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Joshua Kimmich (r) von Bayern gegen Abdou Diallo von Dortmund.

Nach der bayerischen Gala 

FCB-Spieler zählt BVB nach Klatsche in München an: Kimmich findet klare Worte 

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Joshua Kimmich, Spieler des FC Bayern München, äußert nun eine ganz klare Kampfansage gegen den BVB. Der Münchner Verteidiger findet klare Worte. 

Früher flogen die Giftpfeile in schöner Regelmäßigkeit zwischen den Bossen des FC Bayern und denen von Borussia Dortmund hin und her. Heutzutage geben sich die Kluboberen harmonisch, sitzen friedlich nebeneinander in Talkshows - so wie Karl-Heinz Rummenigge und Hans-Joachim Watzke am Sonntag bei Sky. Die Kampfansage nach der bayerischen 5:0-Gala gegen den BVB übernahm deshalb ein Spieler: Joshua Kimmich eröffnete das Psycho-Duell. „Wir sehen natürlich auch, dass die Dortmunder eine Schwächephase hatten“, sagt der Münchner Rechtsverteidiger. 

FC Bayern München: Kimmich: „Wir haben alle ein Ziel vor Augen“

Kimmich meinte die Duselsiege gegen Hertha (3:2) und Wolfsburg (2:0), bei denen der BVB jeweils erst in der Nachspielzeit entscheidend traf. „Sie haben die zwei Spiele in einer Art und Weise gewonnen, die nicht gut, sondern glücklich war. Immer Glück ist eine Qualität. Aber es ist schwer, das Glück bis zum Ende zu erzwingen.“ Nach der deftigen Abreibung im direkten Duell dürften jetzt die Dortmunder Selbstzweifel wachsen. Kimmich meint: „Die Dortmunder werden anfangen, nachzudenken.“ Und noch wichtiger sei: „Die Gegner, die auf Dortmund zukommen, sehen, dass der BVB verwundbar ist.“ Ein Wink mit dem Zaunpfahl in Richtung Mainz, Freiburg und Düsseldorf. 

Bayerns 24-jähriger Abwehrmann weiß nämlich ganz genau, dass die vermeintlich kleinen Bundesligaklubs den Titelkampf entscheiden werden. „Die Saison hat gezeigt, dass diese Spiele deutlich schwieriger für uns sind“, sagt Kimmich. „In Freiburg und gegen Heidenheim muss man es schaffen, vom Kopf hundertprozentig motiviert zu sein. Wir haben alle ein Ziel vor Augen - und das muss man auch in diesen Spielen merken.“ Eben nicht nur gegen den BVB, wenn die ganze Welt auf das deutsche Topspiel schaut. Im Psycho-Duell sieht Kimmich seinen FCB unweigerlich im Vorteil. Er erklärt: „Auf der einen Seite hast du Druck, auf der anderen Seite ein Riesenziel vor Augen. Man muss jetzt einfach die Gier spüren - und nicht die Angst, es noch abzugeben.“ 

FC Bayern München: Kimmich glaubt nicht mehr an erneuten Patzer wie in Freiburg 

Letzteres schien sich am Samstag in den BVB-Reihen breit zu machen. Die große Angst, am Ende einer bislang starken Saison doch wieder die Jubelbilder vom Münchner Marienplatz sehen zu müssen. Und genau die würden im Mai deutlich ekstatischer ausfallen als zuletzt. Kimmich: „Es wäre schon eine andere Emotion, wenn wir so einen Titelkampf am Ende noch für uns entscheiden könnten. Es wäre ein emotionales Fest.“ Der Lahm-Erbe auf der rechten Defensivseite gab unumwunden zu: „In den letzten Jahren war die Messe relativ früh gelesen, dann ist es nicht dieses emotionale Freuen.“ Für die letzten sechs Partien gilt aus Bayern-Sicht: voller Fokus, fußballerische Klasse ausspielen, Schüssel stemmen. 

Oder wie Kimmich sagt: „Es ist so, dass wir in der Theorie mehr Qualität haben als die meisten Gegner. Diese Qualität müssen wir auf den Platz bringen, das ist Kopfsache.“ An einen erneuten Patzer wie beim 1:1 in Freiburg glaubt der Nationalspieler jetzt nicht mehr. „Wir haben gegen Dortmund gezeigt, dass wir Platz eins nicht mehr hergeben wollen.“ Die Psyche spricht für den FCB... 

Währenddessen redete Karl-Heinz Rummenigge auf Sky Klartext. Und auch Uli Hoeneß findet klare Worte. 

Joshua Kimmich gehört in dieser Saison zu den Eckpfeilern des FC Bayern. Seine Qualitäten sind bekannt - auch bei Lionel Messi und dem FC Barcelona. Kommt es zum Mega-Transfer?

Jonas Austermann

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