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Thomas Müller hat mit dem FC Bayern in dieser Saison große Ziele.

Große Ziele mit dem FC Bayern

Müller mit Kampfansage an Europa und seine Kritiker: „Ich habe immer noch was drauf“

Auf Thomas Müller prasselte nach der WM-Blamage heftige Kritik ein. Beim FC Bayern zeigt der 28-Jährige aktuell, dass er es immer noch drauf hat - und macht eine Kampfansage Richtung Europa.

Thomas Müller hat sich vom WM-Debakel mit der deutschen Nationalmannschaft nicht unterkriegen lassen und ist beim FC Bayern München furios in die Saison gestartet. Zu den Siegen gegen die TSG 1899 Hoffenheim und beim VfB Stuttgart steuerte der 28-Jährige jeweils ein Tor und einen Assist bei. 

Ein Befreiungsschlag nach der anhaltenden Kritik: „Nach der WM wurde ja jeder Stein umgedreht, umso wichtiger war es für mich, gut beim FC Bayern in die Saison zu starten“, sagt Müller im Interview mit der Sport Bild: „Es war gut zu zeigen: Ich habe immer noch was drauf.“ 

Thomas Müller: Neue alte Rolle beim FC Bayern

Dass es bei Bayerns Offensiv-Allrounder aktuell so gut läuft, kommt für Müller nicht von ungefähr, sondern hat besonders mit seiner neuen alten Rolle im Team zu tun: „Ich habe ein klar definiertes Stärken-und Schwächen-Profil. Wenn ich aus dem Deckungsschatten des Stürmers kommen und tiefe Bewegungen in den Strafraum machen kann, kommen meine Stärken besser zur Geltung“, erklärte Müller, der von Niko Kovac aktuell wieder in der Zentrale hinter der einzigen Spitze Robert Lewandowski eingesetzt wird: „Ich kann viel laufen, und gerade in der Mitte ist das sehr gefragt. Darum bleibt diese Rolle meine bevorzugte Position.“ 

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Unter Jupp Heynckes und Carlo Ancelotti musste Müller aufgrund von Verletzungsausfällen im Team immer wieder auf rechts aushelfen. Eine Rolle, für die sich der Nationalspieler aber auch in Zukunft nicht zu schade ist: „Wenn es nötig ist, spiele ich natürlich auch auf dem Flügel.“

Thomas Müller: Mit „Wut im Bauch“ in die Champions League

Mit dem deutschen Rekordmeister hat sich Müller für die laufende Saison hohe Ziele gesteckt. Besonders die Misserfolge der vergangenen Monate stacheln ihn an: „Der WM-Sommer und das unglückliche Aus gegen Real sind ein zusätzlicher Antrieb, der Energien bei uns freisetzt. Wir alle wissen, dass der Titel für uns drin war. Dementsprechend haben wir für den nächsten Anlauf in der Champions League Wut im Bauch und mit Niko Kovac einen neuen, jungen und ehrgeizigen Trainer“, sagte Müller und fügte an: „Hoffentlich haben wir in dieser Saison endlich mal von März bis Mai den vollen Kader zur Verfügung. Dann ist für uns alles drin.“

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Seit dem Triumph 2013 war für Bayern viermal im Halb- und einmal im Viertelfinale der Königsklasse Schluss. Allein dreimal scheiterte der FCB an Real Madrid, die zwischen 2014 und 2018 insgesamt vier mal den Henkelpott gewinnen konnten.

In dieser Saison startet die Gruppenphase der Champions League für die Münchner am 19. September bei Benfica Lissabon. Weitere Gegner in der Gruppe E sind AEK Athen und Ajax Amsterdam.

tlm

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