FCB-Präsident bei Fanclubtreffen

Hoeneß: „Vielleicht baut Trump ja ein neues 1860-Stadion“

  • Gregory Straub
    VonGregory Straub
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München - Uli Hoeneß ist keine 48 Stunden wieder im Präsidenten-Amt des FC Bayern, schon blüht die Abteilung Attacke wieder in ihrer ganzen Pracht. Auch in Richtung TSV 1860 München.

Update vom 11. Dezember 2016: Die Fehde zwischen dem FC Bayern München und den Löwen geht weiter. In einem Interview giftet FC-Bayern-Präsident Uli Hoeneß gegen den TSV 1860 München.

Bereits auf der Jahreshauptversammlung des Rekordmeisters am Freitag hatte Hoeneß die bei den Münchnern lange herbeigesehnte Abteilung Attacke wiederbelebt, als er von den Bundesliga-Konkurrenten Borussia Dortmund und RB Leipzig als „Feinde“ gesprochen hatte. Für diese Wortwahl hatte sich Hoeneß zwar  am Samstag entschuldigt, dennoch lässt das wiedergewählte Vereinsoberhaupt seither keine Gelegenheit aus, Kampfansagen an Konkurrenten und Rivalen zu schicken.

Auf dem Treffen des FC-Bayern-Fanclubs Röslau in Wunsiedel am Sonntag wurde Hoeneß zum einen gefragt, ob der FCB in Zukunft möglicherweise mit Borussia Dortmund eine Allianz gegen die Neureichen vom Red-Bull-Verein aus Leipzig bilden könnte. Dem erteilte Hoeneß in gewohnt deutlicher Manier eine Absage: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich mit Herrn Watzke mal Arm in Arm durch die Welt laufe“, so Hoeneß in Richtung des BVB-Geschäftsführers.

Und auch über den Lokalrivalen TSV 1860 München hatte Hoeneß was zu sagen. Im Hinblick auf die Turbulenzen bei den ungeliebten Blauen in den vergangenen Tagen und dem Plan des 1860-Investors Hasan Ismaik, ein neues Stadion für die Löwen zu bauen, stichelte Hoeneß: „Vielleicht baut Donald Trump den Löwen ja ein neues Stadion.“

Bereits am Freitag auf der JHV hatte Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge gegen die Sechzger geätzt. Über Investor Ismaik sagte der Vorstandsvorsitzende: „Gott bewahre uns vor solchen Leuten.“

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