Bayern Münchens Sportvorstand Hasan Salihamidzic geht auf dem Spielfeld.
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Hasan Salihamidzic mischte sich in BVB-Angelegenheiten ein.

Sportvorstand im Angriffsmodus

Bayern-Zoff mit dem BVB: Salihamidzic legt nochmal nach

  • Marius Epp
    VonMarius Epp
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Hasan Salihamidzic hat mit einer Stichelei einen Schlagabtausch mit BVB-Boss Michael Zorc ausgelöst. Jetzt legt er sogar nochmal nach.

München - Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß sind weg, jetzt müssen andere die „Abteilung Attacke“ beim FC Bayern* übernehmen. Sportvorstand Hasan Salihamidzic* schickt sich an, das zu tun. Mit seiner Äußerung zu BVB-Star Marco Reus traf er bei Borussia Dortmund* einen Nerv.

„Es ist schon verwunderlich, dass man von der Nationalmannschaft wegfährt und zwei, drei Tage später wieder spielt“, sagte er. Umgehend fing er er sich den Konter ein - BVB*-Boss Michael Zorc hielt „Brazzo“ dazu an, doch „seine Klappe zu halten“. Was glaube er eigentlich, wer er ist?

FC Bayern: Salihamidzic-Zoff mit dem BVB - „Es gab keine Aussprache“

Auf der Pressekonferenz zur Vertragsverlängerung mit Leon Goretzka wurde Salihamidzic erneut auf das Wortgefecht angesprochen - und er bemühte sich nicht, die Wogen zu glätten. „Es gab keine Aussprache, warum denn auch?“, antwortete er auf die Frage, ob er sich schon mit Zorc unterhalten habe. „Der Standpunkt steht, aber wir werden uns beim nächsten Mal wieder die Hand geben.“

FC-Bayern*-Trainer Julian Nagelsmann* nahm die Angelegenheit locker. „Ein bisschen Stichelei - das gehört bei den beiden Teams dazu. Es war ja auch lange ruhig. Ich denke, dass beide darüber schmunzeln können, wenn sie sich sehen“, meinte er.

Video: Zorc: „Salihamidzic soll seine Klappe halten“

FC Bayern: Nagelsmann äußert sich zum Streit zwischen Brazzo und Zorc

Allerdings sagte er einen Satz, den man durchaus in Richtung seines Vorgesetzten deuten kann: „Ich finde es gut, wenn alle Beteiligten bei sich bleiben.“ Das tat Salihamidzic in der Sache Reus nicht.

Der Disput erweckt alte Erinnerungen, allzu oft beharkten sich die Bayern-Bosse Hoeneß und Rummenigge mit Watzke und Zorc auf der anderen Seite. Marco Reus* selbst ließen die Vorwürfe kalt. „Das hat mich nicht im Wesentlichen berührt. Mehr gibt‘s dazu von mir nicht zu sagen.“ (epp) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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