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Michael Ballack hat die Personalpolitik seines früheren Arbeitgebers FC Bayern scharf kritisiert.

Kritik an Personalpolitik

Michael Ballack wütet nach CL-Hit - und findet harte Worte für den FC Bayern

Viel Erfahrung saß beim Gastspiel in Liverpool nicht mehr auf der Ersatzbank des FC Bayern. Das blieb auch Michael Ballack nicht verborgen. Der Ex-Spieler findet harte Worte.

Liverpool - Thomas Müller hatte ein paar Wochen Zeit, sich darauf einzustellen: Wegen seiner Zwei-Spiele-Sperre nach einem ungewollten Kung-Fu-Tritt in der Vorrunde musste der 29-Jährige in Anfield auf der Tribüne Platz nehmen. Bitter für den Stürmer, der in CL-Achtelfinals mit zwölf Treffern der torgefährlichste Münchner aller Zeiten ist. Und bitter für Bayerntrainer Niko Kovac (47). „Ich hätte ihn gerne als Option gesehen“, sagte Sky-Experte Lothar Matthäus (57) und ergänzte: „Alphonso Davies (18), Lukas Mai (18) und Meritan Shabani (19) sagen den meisten Fans nichts, da gefällt mir die Bank von Liverpool besser.“ 

In der Tat klangen die FCB-Alternativen, die nur ein paar Meter von Müller entfernt Platz nahmen, nicht wirklich nach Königsklasse. Sah auch Michael Ballack (42) so. „Das ist in dieser Phase der Saison nicht repräsentativ für einen Klub wie Bayern. Da hat es in der Planung den ein oder anderen Fehler gegeben. Es ist überraschend, dass Kovac so wenig Optionen hat. Auf dem Platz steht eine Top-Elf, aber es sollte nicht viel passieren“, so der Ex-München-Kapitän. 

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Magere Ersatzbank beim FC Bayern: Michael Ballack findet harte Worte

Für die magere Bayernbank waren neben Müller auch die verletzungsbedingten Ausfälle von Leon Goretzka, Arjen Robben, Jerome Boateng und Corentin Tolisso verantwortlich. Aber das sei keine Entschuldigung, damit müsse man rechnen, so Ballack. Kovac, der in seiner Trainerkarriere 18 von 19 K.o.-Duelle für sich entscheiden konnte, war vor Anpfiff trotz der angespannten Personallage äußerst optimistisch: „Wir wissen, was uns erwartet. Entscheidend wird das Rückspiel, wir glauben daran, dass wir weiterkommen.“ Wie die Bayern dieses Ziel, zumindest in der Theorie, erreichen wollen, verriet der 47-jährige Kroate am Sky-Mikrofon: „Wir wollen nach vorne spielen, weil Liverpool dort Schwächen hat, in der Offensive sind sie verdammt gut.“ 

Bilder und Noten vom Kracher zwischen Liverpool und Bayern: Zweimal die Fünf, einmal die Zwei

Müller analysierte Liverpool, auch mit Blick auf das Rückspiel am 13. März (21 Uhr) in der Allianz Arena, das er wieder auf der Tribüne verfolgen muss: „Wir müssen den Ball gut kontrollieren, sonst rollt eine Welle nach der anderen auf uns zu. Wir brauchen Ballbesitzpassagen, um ihre größte Waffe, die Gegenstöße, zu verhindern.“

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