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Uli Hoeneß (re.) saß am Samstag beim Spiel gegen gegen Dortmund zum letzten Mal als Bayern-Präsident in der Ehrenloge.

FC-Bayern-Präsident bereitet seinen Abgang vor

Rückzug als Bayern-Präsident: Doch Uli Hoeneß droht mit Abteilung Attacke!

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    Jonas Austermann
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Das war’s noch nicht! Uli Hoeneß erlebte am Samstag sein letztes Spiel als Bayern-Präsident – und kündigte einen Tag später im Rahmen des Bayern-Basketballspiels das Wiederaufleben der Abteilung Attacke an:

  • Uli Hoeneß wird am Freitag auf der Hauptversammlung des FC Bayern sei Amt als Vereins-Präsident abgegeben.
  • Bei 4:0-Gala der Bayern gegen Borussia Dortmund saß Hoeneß zum letzten Mal als Präsident in der Ehrenloge
  • Gleichzeitig kündigt Hoeneß weitere Attacken an, wenn er den FC Bayern zu Unrecht kritisiert sieht

„Der eine oder andere Journalist wird sich jetzt schon gefallen lassen müssen, dass ich die Abteilung Attacke wieder ausfahre, jetzt wo ich dann keine offizielle Funktion mehr habe. Das habe ich den Herren schon angekündigt. Immer wenn ich Unsachliches höre und sehe, werde ich den Verein wie eine Glucke bewachen!“

Rummenigge: „Beim ersten Tor hat mich Uli fast die Treppe runtergestoßen“

Die Dortmund-Demontage verfolgte Hoeneß noch ganz offiziell als Präsident des FC Bayern. Er wünschte sich einen Sieg. Wie sehr, bekam Karl-Heinz Rummenigge auf der Ehrenloge zu spüren. „Beim ersten Tor hat mich Uli fast die Treppe runtergestoßen“, gab der Vorstandsboss nach Schlusspfiff zu Protokoll. „Der war happy.“ Und wie. „So einen Auftritt habe ich bei der Mannschaft bestellt und sie hat geliefert“, so ein rundum zufriedener Hoeneß bei Sky. „Es war ein wunderschöner Abschluss. Ich muss mich bei der Mannschaft bedanken. Dieses Spiel wird mir ewig in Erinnerung bleiben.“

49 Jahre Bayern, über 60 Titel – am meisten zu schaffen macht Hoeneß allerdings eine Rede. Am Freitag wird er ans Pult der Olympiahalle betreten, um sich bei der JHV der Münchner endgültig von der Bayern-Familie zu verabschieden. Wie genau er dies zu tun gedenkt, weiß der Noch-Präsident von Deutschlands erfolgreichstem Fußballklub aber noch nicht. „Ab Mittwoch bereite ich mich vor“, verriet Hoeneß. Stift und Papier benötigt er dafür nicht: „Ich schreibe nichts. Ich mache das immer frei. Mittwoch und Donnerstag werde ich unruhige Nächte haben, am Freitag weiß ich dann, was ich sage.“ Und so wie es scheint wollen eine ganze Menge Leute seinen Ausführungen lauschen. Hoeneß: „Ich habe gehört, dass die Olympiahalle auseinanderplatzen wird.“

In der Tat. Über 7000 Anmeldungen sind bereits beim Klub eingegangen, es werden über 10.000 Mitglieder erwartet. Und Hoeneß weiß: „Es ist einfacher, wenn du da mit einem 4:0 einmarschierst als mit einem 0:2.“ Gleichwohl ist sich der Bayern-Macher des letzten halben Jahrhunderts bewusst, dass die Mitglieder kommenden Freitag den Weg in den Münchner Norden nicht aufgrund irgendwelcher Resultate antreten werden. Ähnlich wie vor fünf Jahren, als die Bayern Hoeneß vor seinem Haftantritt eine gehörige Portion Kraft mitgab, wollen sie ihm dieses Jahr nun einen würdigen Abschied bereiten. Was nach dem FC Bayern kommt? „Darüber werde ich nachdenken, wenn ich am Samstag am Tegernsee aufwache“, so Hoeneß. Internet-Gigant eBay unterbreitet dem 67-Jährigen einen skurrilen Vorschlag.

Der FCB-Patron erklärte am Samstag: „Ich habe den Verein als kleinen Fußballklub übernommen und übergebe jetzt einen Weltklub. Da habe ich meinen Beitrag geleistet.“

lop, jau, hlr

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