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Roque Santa Cruz schnürte acht Jahre lang für den FC Bayern die Fußballstiefel.

FC-Bayern-Legende

Roque Santa Cruz ist auch heute noch als Fußball-Profi aktiv - und verrät die größte Pleite seiner Karriere

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Als Teenager kam Roque Santa Cruz zum FC Bayern und avancierte zum Fan-Liebling. In einem Interview spricht der Ex-Bayer aus dem Nähkästchen und über eine empfindliche Pleite gegen den BVB. 

München - Roque Santa Cruz ist einer der Helden, die mit dem FC Bayern im Jahr 2001 die Champions League gewinnen konnten. Im Finale gegen den FC Valencia musste der Paraguayer jedoch zuschauen, während er zuvor im Laufe der Gruppen- und K.o.-Phase sechsmal zum Einsatz kam. In einem Interview mit dem „Kicker“ spricht der heute 37-Jährige über seine Zeit beim deutschen Rekordmeister und welche Erlebnisse ihn in seiner Profi-Karriere - die bis heute anhält - am meisten bewegt haben.

„Egal, es ging nur darum, zu gewinnen“, bewertet Santa Cruz den größten sportlichen Erfolg seiner Laufbahn mit der Krönung im Endspiel von Mailand. Auch wenn der Angreifer bei den Münchnern überaus populär war - die sportliche Statistik bei dessen Engagement liest sich nicht allzu erfolgreich: In acht Jahren Deutschland kam der Offensivmann in 155 Bundesliga-Einsätzen auf 31 Tore und 15 Assists. In keiner Saison konnte Santa Cruz für den FCB häufiger als fünf Mal in der deutschen Oberklasse einnetzen. Wie bewertet er diese Bilanz? „Trotz des Wechsels als Jugendlicher nach Deutschland hat mein Reifeprozess gedauert. Ich bin spät gereift. Dazu kamen viele Verletzungen.“

Gegen Borussia Dortmund: Diese Pleite schmerzte Roque ungemein

Wesentlich besser lief es für den Stürmer, dem die Band „Sportfreunde Stiller“ sogar den Song „Ich, Roque“ widmete, nach seinem Wechsel in die Premier League. Bei den Blackburn Rovers konnte Roque Santa Cruz gleich in seiner ersten Spielzeit 2007/2008 19 Treffer erzielen. Dazu sagt der Kultstürmer im „Kicker“: „Mit Sicherheit (mein bestes Jahr, d. Red.), viele Tore, viele Spielminuten. Ich war nicht nur Joker, wie oft bei den Bayern. Es war auch eine Bestätigung mir selbst gegenüber. Ich war froh, es nochmal woanders gewagt zu haben. Ich war ja erst 26.“ Auch den größten Schmerz seiner Fußball-Karriere verrät der Ex-Münchner - und das war ausgerechnet gegen Borussia Dortmund, den Erzrivalen des FC Bayern. Im Champions-League-Viertelfinale 2013 musste sich der Südamerikaner mit dem FC Malaga in einem dramatischen Viertelfinale gegen den BVB geschlagen geben. „Das war die Niederlage meiner Karriere, die am meisten schmerzte“, so Santa Cruz.

Was macht er eigentlich heute? Wie sein früherer Münchner Kollege Claudio Pizarro (Werder Bremen) ist auch der Paraguayo noch als Profi-Fußballer aktiv: 2018 konnte er mit seinem Heimatklub Club Olimpia die Meisterschaft gewinnen! Und mindestens ebenso wichtig: Nach seinen langwierigen Knieproblemen ist Santa Cruz derzeit verletzungsfrei: „Es war eine Genugtuung. Nach so vielen Jahren und oft auch Ungewissheit in meiner Karriere war 2018 wie eine sportliche Segnung. Ich war ja mit Olimpia schon vor dem Wechsel zu Bayern vor 20 Jahren Tricampeon.“

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