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Jeckes Duo in London: Boris Becker und Patrick Wasserziehr (v.l.).

Karneval an der Stamford Bridge

TV-Kritik zu FC Chelsea - FC Bayern: Bei Sky herrscht schon geistige Fastenzeit

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Am Faschingsdienstag sendete Sky ein Büttenreden-Spezial aus London. Beteiligt waren neben Chelsea London und dem FC Bayern auch Jecken am Spielfeldrand. „Wolle mer se reinlasse“?

  • Am Dienstag siegte der FC Bayern beim FC Chelsea souverän mit 3:0.
  • Damit besitzen die Münchner sehr gute Karten für das Erreichen des CL-Viertelfinals.
  • Sky übertrug live von der Stamford Bridge - hier gibt‘s die TV-Kritik zum Schmunzeln.

London/München - Unterföhring, Alaaf! Wir haben am Faschingsdienstag der Champions, bei Sky den Narren-Check vorgenommen. Wer war am Rande des Duells zwischen dem FC Chelsea und dem FC Bayern (hier die Pressestimmen) wie narrisch, beziehungsweise jeck? Und als was haben sich die Hauptdarsteller verkleidet?

CL im TV: Exklusive Aufstellungen und der Griff in die Regale

Der Moderatoren-Jeck: Sebastian Hellmann gab den Büttenredner, was er allerdings auch den Rest des Jahres so handhabt. „Patrick Wasserziehr hat als einziger die Aufstellung“, trompetete der Seb um 19.54 Uhr stark erregt. Korrektur unsererseits: Er war der einzige – außer den 4,8 Millionen Bayern-Followern auf Twitter, die die Aufstellung schon um 19.49 Uhr gelesen haben. Seine Experten kündigte Hellmann hemmungslos begeistert so an: „Wir haben ins oberste Regal gegriffen!“ Als dann Uerdingen-Manager Stefan Effenberg kam, wollte man lieber nicht wissen, was in den unteren Regalen vor sich hin gammelt.

FC Chelsea gegen Bayern München: Wolff Fuss als beschwingtes Dreigestirn

Die Experten-Jecken: „Wolle mer se reinlasse?“ Nachdem Hellmann Effe und Lothar Matthäus in die Bütt gebeten hatte, übertrafen sich die beiden im Gelangweiltsein. Lustigste Szene, als Effenberg Statistiken vorlesen sollte: „Die Zahlen kann ich nicht sehen, weil der Fernseher so weit weg ist. Ich hätte meine Brille mitbringen sollen.“ Später kollidierte Holland-Auskenner Erik Meijer mit einer Studiokamera. Es war ein gebrauchter Abend für Sky, wo offenbar schon die geistige Fastenzeit begonnen hat. Lothar war wie immer als „Karneval in Franken“ maskiert. Er barlierte über Neabel, Batzelona, Mendalidäd, Liverbuhl, Diago, Dormaschinen und über Domas Müllers Hindergopf. Wir halten daher fest, dass Chelsea-Fan Boris Becker der mit Abstand fachkundigste, lebendigste und unterhaltsamste Sky-Experte des Abends war. Irritierend bei seinem Auftritt war nur: Warum steht Effe jetzt auch in London? Es war aber Effe-Zwilling Boris, die beiden wurden ja bei Geburt getrennt.

Der Kommentatoren-Jeck: Wolff Fuss war zu zweit gekommen, jedenfalls quasselte ihm zu Beginn minutenlang ein Kollege hörbar dazwischen. Ansonsten war Fuss wie gewohnt als beschwingtes Dreigestirn unterwegs, nur halt allein. Er freute sich in der zweiten Hälfte narrisch, nachdem Lewandowski „zweimal für Gnabry gekellnert hat“: „Batschbatsch, und die Tür ins Viertelfinale geht ganz weit auf.“ Man hat schon fadere Büttenreden gehört.

Letztlich feierte der FC Bayern einen verdienten Sieg. Nach dem Spiel zeigte sich Thomas Müller bestens gelaunt - und sorgte im Sky-Interview für Lacher.

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