Planungen für die neue Saison

Salihamidzic bastelt offenbar weiter an Sané-Deal - ein DFB-Star könnte den Transfer platzen lassen

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Im Sommer will der FC Bayern auf dem Transfermarkt mächtig aktiv werden. In Bezug auf die Personalie Leroy Sané scheint es eine neue Entwicklung zu geben.

  • Der FC Bayern will im Sommer auf dem Transfermarkt zuschlagen.
  • Dabei werden auch wieder die Namen Leroy Sané und Timo Werner gehandelt.
  • Nun soll es zu einem Geheimtreffen in München gekommen sein.

Update vom 19. März, 20.55 Uhr: Nicht nur der Transfer von Leroy Sané ist in Corona-Zeiten beim FC Bayern* ungewiss - ein Überblick.

FC Bayern/Leroy Sané: DFB-Star dankt Nationalmannschaftskollege Gündogan

Update vom 19. März, 12.30 Uhr: Aktuell ist der Transfer von Leroy Sané zum FC Bayern nicht das beherrschenden Thema an der Säbener Straße. Dafür sind aktuell ganz andere Dinge wichtiger. Doch trotz der Corona-Krise bastelt der Rekordmeister offenbar weiter am Sané-Deal.

Doch dessen Äußerungen auf der Homepage von Manchester City könnten darauf hindeuten, dass die ganze Geschichte ziemlich schwierig wird. Sané hätte in diesen Tage nämlich sein Comeback gegeben, wenn die Premier League nicht wegen der Corona-Pandemie aussetzen würde. 

Auf dem Weg zurück auf den Rasen war für den 24-Jährige vor allem eine Person ziemlich wichtig: DFB-Nationalspieler Ilkay Gündogan. „Mit ihm und Benjamin Mendy habe ich viel über die Verletzung gesprochen“, so Sané: „Es hat mir sehr geholfen zu wissen, wie sich bestimmte Dinge anfühlen, was passieren kann, was sie getan haben und welche Erfahrungen sie selbst damals gemacht haben.“

Gündogan selbst erlitt in der Saison 2016/17 einen Kreuzbandriss und fehlte ManCity mehrere Monate. „Es war die schwerste und längste Verletzung, die ich in meiner Karriere je hatte“, verrät Sané, der der schwierigen Zeit aber auch positives abgewinnen kann: „Es war schwierig. Besonders am ersten Tag nach der Operation, weil man sich überhaupt nicht bewegen kann“, sagt Sané: „Du musst dich aber jeden Tag in der Reha anstrengen. Es ist nämlich eine gute Gelegenheit, mehr an anderen Schwächen zu arbeiten und deshalb habe ich es als Chance genutzt, mich gut zu erholen und wieder stark zurückzukommen.“

Sané hatte sich im Sommer des vergangenen Jahres einen Kreuzbandanriss zugezogen und fällt seitdem aus. Der Offensivspieler könnte nach der Coronapause wieder auf das Feld zurückkehren. Für die Reserve von City lief er im Februar bereits auf. 

FC Bayern/Leroy Sané: Geheimtreffen in München? Mehrere Hindernisse tauchen auf

Update vom 18. März, 9.07 Uhr: Zu Zeiten der Corona-Krise rücken auch beim großen FC Bayern sportliche Themen vorübergehend in den Hintergrund. Anfang der Woche glich das Trainingsgelände an der Säbener Straße einer „Geisterstadt“, die Stars des Rekordmeisters müssen sich derweil in den eigenen vier Wänden beschäftigen.

Die Planungen für die neue Saison müssen natürlich trotzdem weiterlaufen. Nach der angekündigten Transferoffensive steht Sportdirektor Hasan Salihamidzic gehörig unter Druck. Welche Stars kann „Brazzo“ an die Isar locken? 

Transferpläne des FC Bayern: Geheimtreffen wegen Sané in München? 

Dem Vernehmen nach soll Flügelflitzer Leroy Sané (Manchester City) sein Königstransfer werden. Trotz der Corona-Krise kam es in der vergangenen Woche offenbar zu einem Geheimtreffen in München. Sportbild berichtet, dass sich Sportdirektor Salihamidzic intensiv mit Sanés neuen Spielerberatern ausgetauscht habe. Die Agentur „LIAN Sports“ hatte den 24-Jährigen erst kürzlich unter Vertrag genommen.

Offizielle Verhandlungen für ihren neuen Klienten dürfen die Sané-Berater erst ab dem 1. April 2020 führen; dann würde „Brazzo“ gerne konkret werden. Offenbar will der FC Bayern Sané einen Fünfjahresvertrag zu lukrativen Konditionen vorlegen. 

Seine grundsätzliche Bereitschaft für einen Wechsel an die Isar habe der Spieler bereits hinterlegt, hieß es. In seinem Werben um den 24-Jährigen ist der deutsche Rekordmeister allerdings nicht alleine. Laut Sportbild-Informationen sollen Sané konkrete Anfragen zwei weiterer Topklubs vorliegen.

Transferplan mit Leroy Sané: Passt er überhaupt zum FC Bayern? Flick-Aussagen lassen aufhorchen 

Update vom 11. März, 13.01 Uhr: Kommt er? Kommt er nicht? Leroy Sané und der Wechsel zum FC Bayern. Seit über einem Jahr hält sich dieses Gerücht nun schon. Im vergangenen Jahr scheiterte sein Wechsel an die Isar an seiner Knieverletzung, die sich der DFB-Star im Community Shield zuzog. 

Inzwischen ist Sané schon wieder auf dem Platz aktiv, wenn zunächst auch nur bei der Reserve. Unter Pep Guardiola gehörte er bislang noch nicht zum Kader. Auch für die Partie gegen den FC Arsenal, die inzwischen abgesagt wurde, fand der 24-Jährige keinen Platz. 

Liegt dies an Sané oder Pep? Dem Flügelstürmer wird immer wieder vorgeworfen, nicht immer die richtige Einstellung an den Tag zu legen. Im Interview mit der Sportbild wurde Hansi Flick nun darauf angesprochen, welcher Offensiv-Star besser zum FC Bayern passen würde: Leroy Sané oder doch Kai Havertz?

„Darüber mache ich mir noch keine Gedanken“, sagte der aktuelle Bayern-Coach: „Die Dinge werden alle besprochen, wenn die richtige Situation dafür gegeben ist – es ist noch etwas Zeit.“

Offensichtlich ist also noch nichts fix. Weder mit Sané, noch mit Havertz. Und auch die Zukunft von Hansi Flick ist ja bekanntlich noch gar nicht geklärt. Es bleibt also weiter spannend an der Säbener Straße...

FC Bayern/Leroy Sané: Transfer sorgt für internen Wirbel beim FCB 

München - Der FC Bayern ist weiterhin auf der Suche nach Verstärkungen. Die Vereins-Granden wollen den FCB-Kader* im Sommer weiter ausbauen und machen sich dementsprechend Gedanken über Neuzugänge. Dabei hat man an der Säbener Straße gleich mehrere Baustellen, die es zu besetzen gibt. Wenn es um Transfers geht, stehen aber wohl auch im Sommer zwei Namen ganz oben auf der Wunschliste, die bereits vor der laufenden Saison groß im Gespräch waren: Leroy Sané* und Timo Werner. 

FC Bayern München: Sané-Transfer wird „kontrovers“ diskutiert 

Allerdings wird in der FCB-Vereinsführung offenbar durchaus „kontrovers“ über beide Personalien diskutiert, wie der Kicker nun berichtet. Vor allem im Fall des verletzten ManCity-Stars sind sich die Bayern-Kader-Planer demnach „längst nicht ohne jeden Zweifel einig“, dass man Sané auf jeden Fall im Sommer nach München holen sollte. Es scheine weiter klar, dass Sané prinzipiell eine gute Verstärkung wäre. Allerdings gibt es offenbar einerseits die Meinung, dass man den Kicker um jeden Preis holen sollte und andererseits die, dass ein möglicher Kauf von anderen Personalien abhängig gemacht werden müsse. Hier wäre etwa ein optionaler Kauf von Kai Havertz* zu nennen, der ebenfalls viel Geld auf Bayerns viel gelobtem Festgeldkonto binden würde.

FC Bayern München: Hilft die Sperre von Manchester City dem FCB?

Was den Bayern helfen könnte, ist nun aber Manchester City. Die UEFA-Sperre erschüttert das Team aktuell schwer. Zwei Jahre keine Champions League - das wäre auch für Sané sicher keine Traumvorstellung. Aus rechtlicher Hinsicht könnte Sané eventuell sogar ablösefrei zum FCB wechseln. Außerdem kämpfte ManCity nicht gerade wie ein Löwe um den DFB-Star. In der Phase, als der FCB mit Sanés Agentur verhandelte, soll von den Blues kein einziges Angebot für eine Vertragsverlängerung an Sané geschickt worden sein. Echte Liebe sieht definitiv anders aus. 

Die bisherigen Querelen der Sané-Verhandlungen scheinen bei den Bayern nachzuwirken. Im vergangenen Sommer hatte der FC Bayern* von der Sané-Seite eine Absichtserklärung bekommen, wie es beim Kicker weiter heißt. Allerdings entstehen daraus eben keine Verbindlichkeiten. Dann folgte Sanés Beraterwechsel - weg von David Beckhams Agentur hin zu Lian Sports. Die Verhandlungen nun wieder von Null zu beginnen, wirkt von außen betrachtet zumindest mühselig. Die Frage ist, ob Sané es den Bayern am Ende wert ist. Schließlich binden die Verhandlungen auch Zeit, die man auch in andere potenzielle Transfers investieren könnte. 

Timo Werner ein Thema beim FC Bayern München - auch Klopp ist wohl dran

Zum Beispiel in Verhandlungen mit Timo Werner. Auch er steht dem Bericht des Fachblatts zufolge noch auf dem Transfer-Zettel des FC Bayern. Auch Werner war im vergangenen Sommer an der Säbener Straße tiefgehend diskutiert worden. Am Ende entschied man sich dagegen, den Stürmer für knapp 25 Millionen Euro von Leipzig zu holen. Jetzt müsste man tiefer in die Tasche greifen: Dem Bericht zufolge kostet Werner nun zwischen 50 und 60 Millionen Euro, nachdem er seinen Vertrag bei den Bullen bis 2023 verlängert hatte. Dennoch sprechen die 20 Bundesliga-Tore von Werner für sich. Allerdings soll es nach Kicker-Angaben hier wesentlich mehr Konkurrenz als beiSané geben: Jürgen Klopp soll Werner nur allzu gerne zum FC Liverpool holen wollen. Zudem sollen weitere Premier-League-Clubs sowie spanische Vereine Interesse zeigen.

Die Frage ist, wie viel Geld die Bayern im Sommer ausgeben wollen und außerdem, wie sie es verteilen wollen und können. Havertz, Sané und Werner sind alles Offensiv-Spieler - dabei hapert es in München aktuell eher in der Defensive. Gerüchten zufolge sieht man sich deshalb um: Sergino Dest wird als möglicher Neuzugang gehandelt. Doch wie viele Neue braucht es im Sommer? Laut Kicker-Meinung sollten es vier bis fünf sein. Allerdings werde FCB-intern aktuell auch darüber kontrovers diskutiert.

rjs

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Rubriklistenbild: © AFP / GLYN KIRK

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