Fritz Keller Karl-Heinz Rummenigge DFB FC Bayern
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Nicht die besten Freunde? DFB-Präsident Fritz Keller (li.) und Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge.

Kritik an Münchnern

Kurz nach Saisonende: DFB-Boss stichelt gegen den FC Bayern - „Will kein Mensch“

  • Patrick Mayer
    vonPatrick Mayer
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Der FC Bayern München holt das Double - schon wieder. DFB-Boss Fritz Keller sorgt sich deshalb um Bundesliga und DFB-Pokal.

  • FC Bayern München*: DFB-Präsident Fritz Keller sorgt sich wegen der Dominanz des Rekordmeisters um die Bundesliga*.
  • Der DFB-Chef hatte zuletzt schon reichlich Zoff mit Bayerns Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge.
  • Kommen sich beide Parteien beim Thema Gehaltsobergrenze dennoch näher?

München - Uli Hoeneß hatte sich jüngst bei Blickpunkt Sport im BR mehr Reibung gewünscht. Dem Ehrenpräsidenten des FC Bayern München* ging es um faires Streiten, von vorn, ehrlich und offen. 

Man könnte meinen: Gesagt, getan! So brachte Fritz Keller, Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), im badisch-schwäbischen Pendant bei SWR Sport seine Sorge um die Bundesliga und den DFB-Pokal wegen der Dominanz des deutschen Rekordmeisters* zum Ausdruck.

FC Bayern: DFB-Boss sorgt sich wegen Münchner Dominanz um die Bundesliga

„Für den Fußball ist es sicherlich nicht förderlich, wenn wir immer denselben Meister und immer denselben Pokalsieger haben“, sagte der 63-Jährige bei einem Interview auf seinem Weingut: „Das schadet übrigens auch Bayern, wenn sie jedes Jahr Deutscher Meister und Deutscher Pokalsieger werden. Das wird gähnend langweilig, und das will kein Mensch im Fußball.“

Zuletzt hatte es zwischen Keller und Karl-Heinz Rummenigge, dem Vorstandsboss des FC Bayern München, erheblich gekracht. „Ich bin irritiert über seine populistische Wortwahl. Vielleicht sollte man sich beim DFB mal einen Besen kaufen, um vor der eigenen Türe zu fegen“, hatte Rummenigge Mitte Mai bei Sky gesagt.

FC Bayern versus DFB: Zoff zwischen Karl-Heinz Rummenigge und Fritz Keller

Keller hatte zuvor in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin Spiegel eine angebliche „Großkotzigkeit“ neureicher Fußballmillionäre beklagt. Das Herumprotzen sei „eine Katastrophe für das Image des deutschen Fußballs“.

Rummenigge entgegnete deutlich: „Wenn wir eine Krise im deutschen Fußball in den vergangenen Jahren hatten, war sie beim DFB zu suchen. Mir fällt da schon vieles ein, was mir in den letzten Jahren nicht gefallen hat.“

Gehaltsobergrenze: Kommen sich der FC Bayern München und der DFB näher?

Zwischenzeitlich lancierte Keller, dass sich der DFB und die Bayern *(zumindest) in puncto möglicher Gehaltsobergrenze angenähert hätten. Für ein wie auch immer geartetes Limit gegen ausufernde Gehälter im Profifußball warb der Verbandschef auch nun wieder.

„Es muss abhängig gemacht werden vom Eigenkapital“, sagte er im SWR weiter: „Wenn du mehr erwirtschaftest, wenn du mehr sparst, kannst du mehr ausgeben. Aber du kannst nur so viel ausgeben, wie du einnimmst.“ 

Ob Keller und Rummenigge diesmal einer Meinung sind? (pm) *tz.de ist Teil des deutschlandweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

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