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„Ich war der einzige Mischling im Dorf“ - Gnabry spricht über Jugendzeit

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Von: Christoph Gschoßmann

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Serge Gnabry FC Bayern München
Serge Gnabry hat sich zum Stammspieler bei Bayern München gemausert. © dpa / Ina Fassbender

Serge Gnabry hat sich zum Stammspieler beim FC Bayern München gemausert. In einem Interview spricht der Nationalspieler über seine Jugendzeit und gibt Tipps für Nachwuchs-Profis.

München - Serge Gnabry ist einer der großen Gewinner der bisherigen Bayern-Saison. Im Interview mit dem Magazin Playboy spricht der Nationalspieler über seine Jugendzeit.

Er sei der „einzige Mischling im Dorf“ gewesen: „Da wächst du anders auf, als die anderen.“ Gnabry wuchs in Weissach bei Stuttgart auf.

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Stabilität habe er in jungen Jahren vor allem von seinem Vater erhalten. Von ihm habe er viel in Sachen Disziplin gelernt. „Das hilft gerade in dem Alter, wo so viel abgeht“, so Gnabry.

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Gnabrys Credo: „Mehr machen als die anderen“

Es helfe, wenn man früh wisse, dass man Profi werden will, so Gnabry. Aber sein Tipp an Nachwuchs-Fußballer lautet dennoch: „Ein Kind sollte auch ein Kind bleiben.“

Sein Vater habe ihm unter anderem Folgendes beigebracht: „Ich soll mehr machen als die anderen – das war seine Devise und sicher kein schlechter Tipp.“

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Gnabry über frühen Arsenal-Wechsel: „Ich bin ein Risiko-Mensch“

Schon früh wagte Gnabry den Schritt ins Ausland. Schon mit 16 Jahren wechselte er vom VfB Stuttgart zum FC Arsenal. Kein einfacher Schritt für ihn, aber er bereue ihn nicht: „Wer weiß, wo ich wäre, wenn ich in Stuttgart geblieben wäre. Ich habe mich damals für diesen Weg entschieden, wollte dieses Risiko eingehen. Ich hatte schon Bedenken, bin aber halt ein Risiko-Mensch.“

Nach Arsenal, West Brom, Werder Bremen und Hoffenheim landete schließlich in München bei den Bayern. Der 23-Jährige ist beim Rekordmeister Stammspieler und einer, der vielleicht wie kein Zweiter für eine „neue“ Generation Bayern-Spieler steht.

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