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Jubeln wie in den besten Zeiten: Gegen Düsseldorf hatten die Bayern allen Grund dazu.

FCB dominiert in Düsseldorf

Flick feiert schon den dritten Sieg: Mia san wieder Bayern!

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Die erste Bilanz des Interimstrainers ist makellos. Hansi Flick feierte beim Auswärtsspiel in Düsseldorf den dritten Sieg in Folge. Die Spieler sagen, die neue Taktik, die Flick voegibt, macht den Unterschied.

  • Beim Auswärtsspiel in Düsseldorf setzte sich der FC Bayern überzeugend mit 4:0 durch.
  • Interimstrainer Hansi Flick feiert damit den dritten Sieg in Folge.
  • Der neue Bayern-Präsident Herbert Hainer freut sich über den gelungenen Sieg zum Einstand.

Herbert Hainer ist kein Mann der großen Worte, bei dem Strahlen, das der frisch gewählte Präsident des FC Bayern am Samstag beim Gang durch die Düsseldorfer Interviewzone aufsetzte, sprudelte es aber einfach aus ihm heraus. „Ich finde ja, die Mannschaft hat klasse gespielt“, frohlockte der Nachfolger von Uli Hoeneß nach dem 4:0-Kantersieg der Münchner bei der Fortuna. „Es war toll, wie lauffreudig sie war, wie sehr sie gekämpft und gepresst hat. Das erste Spiel als Präsident auswärts 4:0 gewinnen, das gelingt auch nicht jedem.“

Es war in der Tat kein Einstand der schlechten Sorte für den ehemaligen Adidas-Boss, an den von Hansi Flick reicht er allerdings nicht heran. Die Zahlen des „Interimstrainers“ lesen sich wie ein Gedicht: drei Spiele, drei Siege, 10:0 Tore. Viel besser geht’s nicht, vor allem mit Blick auf die Tabelle. Als Flick das Ruder des Rekordmeisters nach dem Aus von Niko Kovac übernahm, rangierten die Roten auf Ligaplatz vier. Der Abstand zur Spitze: vier Punkte. Heute, keine drei Wochen und zwei Spieltage später, liegen die Bayern einen Zähler hinter dem Tabellenführer aus Gladbach auf Rang drei. So manch einer würde es wieder „bayern-like“ nennen.

Alaba über den Trainer: „Hansi gibt uns Vertrauen“

Wie es Flick geschafft hat, die Wolkenschleier über der Säbener Straße innerhalb kürzester Zeit zu vertreiben? Geht es nach den Spielern, so liegen die Gründe für den Wetterumschwung in der taktischen Ausrichtung begründet. „Wir stehen etwas höher, das kommt uns zugute“, erklärte Kapitän Manuel Neuer. „So kommen wir in Situationen, in denen wir den Ball früh in der gegnerischen Hälfte erobern und somit den kürzeren Weg zum Tor haben.“ Es sei „ein großer Unterschied, ob man zehn beziehungsweise 15 Meter auseinandersteht oder 20 bis 30“.

Misserfolg und Erfolg sind beim Meister also fünf Meter voneinander entfernt. Diese neue Taktik sei aber, das betonte Joshua Kimmich, „ganz klar Ansage des Trainers“. Der Nationalspieler weiter: „Wir schieben unsere Außenverteidiger vor und kommen so zu hohen Ballgewinnen.“ Kimmich schickte gleich noch herzliche Grüße in Richtung seines Ex-Trainers. „Immer zehn Gegenspieler ausspielen“ sei schließlich um einiges komplizierter als „zu versuchen, den Ball 30 Meter vor des Gegners Tor zu erobern“. David Alaba ergänzte: „Hansi gibt uns Vertrauen.“

FC-Bayern-Trainer Flick: „Ich genieße das Hier und Jetzt“

Und Flick? Wurde ob der zurückgewonnenen Spiellaune freilich erneut die Frage nach seiner Zukunft gestellt. Flickt er die Bayern wirklich nur bis Weihnachten oder vielleicht doch darüber hinaus? „Ich genieße das Hier und Jetzt“, meinte der Münchner Cheftrainer auf Zeit am Sky-Mikro. Er unterstrich, dass er sich „vieles vorstellen“ könne. Auch in der Chefetage scheint man nicht gänzlich abgeneigt, die Interimslösung zu einer Dauerlösung zu machen. Sportvorstand Hasan Salihamidzic: „Wir haben uns in sehr guten Gesprächen darauf verständigt, dass der Hansi bis zur Winterpause Trainer bleibt. Dann werden wir uns wieder zusammensetzen und weitersehen.“ Geht es nach den Spielern, ist die Sache eindeutig. Auf die Frage, ob er am liebsten mit Flick weitermachen wolle, antwortete Serge Gna­bry kurz und knapp: „Korrekt!“

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