1. Startseite
  2. Sport
  3. FC Bayern

FC Bayern holt Stefan Effenberg zurück - Nagelsmann reagiert prompt

Erstellt:

Von: Marius Epp

Kommentare

Stefan Effenberg sieht sich das Spiel des FC Bayern gegen Borussia Mönchengladbach in der Allianz Arena an.
Stefan Effenberg (M.) kehrt in neuer Funktion zum FC Bayern zurück. © IMAGO/Revierfoto

Der FC Bayern München holt Stefan Effenberg zurück, Julian Nagelsmann meldet sich via Pressekonferenz. Der News-Ticker von der Säbener Straße.

Update vom 16. September, 16.45 Uhr: Das Transferfenster ist geschlossen, trotzdem präsentiert der FC Bayern einen prominenten Neuzugang. Es handelt sich sogar um einen Spieler, allerdings nicht für die Profis. Stefan Effenberg wird Botschafter beim Rekordmeister und wird künftig im Legenden-Team der Münchner auflaufen.

Der Ex-Spieler sagte zu seinem „Transfer“: „Es ist ein schönes Gefühl, als Botschafter zum FC Bayern zurückzukehren. Der FC Bayern wird immer als eine Familie bezeichnet - und genau so fühlt es sich an, auch heute noch. Wer mich kennt, weiß: Bei mir gibt es keine halben Sachen.“

Auf der Pressekonferenz reagierte Julian Nagelsmann mit Humor auf die Verpflichtung: „Ich hatte ein paar Berührungspunkte, aber nicht viele. Beziehungstipps habe ich neulich von ihm gelesen, die er gegeben hat. Aber das können wir in einem persönlichen Gespräch nochmal besprechen“, witzelte der Coach.

FC Bayern News: Nagelsmann erteilt Mazraoui Startelf-Garantie

Update vom 16. September, 15.35 Uhr: Auf der Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Spiel gegen den FC Augsburg gab Bayern-Trainer Julian Nagelsmann seinem Neuzugang Noussair Mazraoui eine Startelf-Garantie. Nach seiner Einwechslung in der Champions League gegen den FC Barcelona überzeugte er auf ganzer Linie.

„Er hat es gut gemacht, spürt von mir mehr Vertrauen und hat auch mehr Vertrauen in sich selber. Er wird morgen beginnen und kann zeigen, was in ihm steckt“, sagte der Trainer. Den Rest der Aufstellung ließ er noch offen, ob Leon Goretzka von Beginn an ran darf, sei „möglich, ich weiß es aber noch nicht hundertprozentig.“

FC Bayern News: Bouna Sarr fällt nach Knie-OP lange aus - Münchner sparen Geld

Update vom 16. September, 12.18 Uhr: Bouna Sarr wird dem FC Bayern mindestens sechs Monate fehlen. Der Transfer-Flop bekam seine Patellasehnen-Probleme einfach nicht in den Griff und unterzog sich deshalb einer Knie-Operation.

Für den Senegalesen ist das natürlich bitter, sein WM-Traum ist damit geplatzt. Der FC Bayern spart sich dadurch eine Menge Geld, denn die gesetzliche Unfallversicherung übernimmt das Gehalt des 30-Jährigen für ein halbes Jahr. Die Summe ist nicht unerheblich, Sarr soll im Jahr um die drei Millionen Euro kassieren.

Bouna Sarr hat sein sportliches Glück beim FC Bayern nicht gefunden.
Bouna Sarr hat sein sportliches Glück beim FC Bayern nicht gefunden. © IMAGO/Mladen Lackovic

FC Bayern News: Salihamidzic führt neues Gehaltsmodell ein - geht es zu Lasten von Nagelsmann?

Update vom 15. September, 21.47 Uhr: Offenbar will Bayern-Sportvorstand Hasan Salihamidzic die Zusammensetzung der Spielergehälter ändern. Wie die Sport Bild berichtet, soll künftig ein deutlich größerer Anteil des Gehalts leistungsbezogen ausbezahlt werden - Spieler können beispielsweise mit Toren oder Assists ihr Einkommen erhöhen.

Für Lothar Matthäus birgt das aber auch Konfliktpotenzial: „Bei einem so hochwertigen Angebot an Offensivspielern, wie es aktuell beim FC Bayern vorhanden ist, erhöht das auch ein wenig den Druck auf den Trainer“, sagte der Rekordnationalspieler. „Die Spieler, die auf der Bank sitzen, sind nicht nur unzufrieden, weil sie nicht auflaufen dürfen – sondern womöglich auch, da ihnen Teile ihres Gehalts verloren gehen.“

Julian Nagelsmann hat die manchmal schöne, manchmal aber auch undankbare Aufgabe, einen mit Hochkarätern gespickten Kader bei Laune zu halten. Mit dem neuen Gehaltsmodell dürfte das nicht leichter werden, wenn die Spieler unter Umständen noch mehr mit den Hufen scharren.

FC Bayern News: Salihamidzic-Kniff könnte weitere Millionen bringen

Update vom 15. September, 14.51 Uhr: Geht diese Idee von Sportvorstand Hasan Salihamidzic auf? Als die Bayern im Sommer Malik Tillman zu den Glasgow Rangers verliehen haben, hat man auch eine Kaufoption festgelegt. Sieben Millionen Euro müssten die Schotten bezahlen, wenn sie den Offensivmann nach der laufenden Saison fest verpflichten wollen.

Aktuell sieht alles danach aus, als würde der Brazzo-Kniff funktionieren: Tillman ist Stammspieler, hatte mit einem Tor und einem Assist großen Anteil an der Champions-League-Quali des schottischen Riesen. Bild-Experte Christian Falk sagt: „Sie feiern ihn als neuen Sturm-Helden. Es ist sehr, sehr wahrscheinlich, dass die Kaufoption, die die Bayern mit ihnen vereinbart haben, gezogen wird. Dann gibt es nochmal sieben Millionen Euro extra.“

Gut gelaunt: Bayern-Sportvorstand Hasan Salihamidzic.
Gut gelaunt: Bayern-Sportvorstand Hasan Salihamidzic. © kolbert-press / Imago

Salihamidzic hatte im Transfer-Sommer schon einige Talente oder Bankdrücker für viel Geld verkauft. Über 59 Millionen Euro nahmen die Münchner durch diese Veräußerungen ein. Hinzu kamen noch die 45 Millionen Euro für Robert Lewandowski. Gut möglich, dass schon bald die nächsten Scheine folgen.

Alexander Nübel mit Ansage an die Bayern-Bosse

Update vom 15. September, 11.13 Uhr: Was wird aus Alexander Nübel? Der Bayern-Torhüter ist aktuell an die AS Monaco verliehen, im Fürstentum gefällt es ihm ausgesprochen gut. Hauptgrund dafür: seine Einsatzzeiten.

Die bekam er in München nämlich so gut wie nie, nur vier Mal durfte der Schlussmann zwischen die Bayern-Pfosten. Ob er eines Tages dauerhaft in die bayerische Landeshauptstadt zurückkehrt und Manuel Neuer beerbt? Unklar. Im kicker-Interview sprach der 25-Jährige nun nämlich Klartext - eine Ansage an die Bayern-Bosse!

Alexander Nübel: „Auf keinen Fall kommt für mich infrage, dass ich zurückkomme, wenn Manu noch da ist“

Nübel hat nämlich eine Rückkehr zum FC Bayern ausgeschlossen, solange Neuer noch beim Rekordmeister aktiv ist. „Auf keinen Fall kommt für mich infrage, dass ich zurückkomme, wenn Manu noch da ist. Das mache ich sicher nicht, das kann ich ausschließen, dass ich mich bei Bayern noch einmal auf die Bank setze.“

Sein Vertrag in München läuft noch bis 2025, bis zum Ende der laufenden Saison ist Nübel an Monaco ausgeliehen. „Wenn ich meine Leistung weiter bringe, bieten sich Optionen, ob in Monaco, beim FC Bayern oder sonst wo. Ich bin da entspannt“, sagte er.

FC Bayern News: Lucas Hernandez verletzt - Verteidiger fällt wochenlang aus

Update vom 14. September, 14.59 Uhr: Durch die Verletzung von Lucas Hernandez kurz vor Spielschluss im Spiel gegen den FC Barcelona dürfte Bayern-Neuzugang Matthijs de Ligt seinen Platz in der Innenverteidigung für die nächsten Wochen sicher haben.

Beim Champions-League-Sieg am Dienstag musste er 90 Minuten auf der Bank schmoren, weil Trainer Julian Nagelsmann auf Dayot Upamecano setzte - was sich im Nachhinein als goldener Schachzug entpuppte. De Ligt wird seine Einsätze nun bekommen. Blöd nur, dass gegen Barcelona gleich drei seiner engsten Familienmitglieder im Stadion waren: Bruder, Schwester und Freundin hatten Spaß in der Allianz Arena.

Update vom 14. September, 12.45 Uhr: Lucas Hernandez wird dem FC Bayern mehrere Wochen fehlen. Der Abwehrspieler zog sich beim 2:0-Sieg gegen Barcelona einen Muskelbündelriss im linken Adduktorenbereich zu, wie der deutsche Rekordmeister bekannt gab. Das ergab eine Untersuchung durch die medizinische Abteilung des FC Bayern. Hernandez, der gegen Barca das 1:0 erzielt hatte, wird nach tz-Informationen vier bis sechs Wochen ausfallen.

Entwarnung gibt es stattdessen bei zwei anderen Abwehrspielern mit Dayot Upamecano und Benjamain Pavard. Das Duo soll in den nächsten Tagen wieder ins Training einsteigen. Einem Einsatz am Samstag in Augsburg spricht wohl nichts entgegen. „Ich habe einen Schlag auf den rechten Oberschenkel außen bekommen. Ich kann aber am Freitag trainieren und am Samstag spielen“, sagte Pavard gegenüber Bild. Upamecano zu seinem linken Knie: „Ich habe einen Schlag abbekommen, aber ich bin am Samstag bereit.“ 

FC Bayern ringt FC Barcelona nieder - Lewandowski vergibt Großchancen

Erstmeldung vom 14. September: München - Amazon-Experte Matthias Sammer sprach vielen Fans aus der Seele, als er schon in der Halbzeit bilanzierte: „Dieses Spiel ist ein Genuss.“ Der FC Bayern und der FC Barcelona lieferten sich am Dienstagabend einen offenen Schlagabtausch. Den Sieg fuhren am Ende die Münchner ein - vor allem, weil sie ihre Torchancen besser nutzten.

Lucas Hernandez und Leroy Sané entschieden das Spiel mit ihren Treffern, während Rückkehrer Robert Lewandowski, Pedri und Co. entweder an Manuel Neuer, dem Außenpfosten oder dem eigenen Unvermögen scheiterten. Die spanische Presse hadert nach dem Spiel mit einem „ewigen Albtraum in München“.

Champions League: FC Bayern schlägt FC Barcelona - strittige Davies-Szene

Eine Szene in der 44. Minute sorgt auch nach der Partie noch für Aufregung. Foulte Alphonso Davies Ousmane Dembélé im Strafraum? Für Barcelona-Trainer Xavi gab es keinen Zweifel - Elfmeter. „Wir haben es alle gesehen“, konstatierte er nüchtern.

Alphonso Davies holt Ousmane Dembélé von den Beinen - ein Elfmeter?
Alphonso Davies holt Ousmane Dembélé von den Beinen - ein Elfmeter? © IMAGO/Revierfoto

Journalist Eduardo Iturralde von der Sportzeitung AS konfrontierte Bayern-Verteidiger Lucas Hernandez beim Sender Cadena Ser nach dem Spiel mit seiner Einschätzung, die viele Spanier (und spanische Medien) teilen. „Dembélé zieht in den Strafraum und der Spieler von Bayern bringt ihn auf der Linie zu Fall. Das ist ein Elfer.“ Hernandez, der sich in den Schlussminuten eine schmerzhafte Verletzung zuzog und wohl länger ausfallen wird, gab ihm nicht ganz recht.

FC Bayern gegen Barcelona im Glück? Elfmeter-Szene erhitzt die Gemüter

Er bezeichnete die Szene als einen „penaltito“, also ein „Elfmeterchen“ und stellte klar: „Wenn der Schiedsrichter nicht pfeift und der VAR nicht eingreift, könnt ihr reden, wie ihr wollt. Das Ergebnis ist, wie es ist.“ Amazon-Prime-Experte Mario Gomez hätte den Elfmeter eigenen Aussagen zufolge gegeben, Matthias Sammer an seiner Seite urteilte: „Kann man geben, muss man nicht.“

An der Punktevergabe wird sich nichts mehr ändern - der FC Bayern ist mit sechs Punkten aus zwei schweren Spielen in die Champions-League-Saison gestartet. Und hat obendrein noch kein Gegentor kassiert. Die Königsklasse scheint die Münchner dann doch noch etwas mehr zu kitzeln als die Bundesliga, wo es zur Stunde holpert. (epp)

Auch interessant

Kommentare