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Küsschen für die langjährigen Kollegen: Arjen Robben darf sich über viel Anteilnahme nach seinem Karriereende freuen.

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Arjen Robben tritt zurück - so emotional reagieren seine ehemaligen Mitspieler

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  • Eric Nestler
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Arjen Robben hat sich dazu entschieden seine Profi-Karriere zu beenden. Der Ex-FCB-Star bekommt von den ehemaligen Kollegen warme Worte.

Update vom 5. Juli 2019: Nun melden sich weitere ehemaligen Mitspieler von Arjen Robben zu Wort. Phillip Lahm, der Ex-Kapitän der deutschen Nationalmannschaft bedankt sich bei dem Niederländer für „die großartigen gemeinsamen Momente“ und wünscht ihm „alles Gute für die Zukunft“. Die beiden machten acht Jahre lang die rechte Seite des FC Bayern München zum ständigen Gefahrenherd für jeden Gegner. In ihren acht gemeinsamen Jahren beim deutschen Rekordmeister sammelten sie sechs deutsche Meisterschalen, vier Pokalsiege und sicherten sich in der Saison 2012/13 das Tripple aus Meisterschaft, Pokal und Champions-League. 

Auch Rafinha, der sich bei seinem Abschied zusammen mit Robben und Frank Ribéry in der Allianz-Arena feiern lassen durfte, bedankt sich bei dem niederländischen Linksfuß für „all the beautiful moments“. Auf Instagram postet der 33-jährige Brasilianer, der in der kommenden Saison in der brasilianischen 1. Liga auflaufen wird, ein Bild, auf dem er die Kapitänsbinde von Robben überreicht bekommt. Wie auch Lahm beackerte Rafinha die rechte Seite des FC Bayern München und unterstützte Robben in seinen Offensivaktionen. 

Nach dem FC Bayern München ist für Arjen Robben Schluss - Karriereende mit 35 Jahren

Ursprüngliche Meldung: München - Arjen Robben hat seine Entscheidung getroffen. Der langjährige Flügelflitzer des FC Bayern, der während seiner zehn Jahre in München zur Legende aufstieg, beendet mit sofortiger Wirkung seine Karriere. Nach 602 Pflichtspielen für die Roten, Real Madrid, den FC Chelsea, die PSV Eindhoven und den FC Groningen. Nach einem Champions-League- und einem Klub-WM-Titel, zwölf nationalen Meisterschaften und unzähligen weiteren Pokalsiegen. Mit 35 Jahren ist Schluss.

Der Hauptgrund lässt sich unschwer erahnen: Immer wieder warfen den Linksfuß Verletzungen zurück. Allein in der vergangenen Saison verpasste er 27 Pflichtspiele - wegen Blessuren an Rücken, Knie, Oberschenkel oder Wade. In der niederländischen Zeitung De Telegraaf sprach der Niederländer auch von der „schwierigste(n) Entscheidung, die ich in meiner Karriere treffen musste“. Und es sei eine Entscheidung gewesen, „bei der 'Herz' und 'Verstand' aufeinander prallten“. Das verdeutlicht: Der fußballverrückte Familienvater, der einfach immer nur spielen wollte und auch bei seinem letzten Bundesligaauftritt gegen Eintracht Frankfurt hochmotiviert wirbelte, wurde letztlich von seinem Körper ausgebremst. Diesem hat er nun Tribut gezollt.

Karriereende von Robben: Ribéry twittert entscheidendes Wort in vier Sprachen

Kaum hatte Robben seinen Rücktritt publik gemacht, reagierten auch schon ehemalige Weggefährten auf den Abschied eines der größten internationalen Stars des vergangenen Jahrzehnts. So twitterte Franck Ribéry ein „Danke“ in vier Sprachen: Englisch, Deutsch, Französisch und Niederländisch. Weiter schrieb der noch auf Vereinssuche befindliche Filou: „Bestes Pendant, das ich mir vorstellen kann, 'Robbery' wird unvergessen bleiben! Was für eine Karriere, mein Freund, jetzt genieß' deine Zeit abseits des Platzes.“ Per Hashtags erinnerte Ribéry an ihren gemeinsamen Spitznamen „Robbery“, die zehn zusammen beim FC Bayern erlebten Jahre, das Vereinsmotto „MiaSanMia“ sowie ihre Initialen samt Rückennummern - also FR7 für sich selbst und AR10 für Robben.

Kongeniales Duo: Arjen Robben (l.) und Franck Ribéry drückten dem Spiel des FC Bayern in den vergangenen zehn Jahren ihren Stempel auf.

FC Bayern: Auch Müller, Boateng und Alaba ehren Arjen Robben

Auch Thomas Müller reagierte umgehend: „Ein Großartiger verlässt die Fußballbühne. Danke für all die fantastischen Momente und Spiele in den vergangenen zehn Jahren, Arjen. Nur das Beste für deine Zukunft, mein Freund.“ Der beim FC Bayern ebenfalls als Abgang gehandelte Jerome Boateng twitterte: „Ein großer Spieler und großartiger Mann verlässt die Fußballbühne. Es war eine Ehre, mit dir gemeinsam zu spielen und so große Titel zu feiern. Nur das Beste, mein Freund. Genieß‘ es.“

Serge Gnabry, der nur eine Saison an der Seite von Robben erlebte, schrieb: „Danke für alles, was du für diesen Klub getan hast, Legende.“ Und David Alaba meinte: „Dein Spiel war ein anderes, dein Charakter mehr als nur besonders. Traurig zu hören, dass du die große Bühne nun verlässt, aber ich kann mich sehr stolz nicht nur als Augenzeuge, sondern als Teamkollege eines der besten Flügelspieler dieses Jahrhunderts bezeichnen. Genieß‘ jeden Moment deiner Zukunft.“

Während der FC Bayern den Abgang seines Holländers verarbeitet, bindet er Topstürmer Robert Lewandowski wohl langfristig. Zwischen den Münchenern und seinem Berater ist alles geregelt

Robben-Rücktritt: FC Bayern erinnert an Wembley-Tor im CL-Finale

Auch der FC Bayern selbst verneigt sich vor seiner langjährigen Nummer 10: „Eine der großartigsten Karrieren im Weltfußball findet heute ihr Ende.“ Zugleich erinnerte der Verein mit einem emotionalen Clip an Robbens wohl wichtigsten Treffer - das 2:1 von Wembley im Champions-League-Finale 2013 gegen Borussia Dortmund.

Bereits seit Dezember war bekannt, dass der Vizeweltmeister von 2010 den FC Bayern in diesem Sommer verlassen würde. Seither galt eine Rückkehr in seine niederländische Heimat als ebenso realistisch wie ein Wechsel nach Italien. Robben hielt sich offiziell alle Option offen. Vor allem Eindhoven, mittlerweile trainiert von seinem Ex-Teamkollegen Mark van Bommel, soll intensiv um den 96-maligen Nationalspieler geworben haben.

mg

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