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Putzt sich BMW für den FC Bayern heraus? Der Münchner Autobauer will offenbar beim Rekordmeister einsteigen.

Es geht wohl um 200 Millionen  Euro

Ersetzt BMW beim FC Bayern Audi als Partner? Hoeneß bestätigt Gespräche

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Seit Jahren ist Audi exklusiver Autopartner und Anteilseigner des FC Bayern München. Spätestens 2025 will BMW die Ingolstädter verdrängen - es geht um zig Millionen. Nun äußerte sich auch Uli Hoeneß.

Update vom 2. Dezember: Während seines Fanklub-Besuchs im fränkischen Kersbach bestätigte Uli Hoeneß, dass BMW als Autosponsor eine Option für den FC Bayern darstellt. „Wir sind nicht auf Sponsorensuche, mit Audi haben wir ja noch einen Vertrag bis 2025. Aber es ist richtig, dass es Interesse von BMW gibt, beim FC Bayern einzusteigen“, verriet der Präsident: „Es ist auch richtig, dass es Gespräche gibt. Ob was daraus wird, werden die kommenden Monate zeigen.“

Verdrängt Münchner Autobauer den bisherigen Partner Audi?

München - Schon lange fragen sich viele Fans des FC Bayern München: Warum ist eigentlich mit Audi ein Autokonzern aus Ingolstadt der exklusive Autopartner des Rekordmeisters, wo doch mit BMW bekanntlich eine andere Premium-Fahrzeugmarke in München ihren Firmensitz hat?

BMW steigt spätestens 2025 beim FC Bayern ein

Den Chefs der Bayerischen Motoren Werke waren lange Zeit der Auffassung, dass Fußball nicht zum Luxusimage der Münchner Autobauer passe. Doch wie die Bild am Sonntag berichtet, hat nun ein Umdenken in der BMW-Chefetage eingesetzt. Vor allem Vorstandschef Harald Krüger will mitmischen im Profifußballgeschäft, wo es längst um Milliarden geht - und dann natürlich gleich beim Branchenprimus.

Laut des BamS-Berichts (liegt hinter der Bezahlschranke) ersetzt das Münchner Unternehmen spätestens 2025 den bisherigen Exklusivpartner Audi. „Entsprechende Absichtserklärungen liegen bereits vor“, heißt es in dem Bericht. Sowohl der Verein als auch BMW sollen allerdings eine Zusammenarbeit bereits ab nächstem Jahr planen. Problem: Audi ist Anteilseigner der FC Bayern München AG (8,33 Prozent Anteile), inklusive eines bis 2025 geltenden Sponsorenvertrages. Im Falle eines Wechsels müsste der FC Bayern zunächst die Anteile von Audi zurückkaufen und sie dann anschließend an BMW veräußern.

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Die Ingolstädter sind laut des Berichts allerdings an einer Ausweitung des Vertrages bis 2030 interessiert und würden dafür ihre bisherigen Zahlungen sogar von 30 Millionen Euro pro Jahr ab sofort auf 60 Millionen verdoppeln. Ein selbst für den FC Bayern ungewohnter Geldregen. FCB-Boss Karl-Heinz Rummenigge soll sich laut BamS mit VW-Konzernchef und Audi-Aufsichtsratschef Herbert Diess bereits einig geworden sein. Doch Präsident Uli Hoeneß favorisiert offenbar einen Deal mit BMW - und soll sich vereinsintern gegen Rummenigge durchgesetzt haben.

Gehen dem FC Bayern 200 Millionen Euro durch die Lappen?

Wieviel BMW für den Deal zu zahlen bereit ist, darüber gibt der Bericht keine Auskunft. Allerdings ist Audi erwartungsgemäß nicht begeistert über die Bestrebungen von Hoeneß, statt der Ingolstädter nun die Münchner Autobauer ins Boot holen zu wollen. Falls Audi sich weigert, vorzeitig aus dem Vertrag auszusteigen, würden den Bayern bis 2025 jährlich 30 Millionen Euro pro Jahr durch die Lappen gehen, also knapp 200 Millionen Euro.

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Audi ist seit 2011 Anteilseigner an der FCB AG. Für 90 Millionen Euro sicherten sich die Ingolstädter 8,33 Prozent der Anteile. Zusätzlich erhält der Rekordmeister 30 Millionen pro Jahr als Sponsoring. Im Gegenzug machen die Bayern-Stars Werbung für Audi und fahren die die neuesten Fahrzeuge aus Ingolstadt.

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