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Franck Ribéry könnte in der kommenden Saison von einem Millionen-Einkauf oder einem Nachwuchs-Star beim FC Bayern verdrängt werden. 

Finanzen, Transfers und Jugend beim Rekordmeister

Kommt der größte Umbruch aller Zeiten? So sieht die Zukunft beim FC Bayern aus

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Transfer-Rekord, Führungswechsel und aufstrebende Jugend-Stars: Wir zeigen schon jetzt, was sich ab der Saison 2019/20 beim FC Bayern alles ändern könnte.

München - Für die nächste Saison plant der FC Bayern grundlegende Veränderungen. Wir stellen vor, in welchen Bereichen die Münchner den Umbruch planen könnten: Von Finanzen und Transfers bis zu den Veränderungen in der Führungsetage und aufstrebenden Jugendspielern - im Jahr 2019 könnte sich beim FC Bayern vieles verändern.

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Kann sich der FC Bayern einen Umbruch leisten?

Die finanzielle Basis des FC Bayern ist nach wie vor solider als bei den meisten anderen europäischen Spitzen-Klubs. Seit Ex-Banker Jan-Christian Dreesen im Februar 2013 die Leitung der Finanzen beim Rekordmeister übernahm, steigen Umsatz und Gewinn von Jahr zu Jahr. In der Saison 2016/17 schieden die Bayern zwar im Viertelfinale der Champions League aus und verpassten das Finale im DFB-Pokal. Dennoch konnte der Verein neue Rekorde bei Umsatz (641 Millionen) und Gewinn (39 Millionen) verbuchen. Damit besorgte der Rekordmeister der ganzen Bundesliga einen Umsatzrekord

In der Saison 2017/18  überbot Bayern den Umsatz-Rekord noch einmal: Satte 657,4 Millionen Euro Umsatz und 29,5 Millionen Euro Gewinn standen zu buche. Geld für neue Spieler ist also da.

Europaweit steht der FC Bayern an Platz vier der Umsatz-Rangliste. Um international wettbewerbsfähig zu bleiben, soll der Umsatz weiter ausgebaut werden. Die Gewinne könnten im Winter oder zur Saison 2019/20 aber auch für große Einkäufe genutzt werden.

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Wird es beim FC Bayern einen Mega-Transfer geben?

Sehr wahrscheinlich, ja. Durch die Gewinne der letzten Jahre und den Transfer-Überschuss von 79 Millionen aus dem Vorjahr hat der FC Bayern genügend Geld. Der bisherige Transfer-Rekord von 41,5 Millionen Euro für Corentin Tolisso wird daher wohl spätestens im Sommer fallen. Durch die Entwicklungen der Transfersummen der letzten Jahre, würde ein guter Top-Einkauf wohl ohnehin deutlich mehr kosten. 

Derzeit ist unter anderem Nabil Fekir von Olympique Lyon beim FC Bayern im Gespräch. Der 25-jährige französische Nationalspieler würde wohl 60 bis 70 Millionen Euro kosten und könnte ein erster Ersatz für das alternde Flügelzangen-Duo Franck Ribéry und Arjen Robben sein. Auch Arsenal Star Aaron Ramsey scheint ein heißer Kandidat an der Säbener Straße zu sein.

Insgesamt will der FC Bayern im Sommer rund 200 Millionen Euro für neue Stars in die Hand nehmen. Derzeit sieht es so aus, als könne nur ein extrem ungünstiger Markt, in dem kein Top-Star zu haben ist, den FC Bayern von einem Mega-Transfer abhalten.

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Will der FC Bayern die Allianz Arena ausbauen oder umbauen?

In und um die Allianz Arena ist vor dieser Saison viel passiert: Damit die Sitze das Bayern-Motto „Mia san mia“ sowie zwei Vereinswappen des FC-Bayern ergeben, tauschten die Münchner im Sommer rund 25.000 Sitze aus. Endlich gibt es auch rote Sitze. Die Umbauten sind hier im Video zu sehen: 

Auch auf der Esplanade vor der Allianz Arena ist einiges neu: In einigen Abschnitten ließen die Bayern die Pflasterung erneuern, das Dach des Parkhauses erhielt neue Pflanzen. Auch in der kommenden Saison sollen die Aufhübschungen um die Allianz Arena weitergehen. Trotz aller Neuerungen: Einen Uli-Hoeneß-Biergarten wird es wohl nicht geben.

Wird sich der Vorstand des FC Bayern ändern?

Ende 2019 wird der Präsident des FC Bayern neu gewählt. Im Moment sieht alles danach aus, dass Uli Hoeneß seinen Posten behält. Auch der Vertrag von Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge läuft nächstes Jahr aus. Ob er weiter machen will, hat er noch nicht verraten. Bei Merkur.de* stellte Hoeneß jedoch bereits klar: „Wir hören nicht beide gleichzeitig auf.“

Kandidaten für den Bayern-Vorstand gibt es bereits. Die Klub-Legenden Oliver Kahn und Philipp Lahm sammeln Management-Erfahrung. Für eine Rückkehr zum FC Bayern wären wohl beide offen. Geht Rummenigge, sind sie höchstwahrscheinlich die ersten Kandidaten für seine Nachfolge.

Der Job von Sportdirektor Hasan Salihamidzic scheint sicher - obwohl sich in letzter Zeit viele fragten, was Brazzo beim FC Bayern eigentlich macht.

Bekommt der FC Bayern einen neuen Hauptsponsor?

Derzeit ist die Telekom Haupt-Trikot-Sponsor beim FC Bayern. Doch das könnte sich schnell ändern, wie das Beispiel Lufthansa zeigt. Die deutsche Airline gehörte zu den alteingesessenen Bayern-Sponsoren. Doch als Qatar Airways mehr Geld bot, war die Lufthansa Geschichte. Im Ringen um mehr Umsatz könnte ein Sponsoren-Wechsel bald nötig sein, um mit den TV-Millionen mitzuhalten, die den Konkurrenten aus Spanien und England die Kassen füllen. 

Derzeit sieht es aber danach aus, als würde der FC Bayern bei seinem prominentesten Trikot-Sponsor weiter auf ein deutsches Unternehmen setzen. Auch am lukrativen Vertrag mit Ausrüster Adidas scheint nichts zu rütteln. Der FC Bayern verlängerte den Vertrag mit Adidas im Jahr 2015 vorzeitig bis 2030.

Wer sind die Stars in der Jugend des FC Bayern?

Top-Talent der Bayern-Jugend ist derzeit der 17-jährige Batista Meier. Der torgefährliche offensive Mittelfeldspieler erhielt dieses Jahr die Fritz-Walter-Medaille in Silber und zählt laut der englischen Zeitung Guardian zu den größten Talenten des Jahrgangs 2001. Vorstands-Boss Karl-Heinz Rummenigge soll Meier bereits im Auge haben.

Auch der flexible Stürmer Franck Evina (18, aus Kamerun), der flexible Innenverteidiger Flavius Daniliuc (17, Österreich) und der trickreiche Woo-Yeong Jeong (19, Südkorea) könnten zu den Stars von morgen gehören. Außerdem kommt im Winter der kanadische Nationalspieler Alphonso Davies (17) für 14 Millionen Euro aus Vancouver nach München. Genügend Potential für eine Verjüngung mit eigenen Talenten besteht beim FC Bayern also.

Auch spannend: Unschöne und absolut unnötige Szenen vor Anpfiff der Partie zwischen Bayern und Düsseldorf: Gäste-Fans haben sich wohl mit der Polizei eine wüste Schlägerei geliefert.

Kurios: Ex-Bayern-Star Mario Basler ist immer für einen knackigen Spruch gut. Darauf will er nun eine neue Karriere aufbauen. 

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