1. Startseite
  2. Sport
  3. FC Bayern

„Transfer eigentlich abgesprochen“: Wunschspieler vor Ablösefrei-Transfer zum FC Bayern?

Erstellt:

Von: Andreas Schmid

Kommentare

Hasan Salihamidzic, Sportvorstand des FC Bayern München.
Hasan Salihamidzic, Sportvorstand des FC Bayern München. © IMAGO/Frank Hoermann/SVEN SIMON

Finanzvorstand Jan-Christian Dreesen verlässt den FC Bayern München. Währenddessen arbeitet Hasan Salihamidzic am Kader. Der News-Ticker von der Säbener Straße.

Update vom 30. September, 09.53 Uhr: Hat der FC Bayern München im Hintergrund schon einen Transfer für die neue Saison eingetütet? Leipzigs Konrad Laimer galt bereits im Sommer 2022 als heißer Wechselkandidat. RB erteilte ihm jedoch keine Freigabe. Ein Jahr später wären die Sachsen dann aber machtlos, denn: Laimers Vertrag läuft am 30. Juni 2023 aus. Falls er nicht vorzeitig verlängert, wird er die Bullen verlassen - ablösefrei und höchstwahrscheinlich nach München!

Bild-Reporter Tobias Altschäffl enthüllte im Podcast „Bayern-Insider“ nun, dass die Bayern und Laimer im Sommer 2022 eine Absprache getroffen hatten. Und diese Absprache soll nach wie vor gelten: Wenn alles passt, wechselt Laimer im Sommer 2023 ablösefrei nach München. Bild-Fußballchef Christian Falk ergänzte: „Sollte sich nichts Gravierendes auf der einen oder anderen Seite ereignen, ist dieser Transfer eigentlich abgesprochen.“

Nagelsmann: „Ich spüre eine persönliche Verantwortung, bin aber nicht für alles verantwortlich“

Update vom 29. September, 16.36 Uhr: Bayern-Trainer Julian Nagelsmann hat sich auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Bayer Leverkusen deutlich in Richtung seiner Kritiker geäußert.

„Dass die letzten zwei Wochen mich komplett kalt lassen, wäre gelogen. Ich spüre eine persönliche Verantwortung, bin aber nicht für alles verantwortlich“, betonte er. „Ich lese in den vergangenen Wochen relativ oft meinen Namen und wenig andere Namen. Ich bin aber garantiert nicht dafür verantwortlich, dass die Nationalmannschaft nicht gegen Ungarn gewinnt.“

Jan-Christian Dreesen verlässt den FC Bayern: Nachfolger bereits gefunden

Update vom 29. September, 9.28 Uhr: Finanzvorstand Jan-Christian Dreesen (55) wird den Fußball-Rekordmeister Bayern München nach Vertragsablauf am Ende dieser Saison verlassen. Wie die Münchner am Donnerstag mitteilten, werde Dreesen seinen im Sommer auslaufenden Kontrakt nicht verlängern.

Neuer Finanzvorstand und stellvertretender Vorstandsvorsitzender wird ab dem 1. Juli 2023 Michael Diederich (57). „Ich möchte mich im Namen des gesamten FC Bayern sehr herzlich bei Jan-Christian Dreesen für seinen hervorragenden Einsatz und seine großartigen Leistungen für den FC Bayern bedanken“, sagte Vereinspräsident Herbert Hainer und ergänzte mit Blick auf dessen Nachfolger: „Wir sind überzeugt, dass Michael Diederich einen wichtigen Beitrag zu einer erfolgreichen Zukunft des FC Bayern München leisten wird.“

Diederich ist derzeit Sprecher des Vorstandes der Unicredit Bank AG, für die er seit 1996 in verschiedenen Führungspositionen tätig ist. Zudem ist er seit 2018 Mitglied des Aufsichtsrates der FC Bayern München AG. Um einen „reibungslosen Übergang“ zu gewährleisten, wird Diederich bereits am 1. April 2023 als reguläres Mitglied in den Vorstand berufen, teilte der Klub mit.

Dreesen gehört seit Februar 2013 dem Vorstand des Rekordmeisters an. „Nach langer und reiflicher Überlegung habe ich mich nun entschlossen, nach dieser außergewöhnlichen Dekade meine persönlichen Ziele noch einmal neu zu definieren“, sagte er: „Ich hatte fantastische zehn Jahre beim FC Bayern.“

Kai Havertz offenbar nach wie vor Thema beim FC Bayern: „Chelsea wartet auf ein Angebot“

Erstmeldung vom 28. September, 10.58 Uhr: München - Im aktuellen Kader des FC Bayern stehen sieben deutsche Nationalspieler. Der Rekordmeister stellt seit jeher eine prägende Achse des DFB-Teams. Die Strategie der Münchner dabei ist simpel. Stehen viele Profis auch in der Nationalmannschaft gemeinsam auf dem Platz, harmonieren sie wohl auch im Klub besser miteinander. Daher beschäftigt sich der FC Bayern bei Transfers zwangsläufig mit DFB-Kickern. Ab nächster Saison könnte womöglich der nächste Nationalspieler im Bayern-Trikot auflaufen: Kai Havertz.

FC Bayern München: Kai Havertz ein Transferziel?

Havertz war schon öfter Thema an der Säbener Straße. Als der Offensivspieler in jungen Jahren bei Bayer Leverkusen auf sich aufmerksam machte, wurde er in München gehandelt. Havertz wechselte dann jedoch zum FC Chelsea in die englische Premier League. Ein Transfer nach München scheint jedoch nicht vom Tisch.

Der englische Journalist Simon Phillips berichtet, dass der FC Bayern nach wie vor Interesse hat. In London soll man sich sogar bereits auf ein konkretes Angebot vorbereiten. „Sie wissen, dass es Interesse gibt. Das wissen sie schon seit einer ganzen Weile, deswegen warten sie auf das Angebot der Bayern.“ Ein Transfer noch in diesem Winter sei allerdings ausgeschlossen. Havertz könnte im nächsten Sommertransferfenster an die Isar wechseln.

Kai Havertz zum FC Bayern? Chelsea-Star hätte Wechsel im Sommer offenbar zugestimmt

Wie Philipps außerdem auf dem Portal „givemesport“ schreibt, hätte Havertz Chelsea im Sommer gerne gen München verlassen. Der 23-Jährige sei unzufrieden mit seiner sportlichen Situation gewesen und hätte einen Wechsel bei einem Angebot der Bayern forciert. Trotz wohl ernsthaftem Interesse der Münchner, scheiterte ein Transfer allerdings.

Havertz wird von der Beraterfirma Roof vertreten, eine Agentur aus Grünwald mit rund 40 Mitarbeitern. Roof berät unter anderem die Bayern-Profis Serge Gnabry und Sadio Mané. Womöglich ist letzterer auch dafür verantwortlich, dass Havertz im Sommer nicht nach München wechselte.

Um sich in der Offensive breiter aufzustellen, verpflichteten die Münchner den Senegalesen Mané für etwas mehr als 30 Millionen Euro. Havertz dürfte mindestens das Doppelte kosten. Laut Transfermarkt.de liegt sein Marktwert bei 70 Millionen Euro. Der Vertrag des deutschen Nationalspielers beim FC Chelsea läuft noch bis 2025. Dann endet übrigens auch Manés Kontrakt beim FC Bayern. (as)

Auch interessant

Kommentare