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Eberl spricht über die Bayern-Gerüchte

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Von: Gregory Straub

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Max Eberl
Max Eberl. © picture alliance / dpa

Mönchengladbach - Mönchengladbachs Sportdirektor Max Eberl steht weiter hinter dem in die Kritik geratenen Trainer André Schubert, erwartet aber eine sportliche Trendwende. Auch über das Gerücht mit dem FC Bayern hat Eberl gesprochen.

„Ich sage es ganz klar: Bis Weihnachten müssen wir Ergebnisse liefern“, forderte der 43-Jährige in einem Interview der Bild am Sonntag.

Eberl kündigte für die Winterpause ein intensives Gespräch über die zuletzt dürftige Bilanz der Gladbacher an. Gleichwohl wolle der Club mit Fußball-Lehrer Schubert auch in die Rückrunde gehen: „Wir reden nicht nur über Kontinuität, wir halten sie für unabdingbar für den Erfolg. Deshalb entlasse ich keinen Trainer, wenn wir mal eine schwere Phase haben.“

Darüber hinaus dementierte Eberl Gerüchte über seinen Wechsel von Mönchengladbach zum FC Bayern im kommenden Sommer. „Es gibt keine Anfrage aus München - die Frage stellt sich also nicht“, sagte der einstige Münchner und Mönchengladbacher Profi. Das deckt sich mit aktuellen Aussagen von Bayern-Präsident Uli Hoeneß, der der selben Zeitung in einem Interview sagte: „Da wird jetzt viel interpretiert. Es ist mit niemandem gesprochen worden. Wir haben gesagt: Wir wollen zum 1. Juli diese Position besetzt haben, und wir haben alle Zeit der Welt, diese Position in Ruhe zu diskutieren.“

Laut Eberl enthält sein Kontrakt keine Ausstiegsklausel: „Ich habe hier in Gladbach bei vollem Bewusstsein bis 2020 unterschrieben. Und den ungebrochenen Ehrgeiz, mit Borussia mal was in der Hand zu halten.“

Auf die Frage, ob er denn auch wirklich bis 2020 in Mönchengladbach bleiben werde, antwortete Eberl: „Es gibt für mich auch keine Veranlassung, über meine Zukunft in Gladbach nachzudenken. Ich fühle mich hier am richtigen Platz und solange die Leute hier unseren Weg mittragen, der auch mal ein paar Tiefen beinhalten kann – so lange bin ich hier richtig.“

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dpa/mm

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