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FC Bayern ohne Müller nach Dortmund – Hoffnung bei Corona-Rückkehrer Kimmich

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Von: Christoph Klaucke

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Der FC Bayern hofft auf die Corona-Rückkehrer Joshua Kimmich und Thomas Müller.
Der FC Bayern hofft auf die Corona-Rückkehrer Joshua Kimmich und Thomas Müller. © Sven Hoppe/dpa

Der FC Bayern muss im Topspiel in Dortmund auf Thomas Müller verzichten. Bei Corona-Rückkehrer Joshua Kimmich besteht Hoffnung. Der FCB-News-Ticker.

Update vom 7. Oktober, 12.40 Uhr: Die Entscheidung um einen Einsatz von Joshua Kimmich und Thomas Müller für das Topspiel in Dortmund ist gefallen. Müller wird dem FC Bayern nach seiner Corona-Infektion fehlen. Der 33-Jährige sei zwar wie Teamkollege Joshua Kimmich freigetestet, habe aber noch Erkältungssymptome, sagte Trainer Julian Nagelsmann am Freitag auf der Spieltags-PK. Müller sei nicht zu 100 Prozent fit und werde daher auch noch nicht mit der Mannschaft trainieren. Dagegen hielt sich der Münchner Coach einen Einsatz von Kimmich offen.

„Bei Joshua warten wir das Training ab und entscheiden dann, ob er mitfährt und was Sinn macht“, sagte Nagelsmann. Alle medizinischen Werte beim 27 Jahre alten Kimmich seien „top“, versicherte der Bayern-Trainer. Müller und Kimmich waren am vergangenen Samstag positiv getestet worden und hatten dem Rekordmeister beim 5:0 gegen Viktoria Pilsen in der Champions League am Dienstag gefehlt.

FC Bayern bangt vor BVB-Knaller um Müller und Kimmich

Update vom 7. Oktober, 10.15 Uhr: Die deutsche Fußball-Bundesliga-Klassiker steht an und weit über die Säbener Straße in München hinaus stellen sich wohl viele Fans die Frage: Können Joshua Kimmich und Thomas Müller nach ihren Corona-Infektionen am Samstag für den FC Bayern bei Borussia Dortmund (ab 18.30 Uhr, hier im Live-Ticker) auflaufen?

Die Entscheidung soll noch am Freitag (7. Oktober) fallen. Dann sollen sich beide Spieler beim deutschen Bundesliga-Rekordmeister einem weiteren Corona-Test unterziehen. Dabei dürfte es sich um PCR-Tests handeln, so hatte es der deutsche Fußball-Riese in der Vergangenheit gehalten.

Hoffnung auf Corona-Rückkehrer: Reicht die Zeit für Müller und Kimmich?

„Josh und Thomas sind beide asymptomatisch, haben nix. Ihnen geht es grundsätzlich gut. Sie scharen beiden mit den Hufen. Wir haben gerade kurz mit ihnen telefoniert“, erzählte Trainer Julian Nagelsmann am Montag: „Sie haben keine Beschwerden, fühlen sich gut und würden gerne trainieren. Wenn wir am Freitag die Tests machen, die wir immer machen nach einer Corona-Infektion, und wenn diese gut verlaufen, dann sind beide auch Kandidaten für Dortmund.“ .

Natürlich werde man in diesem Fall sehen müssen, „ob von Beginn an oder nicht von Beginn an. Das hängt dann von den Untersuchungsergebnissen ab. Und auch so ein bisschen von anderen Parametern“, erklärte der 35-jährige Oberbayer noch Anfang der Woche.

Die Tendenz bei den Bayern stimmte im weiteren Verlauf der Woche dann doch nicht ganz so zuversichtlich. Am Donnerstag (6. Oktober) trainierten die Münchner hinter vorgezogenem Vorhang - offensichtlich ohne die Beiden. Kimmich und Müller könnten somit frühestens am Freitag wieder einsteigen, und damit vor dem Kräftemessen mit dem Herausforderer aus Westfalen nur eine Einheit absolvieren. Reicht das? Die Zeit wird knapp beim FC Bayern.

FC Bayern vor BVB-Knaller: Kahn äußert sich zu möglichem Bellingham-Transfer

Erstmeldung vom 6. Oktober: München – Am Samstagabend im Topspiel der Bundesliga ist es wieder soweit: Der FC Bayern ist bei Borussia Dortmund im Klassiker zu Gast. Nach durchwachsenem Start beider Teams kommt es allerdings nicht zum Gipfeltreffen. Die ungewohnte Ausgangslage: Der FCB ist nur Dritter, der BVB Vierter.

FC Bayern News: Oliver Kahn warnt vor BVB-Knaller

Die Bayern haben sich zuletzt vorerst aus der Krise geschossen. Nach vier sieglosen Partien mit dem Tiefpunkt der 0:1-Niederlage in Augsburg gab es zuletzt zwei Kantersiege gegen Leverkusen (4:0) und Pilsen (5:0) – jeweils ohne Gegentor. Ist die Krise damit bereits überwunden? Vorstandschef Oliver Kahn meldete sich auf Twitter zu Wort – und stellte klar: Dass die „Formkurve weiter nach oben“ geht, solle nicht davon ablenken, dass „wir gegen Dortmund ebenfalls eine Top-Leistung abliefern müssen“.

Der 53-Jährige äußerte sich vor dem Spiel gegen den BVB in einem Sport-Bild-Interview auch zu einem möglichen Transfer von Jude Bellingham: „Natürlich halte ich Bellingham für einen hervorragenden Spieler. Mit Kimmich, Goretzka, Sabitzer und Gravenberch sind wir allerdings auf der Position sehr gut besetzt, sodass wir uns da überhaupt keine Gedanken machen.“

„Um ehrlich zu sein“, sagte Leon Goretzka, „waren das jetzt auch zwei Gegner, die uns haben machen lassen, was wir wollten.“ Es werden „auch wieder andere kommen“, ergänzte der Mittelfeldantreiber. So wie Dortmund, „wo es auf mehr Details ankommt“. Allerdings versprach Goretzka: „Wir fühlen uns gewappnet, wir sind richtig heiß und werden Vollgas geben.“

FC Bayern vor BVB-Duell: Thomas Helmer sieht Krise noch nicht überwunden

In dieselbe Kerbe schlägt Ex-Bayern-Kapitän Thomas Helmer, der die Bayern-Krise noch nicht endgültig überwunden sieht. „Die Spieler werden diese klaren Siege allerdings richtig einordnen, ich würde sie jedenfalls nicht überbewerten. Leverkusen und Pilsen waren dankbare Aufbaugegner“, erklärte der Kicker-Experte in seiner Kolumne.

Thomas Helmer sieht die Krise beim FC Bayern noch nicht überwunden.
Thomas Helmer sieht die Krise beim FC Bayern noch nicht überwunden. © Roland Krivec/Imago

Erst beim Hit in Dortmund werde sich zeigen, inwieweit die Bayern ihre Krise überwunden haben. „Dieser Vergleich mit dem BVB ist der Maßstab. Allerdings werden die reaktivierte Effizienz sowie das zweimalige Zu-null das Selbstvertrauen der Münchner stärken“, so Helmer.

Auch der BVB konnte nach dem 2:3 in Köln mit dem 4:1 in Sevilla wieder Selbstvertrauen tanken. Für das Kracher-Duell sind die Bayern nach Meinung Helmers aber leichter Favorit. „Dem BVB tut der Verlust Erling Haalands viel stärker weh als den Bayern Robert Lewandowskis Abschied. Und solche Spiele mögen die Münchner, um ihre Stärke zu demonstrieren.“

FC Bayern: Corona-Sorgen vor BVB-Hammer

Bayerns Kapitän gibt sich dementsprechend siegessicher, Manuel Neuer nennt vor dem Dortmund-Knaller das Rezept zum Sieg: Ein frühes Tor. „Dann sind wir kaum aufzuhalten.“ Unsicher ist jedoch noch, ob Joshua Kimmich und Thomas Müller nach ihren Corona-Infektionen einsatzbereit sind. Sollte Kimmich ausfallen, dürfte Leon Goretzka in der Mittelfeldzentrale wieder das Kommando übernehmen. (ck)

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