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Torwart Manuel Neuer im Trainingslager FC Bayern München in Doha.

Auch Rückendeckung für James

Neuer in der Hinrunde mit ungewohnten Schwächen: Salihamidzic lobt ihn aber in höchsten Tönen

Beim FC Bayern gibt es viele spannende Personalien - etwa Manuel Neuer und James Rodriguez. Sportdirektor Hasan Salihamidzic nimmt Stellung.

München - Für Sportdirektor Hasan Salihamidzic ist Torwart Manuel Neuer beim Fußball-Rekordmeister Bayern München weiterhin die uneingeschränkte Nummer eins. „Ich sehe fast jede Trainingseinheit und habe eine klare Meinung: Es gibt keine Diskussion um Manuel. Er wurde bei uns nie und wird auch nicht infrage gestellt", sagte Salihamidzic der Sport Bild.

Neuer hatte in der abgelaufenen Hinrunde ungewohnte Schwächen gezeigt und war auch als Nationalkeeper kritisiert worden. „Manuel wird ein ganz wichtiger und entscheidender Spieler unserer Mannschaft sein. Für mich ist er nach wie vor der beste Torwart der Welt", sagte Salihamidzic.

Lesen Sie auch: Oliver Kahn sieht einen Leistungsverfall bei Neuer, wie tz.de* berichtet und einen Grund dafür.

Kriegt Mittelfeldspieler James die Kurve?

Bayerns Sportdirektor hofft auch, dass Mittelfeldspieler James noch die Kurve kriegt. „Wenn er in Top-Form ist, kann er Spiele allein entscheiden. Auf das Niveau muss er sich bringen, und wir werden ihn dabei immer unterstützen."

Englische und spanische Medien berichteten, dass der FC Liverpool Interesse an einer Verpflichtung des 27-Jährigen habe. Gegen die Mannschaft von Teammanager Jürgen Klopp müssen die Bayern im Achtelfinale der Champions League antreten.

Eine Verpflichtung des von Real Madrid ausgeliehenen Kolumbianers bis zum 15. Juni für eine festgeschriebene Summe von 42 Millionen Euro und einen anschließenden Verkauf schloss Salihamidzic aus. "Das ist nicht Stil des FC Bayern. Wenn wir uns für einen gestandenen Spieler entscheiden, dann bleibt er auch Teil des FC Bayern."

Mit Blick auf seine eigene Position beim Rekordmeister machte der 42-Jährige erneut klar, dass er unter einem anderen Sport-Vorstand wie etwa Oliver Kahn nicht arbeiten wird, weil er diesen Posten selbst anstrebt. "Die Vereinsverantwortlichen kennen meine Haltung: Wenn sie sich für einen anderen Sport-Vorstand als mich entscheiden, bin ich nicht mehr der richtige Sportdirektor."

AFP

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