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Manuel Neuer und Robert Lewandowski im Zwiegespräch
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Europas Fußballer des Jahres: Robert Lewandowski (r.) gewann gleich zwei individuelle Titel, Manuel Neuer wurde als bester Keeper Europas ausgezeichnet.

Lewandowski und Co. räumen ab

UEFA-Wahl: Auszeichnungen für vier Bayern-Stars - Entscheidung über Fußballer des Jahres gefallen

  • Florian Schimak
    vonFlorian Schimak
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FC Bayern: Robert Lewandowski könnte als Europas Fußballer des Jahres ausgezeichnet werden - oder kommt ihm ein anderer Spieler zuvor?

  • Robert Lewandowski und Manuel Neuer stehen zur Wahl von Europas Fußballer des Jahres
  • Die FCB-Stars bilden gemeinsam mit Kevin De Bruyne (Manchester City) das finale Trio der UEFA
  • Bei den Trainern stehen Hansi Flick (FC Bayern), Julian Nagelsmann (RB Leipzig*) und Jürgen Klopp (FC Liverpool) zur Wahl

Update vom 1. Oktober, 18.40 Uhr: Mit dem Award für den Fußballer des Jahres wird die Champions-League-Auslosung abgeschlossen, die höchste Anerkennung für einen Einzelspieler in Europa ging in diesem Jahr an den Münchner Tor-Garanten Robert Lewandowski. Dem polnischen Rekord-Nationalspieler stand die pure Freude ins Gesicht geschrieben, auch war er bei seiner kurzen Rede sichtlich nervös. Der Bayern-Knipser war in der vergangenen Saison in Hochform, weshalb die Auszeichnung nicht aus heiterem Himmel kommt. Eine schöne Überraschung für den Torjäger und seine Fans war es jedoch allemal.

Robert Lewandowski ist nach Stefan Effenberg 2001 und Franck Ribéry 2013 erst der dritte Bundesliga-Spieler, der die Auszeichnung erhält. Alle Titelträger in der Übersicht:

FC Bayern: Flick wird Trainer des Jahres - „Ohne mein Team hätte ich das nicht geschafft“

Update vom 1. Oktober, 18.25 Uhr: Ein weiteres Ausrufezeichen beim Auszeichnungs-Feuerwerk setzt Bayern-Trainer Hansi Flick, der den Titel als Trainer des Jahres in Empfang nimmt. Da seine Enkelkinder am Fernseher zusehen, entschied sich Flick, sein Interview auf Deutsch zu führen. „Ohne mein Team und meinen Coaching-Staff hätte ich das nicht geschafft“, meint Flick zu Beginn seiner kleinen Dankesrede. „Es war ein verrücktes Jahr, auch mit dem Lockdown aber wir haben es gut gemacht und uns auf die Dinge, die neu waren, eingestellt.“

Der Trainer des Jahres wird unter anderem zu seinem stolzesten Moment als FCB-Coach befragt. „Da gab es mehrere Momente. Man hat gemerkt, wie sich die Mannschaft entwickelt. Das Vertrauen in die eigene Stärke ist von Sieg zu Sieg gekommen“, meint der Coach ganz sachlich und sympathisch.

Update vom 1. Oktober, 18.10 Uhr: Nun ist es auch für Robert Lewandowski soweit: der Pole wird als bester Stürmer Europas in der abgelaufenen Saison ausgezeichnet. Damit wurden nun drei Münchner Champions-League-Helden für ihre Leistungen aus der vergangenen Saison geehrt.

„Es ist schwer zu sagen, was das beste Spiel für mich war“, meint Lewandowski und nennt am Ende das Finale, das 7:2 bei Tottenham in der Gruppenphase sowie das Spiel bei Roter Stern Belgrad, in dem er viermal innerhalb von vierzehn Minuten traf. Der Torjäger erinnert sich jedoch auch an das verlorene Finale 2013, als er noch für Borussia Dortmund spielte. Nur Thomas Müller blieb am Donnerstag ohne persönlichen UEFA-Award.

Update vom 1. Oktober, 18.00 Uhr: Die nächste Auszeichnung für die deutschen Nominierten am Donnerstagabend geht an die deutsche Nationalspielerin Dzsenifer Maroszán von Olympique Lyon. Die 28-Jährige gewann den Award für die Mittelfeldspielerin des Jahres und setzte sich dabei auch gegen ihre Nationalmannschafts-Kollegin Alexandra Popp vom VfL Wolfsburg durch.

Bei den Männern gewann der Ex-Wolfsburger Kevin de Bruyne von Manchester City die Auszeichnung. Der Belgier ließ den FCB-Star Thomas Müller sowie den ehemaligen Bayern-Profi Thiago hinter sich.

UEFA-Wahl: Zwei Bayern-Stars ausgezeichnet - Kimmich für Abwehr-Leistung geehrt

Update vom 1. Oktober, 17.45 Uhr: Langsam sollten die FCB-Profis genug Trophäen in Empfang genommen haben, doch nach dem DFL-Supercup ist vor der Champions-League-Auslosung, in der die besten Spieler Europas geehrt werden.

Manuel Neuer ist nach der scheinbar endlosen Titel-Serie des FC Bayern München am Donnerstagabend zu Europas bestem Torhüter der Saison 2019/20 gewählt worden, der 34-jährige spricht im Interview über den außergewöhnlichen Teamgeist und das besondere Champions-League-Finale.

Kurz darauf folgt der nächste Erfolg für den FC Bayern: Joshua Kimmich ist Europas Verteidiger der Saison 2019/20! Der 25-Jährige, den Bayern insbesondere zum Saisonende mit seiner Flexibilität zur nötigen Stabilität verhalf, setzte sich gegen internationale Topstars durch. Verdient ist die Auszeichnung für den Führungsspieler des Champions-League-Siegers allemal.

FC Bayern bei der UEFA-Wahl: FC Bayern winken nun weitere Trophäen

Update vom 1. Oktober, 14.04 Uhr: Es gibt Verwirrung: Stehen die Gewinner der UEFA-Wahl längst fest? Die Bild sorgt mit enthüllten Informationen für Aufsehen. In einem Bericht heißt es, der FC Bayern hätte schon vier Titel sicher. Demzufolge gewinnt Joshua Kimmich den Award als bester Verteidiger, Manuel Neuer wird zum besten Torhüter und Robert Lewandowski zum besten Stürmer der vergangenen Saison gewählt. Außerdem wird Hansi Flick zum besten Trainer Europas geehrt.

Nur ein Spieler bricht offenbar die Dominanz der Bayern: Kevin de Bruyne soll bester Mittelfeldspieler werden. Wer den größten Titel des Abends gewinnt, sei noch offen. Bei der Wahl zu „Europas Fußballer des Jahres“ ist Robert Lewandowski aber großer Favorit.

FC Bayern: Wird Robert Lewandowski Europas Fußballer des Jahres?

Update vom 1. Oktober, 12.55 Uhr: Heute ist es so weit! Im Rahmen der Champions-League-Auslosung wird Europas bester Fußballer und Trainer gewählt. Robert Lewandowski und Hansi Flick haben gute Chancen auf den Titel.

Erstmeldung vom 23. September: München/Nyon - Nach dem Triumph ist vor dem Triumph. Am 1. Oktober wird die Gruppenphase der Champions League ausgelost, der FC Bayern* geht dabei bekanntermaßen als Titelverteidiger ins Rennen. Doch bevor die neue Saison in der Königsklasse beginnt, könnten einige FCB-Stars noch weitere Titel abräumen - allerdings individuelle.

Denn gleichzeitig zur CL-Auslosung wird in Nyon auch Europas Fußballer des Jahres ausgezeichnet - und dort haben gleich zwei Triple-Sieger* vom FC Bayern* gute Chancen. So stehen Top-Torjäger Robert Lewandowski* und FCB-Kapitän Manuel Neuer unter den letzten drei. Komplettiert wird das Trio durch ManCity-Star Kevin De Bruyne. Der kennt die Bundesliga aus seiner Zeit bei Werder Bremen und Wolfsburg ebenfalls bestens.

Bei der UEFA-Wahl bekamen die drei Protagonisten im Vorfeld die meisten Stimmen der 80 Trainer, die in der vergangenen CL-Saison an den Gruppenphasen von Champions und Europa League teilgenommen hatten, plus die der 55 ausgewählten Journalisten. Am 1. Oktober wird dann bekanntgegeben, wer die Trophäe mit nach Hause nehmen darf. Im vergangenen Jahr wurde Virgil van Dijk vom damaligen CL-Sieger FC Liverpool vor Lionel Messi und Cristiano Ronaldo ausgezeichnet.

FC Bayern: Europas Fußballer des Jahres! Lewandowski vor Krönung - oder grätscht ein Teamkollege dazwischen?

Drei weitere FCB-Spieler schafften es derweil unter die Top 10 in der abgelaufenen Spielzeit in der Königsklasse: Thomas Müller (41 Stimmen), Thiago (27) und Joshua Kimmich (26). Dabei durften übrigens die Trainer nicht für Akteure aus der eigenen Mannschaft voten.

Für Lewandowski wäre es die nächste große individuelle Auszeichnung. Erst kürzlich wurde er zu Deutschlands Fußballer des Jahres gewählt. Zudem hofft der Pole, der in der abgelaufenen Saison wettbewerbsübergreifend in 47 Spielen überragende 55 Treffer erzielte, auch noch auf die Weltfußballer-Wahl. Alleine in der Königsklasse gelangen Lewy in 10 Partien 15 Treffer, womit er den Rekord von Cristiano Ronaldo (17) knapp verpasste.

Als der FC Bayern letztmals des Triple holte (2013), wurde Franck Ribéry zu Europas Fußballer des Jahres gekürt. Die Wahl um Europas bestem Trainer* ist derweil fest in deutscher Hand. Hansi Flick (FC Bayern), Julian Nagelsmann (RB Leipzig) und Jürgen Klopp (FC Liverpool) machen die Kategorie unter sich aus - PSG-Coach Thomas Tuchel schaffte es immerhin auf Platz vier. (smk) *tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Netzwerks

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