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Douglas Costa saß nicht mit im Auto bei dem Unfall.

Polizei korrigiert Meldung

Douglas Costa: So kam es zu dem Unfall-Missverständnis

München - Die Nachricht hatte für größeren Wirbel gesorgt. Jetzt ist das Rätsel um den Unfall von FC-Bayern-Star Douglas Costa (25) gelöst!

Saß er jetzt im Unfallauto? Oder doch nicht? Die Antwort auf das Costa-Rätsel wurde am Freitag von der Münchner Polizei geklärt: Ein missverständlich formulierter Einsatzbericht führte zu der falschen Meldung, dass der Profi-Fußballer selbst in dem Audi Q7 saß, der am Mittwochabend gegen 20 Uhr auf der Südlichen Münchener Straße in Grünwald gegen eine Tram krachte.

Nach Rücksprache mit der örtlichen Inspektion in Grünwald korrigierte Polizeisprecher Marcus da Gloria Martins am Freitagmittag: „Wir haben mittlerweile mit den Beamten gesprochen, die den Unfall aufgenommen haben. Sie bestätigten uns, dass Douglas Costa erst nach dem Unfall telefonisch informiert wurde und mit seinem Spielerberater zu der Unfallstelle kam, um die Eigentumsverhältnisse und Versicherungsfragen zu klären.“

Am Steuer des Q7 saß Costas Cousin Stefano (27), außer ihm war auch noch Costas Schwester im Wagen. Beide blieben unverletzt. Der Bayern-Star hatte seinem Cousin das Auto geliehen. An der Kreuzung zur Keltenstraße übersah der Cousin um 20.05 Uhr ein Rotlicht. Unmittelbar darauf krachte der Audi in die Seite der Tram 25, die die Straße querte. Der Q7 wurde zurückgeschleudert und verbog einen Ampelmasten. Die beiden Insassen, die zehn Fahrgäste in der Tram und auch der Fahrer kamen mit dem Schrecken davon. Der Schaden wird auf 7000 Euro geschätzt. Die Nachricht von dem Unfall erreichte Douglas Costa daheim. Er machte sich gleich auf den Weg zum Unglücksort.

tz

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