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Rund um die Partie zwischen Bayern München und Roter Stern Belgrad verhielten sich viele Fans nicht richtig. Die Polizei war im Dauereinsatz.

„Massiver Einsatz“

Trotz 30 Festnahmen rund um Bayern-Spiel: Polizei verhindert Schlimmeres bei randalierenden Fans

Schon vor dem Spiel zwischen dem FC Bayern und Belgrad sorgten  randalierende Fans für Ärger. Nach dem Abpiff drohte die Situation zu eskalieren.

Eigentlich sollte es ein schöner Fußballabend sein, doch am Rande des Champions-League-Auftakts des FC Bayern gegen FK Roter Stern Belgrad sorgten randalierende Fans für erschreckende Szenen. Sogar die Polizei wurde attackiert.

FC Bayern gegen Belgrad: Polizei verhindert trotz 30 Festnahmen Schlimmeres 

Bereits am Nachmittag mussten die Beamten gleich mehrfach ausrücken, teilt die Polizei München mit. So gerieten beispielsweise 20 Belgrad-Fans in der Neuhauser Straße mit den Angestellten eines Lokals aneinander. Die Polizei musste die Gäste-Anhänger aus dem Lokal führen und verteilte Platzverweise an alle.

Ab 16 Uhr sammelten sich rund 1000 serbische Fans am Marienplatz, um von dort zur Arena loszuziehen. Gleichzeitig fand dort aber gerade eine angekündigte Versammlung statt. Zwischen beiden Seiten kam es zu Auseinandersetzungen. Ein Belgrad-Anhänger schmiss dabei sogar zwei Flaschen in die Menge - und traf damit einen Polizisten. Der Beamte blieb unverletzt, der Werfer wurde sofort festgenommen.

Vor FC Bayern-Spiel: Feueralarm am Marienplatz - U-Bahnhof geräumt

Dann wurde die Lage am Marienplatz zum zweiten Mal brenzlig: Im Untergeschoss des U-Bahnhofs Marienplatz brannten die Fans Pyrotechnik ab - und lösten damit den Feueralarm aus. Dass sich sehr starker Rauch bildete, musste das gesamte Untergeschoss von der U-Bahnwache geräumt werden. Dadurch verzögerte sich auch der Abmarsch der Gäste in Richtung Allianz Arena.

Auch direkt vor dem Stadion schritt die Polizei mehrfach ein. Drei Belgrad-Fans stahlen drei anderen die Eintrittskarten, zumindest ein Täter konnte festgenommen werden. Einige machten sich die Mühe erst gar nicht, ein Ticket zu organisieren und versuchten ohne eines in die Arena zu kommen.

Situation droht nach dem Bayern-Spiel zu eskalieren - massiver Polizeieinsatz

Nach dem Spiel drohte die Situation zu eskalieren: Die Polizei konnte nur durch einen massiven Einsatz an Beamten verhindern, dass Bayern- und Belgrad-Anhänger aufeinander losgehen. Über den ganzen Tag verteilt nahmen die Einsatzkräfte 30 randalierende Fans fest - unter anderem wegen Raub, Landfriedensbruch, Diebstahl, Beleidigung, Körperverletzung, Hausfriedensbruch, Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und das Sprengstoffgesetz, Widerstand und Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole. „Es bleibt festzuhalten, dass nur ein massives Einschreiten der eingesetzten Polizeibeamten gegen die vielfach alkoholisierten und nicht kooperativen Gästefans schlimmere Auswirkungen verhindert hat“, so die Polizei München. 

Nach dem Champions-League-Spiel machten zahlreiche Fans ihrem Ärger wegen einer Panne bei Sky Luft. Auch bei vielen Tipico-Nutzern herrscht wegen einer Störung zur ungünstigsten Zeit dicke Luft. Um eine weitere Live-Übertragung des Bayern-Spiels gibt es großen Wirbel - denn sie dauerte nur 37 Sekunden. Obwohl der Sieg gegen roter Stern Belgrad deutlich war, ärgert sich Bayern-Coach Niko Kovac über ein Detail. Der Präsident des FC Bayern München hat zum Rundumschlag ausgeholt. Seine scharfen Aussagen gegen Marc-Andre ter Stegen und dem DFB wurden von den Nutzern im Netz teils stark kritisiert. Wir haben die Reaktion zusammengefasst. 

Nach dem Spiel gegen Roter Stern Belgrad wartet der 1. FC Köln (wir berichten im Live-Ticker) in der Bundesliga. Ist diese Aufstellung die mögliche Formation, die Niko Kovac gewählt hat? Während sich die Münchner auf das nächste Spiel vorbereiten, hat sich ein Ex-Bayern-Star einen Bundesliga-Torschützenkönig für sein Team geschnappt.

Die EM 2024 soll nicht im Free-TV gezeigt werden, sondern bei einem Streaming-Anbieter. Darüber sind viele Fans erbost - einer fordert sogar die Umbenennung eines Nationalspielers.

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