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Bayern-Legenden unter sich: Gerd Müller, Karl-Heinz Rummenigge, Franz Beckenbauer und Lothar Matthäus (v. l.) genießen eine von zahlreichen Ehrungen.

Teuerster Spieler der Welt

Marktwert-Analyse von Bayern-Legenden - ein Star wäre heute über 200 Millionen Euro wert

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Die teuersten Spieler der Welt sind Frankreich, Spanien, Italien oder England zu Hause. Doch was wären frühere Bayern-Stars heute wert? Eine Analyse zeigt: Einer würde alle aktuellen Profis überflügeln.

München - Die Ablösesummen im europäischen Fußball sind in den vergangenen zehn Jahren in astronomische Höhen geschnellt. Für die größten Namen werden längst dreistellige Millionenbeträge hingeblättert. Der FC Bayern überwies in diesem Sommer die Bundesliga-Rekordsumme von 80 Millionen Euro für Lucas Hernandez an Atletico Madrid.

Der wertvollste Spieler im aktuellen Kader der Roten ist jedoch laut transfermarkt.de ein anderer Zugang: Der Marktwert von Barca-Leihgabe Philippe Coutinho wird auf 90 Millionen Euro beziffert.

FC Bayern München und transfermarkt.de bewerten 21 Klub-Legenden

Höher wurde noch nie ein Bayern-Profi bewertet. Zumindest nicht während seiner aktiven Karriere. Denn wie Sport Bild berichtet, hat das Portal transfermarkt.de in Zusammenarbeit mit dem Rekordmeister die Leistungen von 21 Klub-Legenden zu deren jeweiliger Hochzeit bewertet. So wurde jeder der Spieler mit einem Marktwert versehen, der sich an den heutigen Maßstäben orientiert.

Kurz gesagt: Was wären Gerd Müller, Franz Beckenbauer oder Lothar Matthäus im Jahr 2019 wert? Bei der Analyse wurde „eine Saison als Basis zu Grunde gelegt, die den Leistungsstand, das Alter vorhandene Erfolge etc. vorgegeben hat“.

FC Bayern München: Gerd Müller wäre heute mehr wert als jeder aktuelle Profi 

Und siehe da: Der „Bomber der Nation“ würde sogar den aktuellen Krösus Kylian Mbappe überflügeln. Während der Marktwert des 20-jährigen Franzosen von Paris St. Germain von transfermarkt.de offiziell mit 200 Millionen Euro angegeben wird, beziffern die Experten Müllers Wert auf Grundlage der 40-Tore-Saison 1971/1972 auf 205 Millionen Euro.

Auch vier weitere Ex-Münchner überspringen die 100-Millionen-Euro-Marke. Der „Kaiser“ wäre im Quervergleich der Saison 1973/1974 heute 190 Millionen Euro wert. Karl-Heinz Rummenigge hätte sich in der Spielzeit 1980/1981 einen Marktwert von 155 Millionen Euro erstürmt. Lothar Matthäus kommt dank der Saison 1987/1988 auf 130 Millionen Euro und Uli Hoeneß mit Blick auf die Spielzeit 1973/1974 auf 125 Millionen Euro.

FC Bayern München: Mehmet Scholl und Bastian Schweinsteiger gleichauf

In ähnlichen Gefilden wie die aktuell wertvollsten Bayern-Stars finden sich Mehmet Scholl (80 Millionen Euro/ Saison 1995/1996), Bastian Schweinsteiger (80 Millionen Euro/ Saison 2012/2013), Hans-Georg „Katsche“ Schwarzenbeck (75 Millionen Euro/ Saison 1973/1974), Sepp Maier (70 Millionen Euro/ Saison 1972/1973), Philipp Lahm (70 Millionen Euro/ Saison 2012/2013), Giovane Elber (70 Millionen Euro/ Saison 2000/2001) und Paul Breitner (65 Millionen Euro/ Saison 1980/1981) wieder.

Drei bewertete Profis erreichen exakt die 50-Millionen-Euro-Marke: Oliver Kahn (Saison 2001/2002), Jens Jeremies (Saison 2000/2001) und Franz „Bulle“ Roth (Saison 1966/1967). Sammy Kuffour kommt auf Grundlage der Spielzeit 2000/2001 auf einen Wert von 45 Millionen Euro, Sören Lerby wäre dank der Saison 1985/1986 immerhin 40 Millionen Euro wert.

FC Bayern München: Jürgen Klinsmann landet vor Stefan Effenberg

Dahinter folgen Jürgen Klinsmann (35 Millionen Euro/ Saison 1995/1996), Klaus Augenthaler (30 Millionen Euro/ Saison 1989/1990), Bixente Lizarazu (25 Millionen Euro/ Saison 2000/2001) und schließlich Stefan Effenberg (20 Millionen Euro/ Saison 2000/2001). Der relativ niedrige Wert vom „Tiger“ dürfte sich damit erklären, dass er zum bewerteten Zeitpunkt bereits 32 Jahre alt war.

Lothar Matthäus erhofft sich, dass ein Talent bald beim FC Bayern spielen wird. Nachwuchsstürmer Jann-Fiete Arp macht aus zwei Gründen einen Abstecher in die alte Heimat. Nach dem alles andere als reibungslos verlaufenen Transfersommer gibt sich Sportdirektor Hasan Salihamidzic selbstkritisch. Zwei Bayern-Profis dürfen sich Hoffnungen auf die Wahl in die FIFA-Weltauswahl machen.

mg

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