Vom Torwart zum Vorstand: Oliver Kahn beim FC Bayern München.
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Vom Torwart zum Vorstand: Oliver Kahn beim FC Bayern München.

Voting bis 26. September

FC Bayern: Schiedsrichter-Aussage über Oliver Kahn sorgt für Lacher - Bester Spruch des Jahres?

  • Alexander Kaindl
    vonAlexander Kaindl
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Der FC Bayern München ist weiter auf Titeljagd. Vielleicht folgt nun schon der nächste - der Fußballspruch des Jahres 2020 wird gesucht.

  • Elf Aussagen stehen zur Wahl - welche wird der Fußballspruch des Jahres 2020?
  • Eine Anekdote über Oliver Kahn, ein Vergleich mit dem 1. FC Nürnberg und die eigenen Fans - der FC Bayern ist mehrmals vertreten.
  • Die Abstimmung läuft bis zum 26. September.

München - Der FC Bayern München* ist sagenhaft in die neue Saison gestartet. Das 8:0 über Schalke 04 ist schon jetzt denkwürdig. Und die Roten können gleich wieder Geschichte schreiben: Gelingt nach dem Triple nun der vierte Titel* innerhalb weniger Monate? Am Donnerstag kommt es zum UEFA-Supercup, die Bayern spielen in Budapest gegen den FC Sevilla (hier im Live-Ticker).

Das Quadruple wartet schon und möglicherweise legen die Münchner dann gleich noch einen drauf. Oder besser gesagt: Ihre Fans, denn: Der Fußballspruch des Jahres 2020 wird gesucht! Und die Anhänger der Roten* haben es nach einer Vorauswahl aus über 150 Zitaten ins Finale geschafft.

FC Bayern München: Fußballspruch des Jahres 2020? Fans sind nominiert - Aussage über Kahn sorgt für Lacher

Bis zum 26. September kann auf www.fussball-kultur.org/Spruch-Voting über die beste Aussage abgestimmt werden. Die Online-Stimmen zählen zu 70 Prozent, zusätzlich fällt das Urteil der Jury um TV-Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein und Vorjahressiegerin Imke Wübbenhorst mit 30 Prozent ins Gewicht.

Der seit 2006 vergebene Preis ist mit 5.000 Euro für einen gemeinnützigen Zweck dotiert, die Gala findet am 30. Oktober statt. Hier gibt es die elf Zitate in der Übersicht (in alphabetischer Reihenfolge):

Fußballspruch des Jahres 2020: Alle Final-Zitate im Überblick

„Adi, meld dich, wenn du eine Spielunterbrechung brauchst!“ (Fans von Eintracht Frankfurt bieten Trainer Adi Hütter an, die Androhung von Spielunterbrechungen bei beleidigenden Plakaten gegen Dietmar Hopp taktisch einzusetzen)

„Das hat mit Fußball nichts zu tun... Ohne Fans ist es nicht mal die Hälfte wert.“ (Schiedsrichter Deniz Aytekin, nachdem er das erste Geisterspiel der Bundesliga gepfiffen hatte)

„Das Leben ist kein FC Bayern*. Das Leben ist eher wie der Club. (Thomas Grethlein, Aufsichtsratsvorsitzender des 1. FC Nürnberg und promovierter Philosoph)

„Der Einzige, den ich gesiezt hab, war Olli Kahn*. Ich war Mitte 20 und hatte Angst.“ (Manuel Gräfe über seine erste Zeit als Bundesliga-Schiedsrichter)

FC Bayern München: Fußballspruch des Jahres 2020 - Gräfe über Kahn oder die Fans?

„Die Möglichkeit war da, allen zu zeigen, dass so etwas nicht akzeptiert wird. Nicht in Deutschland. Nicht in der Bundesliga. Nicht in unserem Verein.“ (Kevin Prince-Boateng über die seiner Meinung nach laschen Sanktionen nach den rassistischen Äußerungen des damaligen Schalke-Aufsichtsratschef Clemens Tönnies)

„Es sind jetzt andere Menschen die Stars, das ist doch auch mal schön.“ (Fußballprofi Nils Petersen über die Corona-Zeit)

„Halt die Fresse!“ (Ein Fan während der Störung der Gedenkminute für die Opfer des Anschlags in Halle vor dem Spiel der DFB-Elf gegen Argentinien)

„Ich habe mal zu meiner Schwester gesagt: Wenn du irgendwann mal einen Mann heiratest, nimm einen Schalker. Den kannst du so oft enttäuschen, wie du willst - der bleibt immer an deiner Seite.“ (Hassan Talib Haji, Journalist und Schalke-Fan)

„Kein Stadionverbot fürs Geschlecht - Fan sein ist ein Menschenrecht“ (Fans von Union Berlin nach dem Tod der Iranerin Sahar Khodayari, die sich aus Protest gegen das Verbot von Frauen als Zuschauerinnen beim Männerfußball selbst in Brand gesetzt hatte)

„Wen müssen wir beleidigen, damit über die EU-Grenzpolitik nachgedacht wird?“ (Fans des FC Bayern München* im Rahmen der Causa Hopp über die Verhältnismäßigkeit bei der Themensetzung öffentlicher Diskussionen)

„Wer es nicht schafft, gegen des HSV zu punkten, sollte nicht auf dem Rücken eines Flüchtlings, der niemandem etwas getan hat, versuchen, einen Vorteil herauszuholen, sondern besser auf die eigenen sportlichen Fehler schauen.“ (Trainer Daniel Thioune zum Protest einiger Vereine gegen die Spielwertung wegen der Vorwürfe gegen HSV-Profi Bakery Jatta) (akl/dpa) *tz.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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