1. Startseite
  2. Sport
  3. FC Bayern

Mané spricht über Schwierigkeiten beim FC Bayern: „Es ist wirklich nicht einfach“

Erstellt:

Von: Marius Epp

Kommentare

Die Münchner Corona-Welle erfasst auch den FC Bayern, es erwischte Thomas Müller und Joshua Kimmich. Sadio Mané öffnet sein Herz. Der FCB-News-Ticker.

Update vom 4. Oktober, 9.52 Uhr: Sadio Mané hat sich zu seinem schwierigen Start beim FC Bayern geäußert. Der Senegalese hatte mit der Umstellung auf ein neues Land und eine neue Spielphilosophie zu kämpfen. „Es ist wirklich nicht einfach, weil sich plötzlich alles ändert: Die Leute, das Training, alles. Ich muss mich anpassen“, sagte er im Interview mit uefa.com.

Er betont jedoch auch, wie wohl er sich beim FC Bayern fühle. „Die Leute hier sind einladend. All die Menschen im Klub sind fantastisch, ich bin sehr glücklich.“ Die Trainingsqualität imponiert ihm: „Die Trainingseinheiten sind so intensiv wie die Spiele.“ 

Sadio Mané muss sich erst noch vollends mit dem Bayern-Virus „infizieren“.
Sadio Mané muss sich erst noch vollends mit dem Bayern-Virus „infizieren“. © Sven Hoppe/dpa

Gegen Bayer Leverkusen gelang dem kriselnden Star ein wichtiger Treffer. Auch Jürgen Klopp ist überzeugt, dass Mané schnell wieder in die Spur findet: „Sadio wird sein Leistungslimit kontinuierlich abrufen. Das tut er immer. Nicht jede Woche, das macht keiner. Aber in extrem großer Häufigkeit. Er ist ein überragender Spieler.“

FC Bayern News: Schlüsselspieler Kimmich und Müller fallen wegen Corona aus

Erstmeldung vom 2. Oktober: München – Thomas Müller und Joshua Kimmich befinden sich nach positiven Coronatests in häuslicher Isolation. Das teilte der FC Bayern am Samstagnachmittag mit.

Die beiden Schlüsselspieler der Münchner seien symptomfrei, es gehe ihnen gut. Das Champions-League-Spiel gegen Viktoria Pilsen am Dienstagabend werden Müller und Kimmich verpassen. Frühestens nach fünf Tagen dürfen die beiden die Isolation verlassen, vorausgesetzt sie sind 48 Stunden symptomfrei.

FC Bayern im Corona-Pech: Joshua Kimmich und Thomas Müller wurden positiv getestet

Während der Länderspielpause waren bereits Leon Goretzka und Manuel Neuer positiv getestet worden. Nun folgen die Corona-Fälle drei und vier beim Rekordmeister. Die Corona-Welle in der Stadt München scheint auch beim FC Bayern angekommen zu sein. In der bayerischen Landeshauptstadt stieg die Sieben-Tage-Inzidenz am 1. Oktober auf 834,3. Zum Start des Oktoberfests lag die Zahl noch bei 204,9. Ein Zusammenhang ist nicht nachweisbar, liegt aber nahe.

Thomas Müller und Joshua Kimmich müssen eine Zwangspause einlegen.
Thomas Müller und Joshua Kimmich müssen eine Zwangspause einlegen. © IMAGO/Frank Hoermann/SVEN SIMON

Bleiben die beiden Bayern-Stars symptomfrei und können rechtzeitig negative Testergebnisse aufweisen, sind sie im wichtigen Topspiel gegen Borussia Dortmund am 8. Oktober wieder einsatzbereit. Der FC Bayern reagierte am Samstag bereits mit einer Sofortmaßnahme auf die ansteigenden Corona-Zahlen in München: Die Spieler dürfen vorerst keine Autogramme mehr geben.

FC Bayern: Corona-Unheil zur Unzeit?

Dass sich weitere Spieler angesteckt haben, ist nicht unwahrscheinlich. Deswegen wird der Verein in der kommenden Woche alles daran setzen, die Mannschaft so gut wie möglich zu isolieren. Sowohl Kimmich als auch Müller wurden nicht zum ersten Mal positiv getestet. Für Müller ist es sogar bereits das dritte Mal. Beide Spieler sind geimpft, Kimmich hatte sich nach anfänglicher Zurückhaltung im vergangenen Winter für die Impfung entschieden.

Müller und Kimmich standen beim 4:0-Sieg gegen Bayer Leverkusen in der Startelf, ob sie zu diesem Zeitpunkt bereits ansteckend waren, ist unklar.

Kantersieg gegen Leverkusen: FC Bayern schießt sich den Frust von der Seele

Am Freitag hatte sich der FC Bayern mit einem überzeugenden 4:0-Sieg gegen Bayer Leverkusen aus der Krise geschossen. Im Wiesn-Sondertrikot gelang den Münchnern der ersehnte Befreiungsschlag nach vier sieglosen Spielen. Überragender Akteur war einmal mehr Jamal Musiala, der zwei Vorlagen und ein Tor lieferte.

Durch die Niederlagen von Borussia Dortmund und Union Berlin am Samstag rückte der Rekordmeister in der Tabelle auf Platz drei vor. (epp)

Auch interessant

Kommentare