausgeschlossen sein, dann müsste wieder Vertreter Sven Ulreich den FCB-Kasten hüten.

„Wann Manu spielen kann, ist schmerzabhängig von der Schulter“, sagte Ulreich am Mittwochabend nach dem Sieg über den FC Barcelona: „Wann er wieder zur Verfügung steht, da muss man von Tag zu Tag schauen. Wenn der Trainer am Freitag sagt, bei Manu geht’s nicht, dann spiele ich.“

Manuel Neuer musste die Einheit am Donnerstag wegen Problemen in der Schulter abbrechen.
Manuel Neuer musste die Einheit am Donnerstag wegen Problemen in der Schulter abbrechen. © IMAGO / Lackovic

Kabinen-Besuch nach Spiel: Lewy marschiert in die Bayern-Umkleide

Erstmeldung vom 27. Oktober, 11.50 Uhr: München/Barcelona – Der FC Bayern marschiert weiter durch die Champions League. Zumindest durch die Gruppenphase. Das Team von Trainer Julian Nagelsmann feierte mit dem 3:0 (2:0) gegen den FC Barcelona im fünften Spiel den fünften Sieg und steht vor dem abschließenden Spiel am Dienstag (1. November, 21 Uhr) gegen Inter Mailand als Gruppensieger fest. Bemerkenswert: In vier der fünf Partien blieben die Bayern ohne Gegentreffer.

In der wohl stärksten CL-Gruppe mit Inter Mailand, dem FC Barcelona und Viktoria Pilsen ist das ein Statement der Bayern. Bitter lief es hingegen für Barca, das bereits vor dem Spiel gegen die Münchner am Mittwochabend ausgeschieden waren. Die Blaugrana hatte sich im Sommer prominent verstärkt und trotz hoher Schulden große Investitionen getätigt – am Ende steht nach der WM für Robert Lewandowski und Co. nur die Europa League auf dem Programm.

Robert Lewandowski von Matthijs de Ligt abgemeldet

Apropos Lewandowski, der Weltfußballer war beim Wiedersehen mit den alten Kollegen vom FC Bayern auch im Camp Nou fast gar kein Faktor. Hatte er im Hinspiel in der Allianz Arena noch zwei große Chancen, wurde der 34-Jährige im Rückspiel von Dayot Upamecano und dem herausragenden Matthijs de Ligt fast gänzlich ausgeschaltet.

Robert Lewandowski konnte gegen den FC Bayern keinen Treffer erzielen.
Robert Lewandowski konnte gegen den FC Bayern keinen Treffer erzielen. © IMAGO / ZUMA Wire

Besonders bitter für Lewandowski: Ein bereits gegebener Strafstoß an ihn wurde durch den VAR zurückgenommen. Kurz vor der Pause hatte de Ligt den Barca-Angreifer zu Fall gebracht. Schiedsrichter Matthew Taylor aus England entschied nach der Szene umgehend auf Elfmeter, nach Prüfung der Bilder aber nahm er diesen zurecht zurück.

Robert Lewandowski marschiert nach Niederlage gegen FC Bayern in die Kabine der Münchner

Im Anschluss an die Partie, in denen Sadio Mané (10.), Eric Maxim Choupo-Moting (31.) und Benjamin Pavard (90.+5) die Treffer für den deutschen Rekordmeister erzielten, stattete Lewandowski seinem Ex-Team einen Besuch in der Kabine ab. Ob dabei der zurückgenommene Elfer Thema war?

„Wir haben uns kurz ausgetauscht“, wollte Hasan Salihamidzic nach dem Spiel nicht viel verraten, stellt aber klar: „Wir sind nicht tief in die Materie gegangen.“ Brazzo nannte Lewy einen „guten Typen“ und verabschiedete den Weltfußballer nochmals mit warmen Worten: „Wir wünschen ihm alles Gute, ist doch klar.“ (smk)

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