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Liegt die sportliche Zukunft von Mats Hummels beim FC Bayern?

Bleibt er oder geht er?

Hummels-Zukunft beim FC Bayern: Bei dieser Frage weicht Salihamidzic aus

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Mats Hummels hat den FC Bayern per Elfmeter zum Sieg im Telekom-Cup geschossen. Seine Zukunft in München ist aber nicht gesichert. Nun hat sich Hasan Salihamidzic dazu geäußert und vieles offen gelassen.

Update vom 16. Januar, 10.56 Uhr: Am Sonntag stand Mats Hummels mit seinem lässigen Elfmeter, der dem FC Bayern den Sieg im Telekom-Cup bescherte, im Mittelpunkt. Wie lange der Innenverteidiger noch eine Rolle beim FC Bayern spielen wird, ist aber fraglich. Die Gerüchte um einen Winter-Abgang bremste Bayern-Vorstand Karl-Heinz Rummenigge, der diese Möglichkeit kategorisch ausschloss.

Nun wurde Hasan Salihamidzic direkt auf die Verpflichtung von Benjamin Pavard sowie die Zukunft von Mats Hummels und dessen Abwehrkollege Jerome Boateng angesprochen. Die Antwort des Sportdirektors zu den beiden Weltmeistern von 2014 war allerdings nicht einmal vage - er wich der Frage schlicht aus. 

Salihamidzic spricht über Sommer-Neuzugang Pavard und dessen zukünftige Rolle beim FC Bayern. Der Konkurrenzkampf solle durch den Franzosen zunehmen. Dabei sagte Salihamidzic, dass Pavard „der vierte Innenverteidiger im Kader“ sein solle. Wer ist mit den anderen dreien gemeint? Niklas Süle dürfte wohl gesetzt sein, aber neben Hummels und Boateng könnte auch der umworbene Lucas Hernandez gemeint sein. In diesem Fall müsste aus dem Duo Hummels/Boateng einer gehen.

Nach Hummels-Elfer im Telekom-Cup: Ehefrau Cathy mit emotionalem Instagram-Post

Update vom 14. Januar, 07.46 Uhr: Der FC Bayern München hat den ersten Mini-Titel des Jahres geholt und im Finale des Telekom-Cups Borussia Mönchengladbach mit 4:2 nach Elfmeterschießen besiegt. Den entscheidenden Strafstoß verwandelte Mats Hummels. Für den Innenverteidiger ein Erfolgserlebnis, das er nach dem gebrauchten Jahr 2018 mit Sicherheit brauchen konnte. 

Das sah offenbar auch seine Ehefrau Cathy so, denn sie postete die zugehörige Bild-Schlagzeile (“Zauber-Elfer von Hummels! 1. Bayern-Titel 2019) in ihrer Story auf Instagram und schrieb eine emotionale, deutsch-englische Botschaft an Ihren Mann dazu: „Ich freue mich so für meinen Mann. Den ganzen Urlaub über war er jeden Tag im Fitnessstudio und hat alles gegeben. Harte Arbeit lohnt sich.“ Dazu postete sie ein Herz. Die emotionale Reaktion von Cathy auf einen (im Verhältnis) eher unbedeutenden Titelgewinn zeigt, dass auch sie sich der schwierigen Saison 2018 bewusst ist - um diese vergessen zu machen und wieder an alte Weltklasse-Leistungen anzuschließen, hat Mats schließlich jeden Tag im Urlaub geschuftet. 

Update vom 08. Januar, 12.25 Uhr: Mats Hummels hat sich einen Titel gesichert, über den sich kein Profi freuen würde. Bei einer anonymen kicker-Umfrage zur Hinrunde unter den Profis der Bundesliga wurde der 30-Jährige zum „Absteiger der Hinrunde“ gekürt. 15,4 Prozent der 214 teilnehmenden Spieler votierten für Hummels. Direkt dahinter landete mit Jerome Boateng (13,6) ein weiterer Bayern-Star, Thomas Müller kam gleichauf mit Ex-Kollege Mario Gomez auf Rang drei (7,9).

Auch andere Bayern-Angestellte kamen alles andere als gut weg. Hier eine kleine Auswahl:

  • Manuel Neuer bekam bei er Wahl zum besten Torhüter nur 2,3 Prozent der Stimmen (Sieger: Roman Bürki mit 18,7)
  • Niko Kovac belegt bei den Verlierern unter den Trainern mit 17,8 Prozent Rang zwei hinter Domenico Tedesco (24,3), bekam aber auch 1,9 Prozent der Stimmen als Gewinner unter den Trainern (Sieger hier: Lucien Favre mit 55,1 Prozent)
  • Der FC Bayern landete mit 20,6 Prozent bei der negativen Überraschung auf Rang zwei hinter Schalke 04 (48,6)
  • Bei der Meisterfrage setzen 73,4 Prozent auf den BVB, nur 22,9 Prozent auf den FC Bayern
  • An einen Champions-League-Triumph der Roten glauben nur 4,2 Prozent, das ist Rang sechs hinter Manchester City (33,6), dem FC Barcelona (16,8), Juventus Turin (14,0), dem FC Liverpool (13,1) und Paris St. Germain (7,9)
  • Immerhin: Nur 15,4 Prozent denken, dass die Bayern-Dominanz beendet ist, 69,9 Prozent gehen von einer weiter anhaltenden Erfolgs-Ära aus

Hummels twittert seine Hinrundenbilanz und kassiert böse Konter

Update vom 07. Januar, 13.15 Uhr: Mats Hummels absolvierte eine eher durchwachsene Hinrunde. Er verlor seinen Stammplatz beim FC Bayern und stand immer häufiger in der Kritik. Für seine schwache Leistung im Topspiel gegen den BVB (2:3) und der anschließenden krankheitsbedingten Entschuldigung gab‘s zudem auch auf die Ohren. 

Hummels, eigentlich ein Lautsprecher und nicht auf den Mund gefallen, schwieg dazu. Auch als er im Herbst und Winter immer häufiger auf der Bank saß, meldete er sich nicht zu Wort - bis jetzt! Am Montag setzte der deutsche Nationalspieler einen Tweet ab. 

„Gerade etwas Zeit gehabt und eine kleine persönliche Vorrundenbilanz gezogen. 15 Spiele, davon 10 Siege 2 Unentschieden 3 Niederlagen, 28:8 Tore, währenddessen 9 Mal „zu Null“. Darf jeder für sich selbst interpretieren.“

Eine klare Ansage an seine Kritiker! Die meldeten sich natürlich umgehend zu Wort. 

Einige posteten GIF‘s von BVB-Blitz Jadon Sancho, der Hummels im direkten Duell alt aussehen ließ. Andere fragten: „Mit oder ohne Erkältungsspiele? Die zählen ja bekanntlich nicht.“

Hummels absolvierte in dieser Saison insgesamt neun Bundesligaspiele und kam vier Mal in der Champions League zum Einsatz. Zudem absolvierte er je ein Spiel im DFB-Pokal und im Supercup. 

Alle Neuigkeiten rund um die Causa Ribéry finden Sie in unserem News-Blog

Update vom 30. Dezember, 16.02 Uhr: Seit Wochen halten sich hartnäckig Gerüchte um einen Wechsel von Mats Hummels, bislang schien ein tatsächlicher Abgang des Innenverteidigers jedoch in weiter Ferne. Wie die Sun nun jedoch erfahren haben will, scheinen Wechselgerüchte doch nicht so abwegig zu sein, wie noch vor wenigen Tagen von Seiten des FC Bayern versichert. Wie die britische Tageszeitung wissen will, liebäugelt Chelseas Trainer Mauricio Sarri mit dem Innenverteidiger. 

Demnach stünde Hummels auf der Wunschliste nicht nur ganz oben, die Bayern-Bosse hätten den Verhandlungen sogar unter einer Bedingung zugestimmt. Sollte Chelsea bis zum 14. Januar ein Angebot von rund 30 Millionen Euro bieten, wäre ein Deal möglich. Ob sich das Transfergerücht der Sun jedoch bewahrheitet, bleibt abzuwarten. Erst vor wenigen Tagen äußerte sich Sportdirektor Hasan Salihamidzic und stellte klar, dass der Innenverteidiger auch zukünftig beim FC Bayern kicken wird.

„Bad Boy“ der Liga? Mats Hummels zeigt sich mit Gesichts-Tattoos und zitiert P. Diddy 

Update vom 25. Dezember, 8.42 Uhr: Für Tattoos sind in der Bayern-Verteidigung eher Niklas Süle und Jerome Boateng bekannt. Nun hat Mats Hummels mit Gesichts-Tattoos für Aufsehen gesorgt. Auf Instagram postete er ein Foto mit zwei neuen „Accessoires“ an Hals und Stirn. 

Dazu zitierte der Defensivmann „Bad Boys 4 Life“ von P. Diddy. „We ain’t goin’ nowhere. We can’t be stopped now“ (“Wir gehen nirgendwo hin. Wir können nicht gestoppt werden“). Ist das auch gleichzeitig eine Äußerung zu einem möglichen Wechsel? Schiebt der 30-Jährige den Gerüchten endgültig einen Riegel vor? Das bleibt nur zu spekulieren. Fakt ist, dass Hasan Salihamidzic vor der Partie gegen Frankfurt am vergangenen Samstag einen Transfer von Hummels ausgeschlossen hat. 

Eine weitere gute Nachricht für die Damen-Welt: Auch die Tattoos wird der Bayern-Star nicht für immer tragen, wie er mit dem Hasthag #Weihnachtstattoos verrät. 

Video: Tattoo im Gesicht bei Mats Hummels

Mats Hummels bald weg vom FC Bayern? Überraschende Entwicklung - und klare Ansage vom Boss

Update vom 22. Dezember, 18.37 Uhr: Vor der Partie des FC Bayern München gegen Eintracht Frankfurt hat sich Sportdirektor Hasan Salihamidzic eindeutig zu einem möglichen Abgang von Mats Hummels geäußert. „Er bleibt auf jeden Fall“, sagte der 41-Jährige gegenüber Sky Sport im Bezug auf einen Abgang des Innenverteidigers in der Winterpause. 

Eine klare Ansage also. Ob der FC Bayern trotzdem Lucas Hernandez von Atletico Madrid verpflichten wird, bleibt abzuwarten. Hummels wird seinem Jugendverein aber wohl vorerst noch treu bleiben.

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Gegen Frankfurt fiel Hummels kurzfristig aus. 

Update vom 22. Dezember, 12.18 Uhr: Wie sieht sie aus? Die Zukunft von Mats Hummels beim FC Bayern München. Die Gerüchte um einen Abgang des 30-Jährigen beim Deutschen Rekordmeister wurden in den letzten Wochen immer lauter. Spätestens seit mit Lucas Hernandez ein 22-jähriger Verteidiger auf Weltklasse-Niveau mit den Münchnern in Verbindung gebracht wird, scheint der Wechsel von Hummels immer wahrscheinlicher zu werden. 

Ein Bericht von Focus.de, die am Samstagmorgen veröffentlicht wurde, heizt die Gerüchte um einen Abgang des Weltmeisters von 2014 nun weiter an. Denn überraschend wäre: Hummels selbst könnte auf einen Wechsel drängen.

Wie das Portal vermeldet, suchte Hummels zuletzt ein persönliches Gespräch mit Sportdirektor Hasan Salihamidzic und wurde, gemeinsam mit seinem Vater und Berater Hermann Hummels, auch bei Karl-Heinz Rummenigge vorstellig. In diesen Gesprächen soll der Innenverteidiger seinen Wunsch geäußert haben, den Verein verlassen zu dürfen. Ob es dabei um einen Abgang innerhalb des Wintertransferfensters oder erst nach Ende der Saison ging, ist nicht bekannt. 

Wenn der FC Bayern München am letzten Spieltag der Hinrunde beim Pokalsieger in Frankfurt aufläuft (Wir berichten im Live-Ticker), wird Hummels auf jeden Fall noch Teil des Kaders sein. Was innerhalb des Transferfensters passiert bleibt dann abzuwarten. 

Abgang von Mats Hummels? Innenverteidiger antwortete mit Tweet

Update vom 20. Dezember, 13.17 Uhr: Direkt hat sich Mats Hummels noch nicht zu den Spekulationen über seinen Abgang geäußert, wohl aber am Donnerstagmittag einen Tweet mit einer recht deutlichen Botschaft abgesetzt. „100 Spiele für den FC Bayern und ein wichtiger Sieg gestern Abend“, hat er ein Bild tituliert, das ihn beim Jubel im FCB-Dress zeigt. Und weiter: „Viele weitere werden noch dazukommen“. Nach einem baldigen Abschied von der Isar hört sich das eher nicht an.

Winter-Transfer? Jetzt spricht der Berater von Mats Hummels

Update vom 20. Dezember, 10.15 Uhr: Verlässt Mats Hummels den FC Bayern im Winter? Gerüchtehalber soll sein Berater Marc Kosicke, der unter anderem Trainer Jürgen Klopp von Bayerns nächstem Champions-League-Gegner FC Liverpool verät, schon mit zwei Klubs in Kontakt stehen. Nun hat sich der Berater selbst zu Wort gemeldet.

Gegenüber Sport1 sagte Kosicke, dass an den Gerüchten absolut nichts dran sei. „Die Nachricht ist eine klassische Ente." Die Meldung über einen angeblichen Transfer von Innenverteidiger Hummels im Winter könne er „absolut“ dementieren. 

Mats Hummel vor dem Wechsel? Zwei Vereine sollen Interesse an ihm haben

Update vom 19. Dezember, 23.36 Uhr: Mats Hummels will angeblich weg. Wie die Bild berichtet, soll der Berater des Verteidigers, Marc Kosicke, in Großbritannien gewesen sein, um einen Transfer einzufädeln. Demnach steht der Agent mit Tottenham Hotspur sowie dem FC Chelsea aus London in Verbindung. 

Die Bild fragte bei Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge nach, der sagte: „Stimmt nicht! Das kann ich nicht bestätigen. Ich hatte mit Mats ein Gespräch vor ein paar Tagen. Mats wird gesichert in der Rückrunde bei uns spielen.“

Salihamidzic nannte ein paar Details aus dem Gespräch: „Er hat gesagt, er möchte mit mir sprechen und mit Karl-Heinz Rummenigge auch. Wir haben gesprochen und ich habe ihm meine Sichtweise erklärt und er mir seine. Ich denke, dass wir auf einen Nenner gekommen sind. Die Einzelheiten werde ich nicht bekanntgeben.“ Laut Brazzo fühle sich Hummels sehr wohl in München: „Es ist doch klar, dass man bei Bayern München immer große Konkurrenz hat. Es gibt drei, vier Innenverteidiger, mit denen man sich auseinandersetzen muss. Deswegen sind wir auch so gut. Ich glaube, Mats nimmt das auch an.“

Es bleibt spannend, vor allem weil an der Säbener Straße angeblich der Atletico-Star Lucas Hernandez gehandelt wird.

„Jetzt bist du auch im Club der 30er“ - Cathy gratuliert Mats Hummels

Update vom 16. Dezember: In letzter Zeit gab es wenig positive Nachrichten für Mats Hummels. Er war ein Opfer der fehlenden Rotation beim FC Bayern - und dann gab es zu einem möglichen Winterwechsel kein klares Dementi von Sportdirektor Hasan Salihamidzic. Gestern durfte Hummels dann, beim souveränen 4:0 Sieg über Hannover, 90 Minuten durchspielen und machte einen guten Job. Da lässt sich sein Geburtstag heute doch entspannter feiern. 

Seine Frau Cathy widmete ihm natürlich einen Post auf Instagram. Seit zwölf Jahren sind die beiden mittlerweile ein Paar. Sie schreibt unter ein Bild der beiden: „Happy Birthday - seit seinem 18 Lebensjahr feiern wir gemeinsam. Jetzt bist du auch im Club der 30er angekommen! Ich bin stolz auf das was du bist und auf was wir sind.“

Hasan Salihamidzic über einen möglichen Abgang von Hummels im Winter

Update vom 15. Dezember, 15.07 Uhr: Mats Hummels ist nach langer Zeit gegen Hannover (Live-Ticker des Spiels) wieder in die Startelf gerückt. Vor dem Spiel gegen 96 musste Sportdirektor Hasan Salihamidzic sich den Fragen von Esther Sedlaczek beim Pay-TV-Sender Sky stellen. Da Hummels die letzten Wochen eher Zuschauer war, sprach die Moderatorin Brazzo darauf an, ob der Verteidiger eventuell im Winter wechseln könnte. 

Daraufhin antwortete der FCB-Verantwortliche: „Nein. Im Moment nicht.“ Ein einfaches „Nein“ hätte jeder verstanden. Doch dass der Ex-Profi ein „Im Moment nicht“ nachschob, wirft schon Fragen auf. Eine zögerliche Antwort Salihamidzics. Bahnt sich da etwa neue Unruhe an der Säbener Straße an, nachdem Defensiv-Kollege Jerome Boateng im Sommer mit Wechselgedanken offen umging?

Meldung vom 14. Dezember: Das denkt Kovac vor der Englischen Woche über Hummels und Co. 

„Wir müssen im Kopf haben, dass wir drei Spiele haben. Das werden wir morgen auch berücksichtigen“, sagte Niko Kovac am Freitag vor dem Spiel gegen Hannover und der anstehenden Englischen Woche. Klingt, als würde der Trainer gegen 96 seine Startelf im Vergleich zu den vergangenen Spielen ändern. Ein Kandidat dafür: Mats Hummels. 

„Es betrifft nicht nur ihn. Mats ist Weltmeister, die anderen nicht. Aber auch die anderen haben einen großen Namen. Du musst bei Bayern damit rechnen, dass er auf der Bank sitzt. Es hat Mats und andere getroffen. Wir waren aber erfolgreich, da müssen sich die Spieler unterordnen“, sagte Kovac auf der Pressekonferenz.  

Der Trainer war aber auch nicht um lobende Worte für den derzeit zuschauenden Defensivmann verlegen. „Ich weiß, was der Mats kann und was er geleistet hat. Man kann sich auf ihn und andere verlassen. Ich spüre im Training ein besonderes Feuer von diesen Spielern“, so der Übungsleiter. Mit „diesen Spielern“ meint er natürlich die Opfer des Rotationsstopps. Am bittersten erwischte es Mats Hummels und Javi Martinez, die wenig Spielzeit bekamen. Durch die Rückkehr von Kingsley Coman und Thiago wird der Kampf um die Startformation noch intensiver. 

Meldung vom 13. Dezember: Niko Kovac über Hauptopfer des Rotationsstopps

München - Es hat so gut funktioniert zu Beginn der Saison: Mal spielten Thiago und Javi Martinez, mal zeigte Renato Sanches in Lissabon, was er so kann. Im nächsten Spiel waren wieder andere wie Leon Goretzka gefragt - und so weiter. Das ganze System galt dem Prinzip der Rotation. Doch irgendwann war der Wurm drin, und Niko Kovac erkannte, dass er mit einer eingespielten Elf aus der Krise kommen kann. 

Seine derzeitige Stammformation gibt ihm recht und lässt die Kritiker wieder verstummen. Vor dem Spiel gegen Ajax Amsterdam sagte der Trainer: „Die Mannschaft macht momentan einen sehr gefestigten Eindruck. Wir haben nicht das Gefühl, dass jemand nicht fit genug ist, um nicht wieder zu spielen. Deshalb werden wir die Mannschaft, die die vergangenen drei Spiele gewonnen hat, nicht wechseln. Das Vertrauen gilt der Elf.“

Die erfolgreiche Formation der letzten Wochen ist: Neuer - Alaba, Boateng, Süle, Rafinha - Kimmich, Goretzka, Müller - Ribéry (Robben), Lewandowski, Gnabry

Mats Hummels und Javi Martinez: Die größten Opfer der fehlenden Rotation

Für manche Spieler ist die fehlende Rotation natürlich schlecht. Die Viererkette änderte der Coach kaum. Opfer: Mats Hummels. Der Nationalspieler muss Niklas Süle und Jerome Boateng den Vortritt lassen. „Er reagiert genau wie alle anderen auch: Sie sind enttäuscht. Aber das gehört zum Mannschaftssport dazu: Es können nur Elf spielen. Da muss er sich dem Mannschaftsgeist unterordnen. Süle und Boateng haben es zusammen gut gemacht. Mats war, als er gespielt hat, auch gut“, sagte Kovac vor dem Ajax-Match und führt aus: „Süle und Boateng haben die letzten drei Spiele gut gemacht, ergänzen sich, deshalb ändere ich dort jetzt erst einmal nichts.“

Auch Spieler wie Renato Sanches müssen derzeit öfter zusehen. Joshua Kimmich, der ins Mittelfeld beordert wurde, bekam Leon Goretzka zur Seite gestellt. Opfer: Javi Martinez. Zuletzt durfte er beim 3:3 gegen Düsseldorf (24. November) von Beginn an ran. Thiago ist nun wieder fit. Über die Qualitäten des quirligen Spaniers braucht nicht diskutiert werden. Bei 100 Prozent wird Kovac an ihm fast gar nicht vorbeikommen. Dann darf man gespannt sein, ob Kimmich wieder in die Viererkette rutscht oder jemand anderes aus der Formation weichen muss. 

Mats Hummels und Javi Martinez müssen derzeit öfter zusehen.

Ein weiterer frustrierter Spieler dürfte Sandro Wagner sein, der nicht an Tormaschine Robert Lewandowski vorbeikommt. Der Pole trifft wieder wie er will, für Wagner ist kein Platz. Ob der Deutsche seine Chance in der anstehenden Englischen Woche vor Weihnachten bekommt, darf bezweifelt werden. 

Lesen Sie auch: Nach Kung-Fu-Tritt und roter Karte: Das ist Thomas Müllers Kommentar

ank

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